Huacachina, arruinada

huacachina

Mit Entsetzen habe ich gerade festgestellt, dass die Peruaner die Oase Huacachina bei Ica völlig ruiniert haben. Von der verträumten und von Palmen umsäumten grünen Insel inmitten der zum Teil 100 Meter hohen Sanddünen ist kaum etwas übrig. Ballermann auf peruanisch – überall Hotels und hässliche hohe Häuser.

huacachina

Ich war 1984 dort, damals sah es noch ganz anders aus, ganz unten bin ich zu sehen.

IcaIca

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Kommentare

5 Kommentare zu “Huacachina, arruinada”

  1. Ruedi am Januar 10th, 2021 12:10 pm

    Ich kenne das auch nur in der alten Version.
    2010 gab es in meiner Erinnerung bereits ein Hotel oder ein Restaurant dort, jedoch nicht diese Anlagen wie heute.
    http://fotos.funracer.ch/dfg/?cmd=album&gruppe=Ferien_05&album=201006_Peru_3#2010_Peru_3_259.jpg

  2. ... der Trittbrettschreiber am Januar 10th, 2021 7:35 pm

    Die Welt der Originale ist abgegrast. Wohin man schaut, alle Vögel sind schon da: McDondalds, Aldi, B&B, SUV-Staus in den Innenstädten – Blade Runner Feeling throughout the world. Da lese ich lieber Burks und reise auf dem Trittbrett mit in die Vergangenheit.
    Dennoch – auch die Gegenwart hält im dekadenten Kapitalismusgebashe noch Überraschungen bereit. Als ehemaliger Geisterbahnfan besuchte ich neulich eine SPS-gesteuerte Autowaschanlage.
    Es lohnt sich wieder – dieses Leben.

  3. tom am Januar 10th, 2021 10:28 pm

    “Es lohnt sich wieder – dieses Leben.”
    Das, ja, genau das wollte ich hören!
    Der Sinn, der 2021 oder später die Menschen wieder erfüllen kann: Leben, das sich lohnt.
    Danke, TS!

  4. Ruedi am Januar 11th, 2021 9:44 am

    Und ausserdem ..
    Huacachina arruinada

  5. Fritz am Januar 11th, 2021 2:11 pm

    Die Südamerikaner haben halt die gleichen Bedürfnisse wie Europäer, und die ökonomische Situation hat sich in vielen Ländern in den letzten Jahren verbessert.

    Wir waren vor drei Jahren in Panama in einem Strandhotel. War alles wie auf Mallorca, Essen vom Buffet, Animation am Pool, abends Show zum mitmachen. Nur das Publikum war aus Kolumbien, Argentinien, Peru, Paraguay und Kanada.

    Ich war der einzige Europäer.

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