Religioten, reloaded

Jörg Kantel aka Der Schockwellenreiter schreibt ganz richtig: „Warum man Kopftuchträgerinnen, die von Allah faseln, nicht trauen darf. Sie sind Religioten – allesamt. Das sollte sich speziell die Neuköllner Linke auch mal hinter die Ohren schreiben. Und nein, Ablehnung von Religion ist KEIN Rassismus, sondern berechtigte Notwehr.“

Dazu Heise: „Die demokratische Kongressabgeordnete Ilhan Omar kann offenbar nicht anders, als ab und zu dummes Zeug über Juden zu erzählen. Das sollte die neue Linke, die sich bei den Demokraten etabliert, mehr als bisher interessieren.“

Kommentare

11 Kommentare zu “Religioten, reloaded”

  1. Pjotr56 am April 13th, 2019 2:13 am

    Und Idioten schneiden aus religiösen Gründen die Vorhaut männlicher Säuglinge ab.
    Religioten halt.

  2. waldheinz am April 13th, 2019 2:17 am

    Medienkompetenzprüfung???

    Beim Schockwellenreiter habe ich dieses Zitat nicht gefunden. Auch nicht mit Google und Duckduckgo. Also jetzt bitte mal Butter bei die Fische und einen konkreten Link her, sonst fürchte ich, daß Du anderen Leuten etwas unterstellst.
    Was natürlich nichts an meiner atheistischen Auffassung ändert. Glauben ist eben nicht Wissen…
    QED

  3. Wolf-Dieter Busch am April 13th, 2019 11:11 am

    Mit dem Begriff Religioten habe ich dies Problem: es ist eine (pardon) christlich verseuchte Relativierung des Sachverhalts, dass ich die Religion Islam (und keine andere!) strikt ablehne. Die Verallgemeinerungen auf sämtliche Religionen „entschärft“ das, was meine Christliche Umgebung als „einseitiges Vorurteil“ missdeutet. Burkhard, pack dich am Hemd.

    Zur Sache, es gibt – anders als im Christentum nach 1789 – keine Unterscheidung zwischen „fundamental“ und „aufgeklärt interpretierend“. Das zeigt die Entwicklung sämtlicher islamischer Staaten, das zeigt der Koran, und das erläutert der Historiker Michael Ley anhand des sehr konkreten Koran-Gebot, die Juden zu töten.

    Zur Religion allgemein – der Monotheismus hatte Vorläufer: Naturreligionen mit einem reichen Vorrat an Haupt-, Neben und Hilfsgöttern. Die Religion war der Weg des Menschen, sich die Natur anzueignen. Und irgendwie ist sie es noch: seit die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie an alles Mögliche. Das Bedürfnis zu glauben sitzt tief.

    Ich bekenne mich ausdrücklich dazu, den Islam als Religion von Herzen zu verachten. Das betrifft nicht die Moslems persönlich, die mir über den Weg laufen, sie sind eher Opfer. Aber das betrifft – sehr persönlich! – jeden Imam, und ganz besonders jeden zum Islamkonvertiten, etwa Pierre Vogel.

    Ausdrücklich: bei meinem Austritt habe ich meinen Frieden geschlossen mit dem Christentum. Ich lebe mit dem Mangel an Religiosität, und ein Mangel ist es in der Tat; das ist nicht gut und das ist nicht schlecht, sondern das ist so.

  4. Roman Bardet am April 13th, 2019 1:15 pm

    Jörg Kantel aka Der Schockwellenreiter schreibt ganz richtig:

    „Warum man Kopftuchträgerinnen, die von Allah faseln, nicht trauen darf. Sie sind Religioten – allesamt. Das sollte sich speziell die Neuköllner Linke auch mal hinter die Ohren schreiben. Und nein, Ablehnung von Religion ist KEIN Rassismus, sondern berechtigte Notwehr.“

    Hm, wo schreibt Herr Kantel das?

  5. ... der Trittbrettschreiber am April 13th, 2019 1:19 pm

    … eine seltsame marotte hat sich da in die verbalausscheidungen von gernerednern und -schreibern eingefurcht: Und ja,… und nein… .
    sie ist das pendant zu den mit zeigewurst- und mittelfettfingern beidhändig in die luft gesabberten anführungszeichen. so etwas kränkt aestheten der kommunikation mehr als ein ehrlicher manipulationsversuch von religioten. denen kann man wenigstens aus dem weg gehen…

  6. Roman Bardet am April 13th, 2019 1:25 pm

    Dazu Heise: „Die demokratische Kongressabgeordnete Ilhan Omar kann offenbar nicht anders, als ab und zu dummes Zeug über Juden zu erzählen. Das sollte die neue Linke, die sich bei den Demokraten etabliert, mehr als bisher interessieren.“

    Der gesamte Heise Artikel paßt, aber er paßt nicht zu Heise. Zu Zeiten eines Burks als Autor bei Heise wäre ein solcher Artikel nicht veröffentlicht worden. Es wären auch viele andere Artikel aus der linken Ecke damals nicht veröffentlicht worden, die heute veröffentlicht werden, weil die entweder Schwachsinn oder die hätten auch aus der Feder von Baader Meinhof stammen können.

  7. tom am April 13th, 2019 1:33 pm

    waldheinz, das könnte ganz einfach „verschwunden worden“ sein, das Verschieben eines so nicht (mehr) opportunen Artikels ins off habe ich vor Jahren dort einmal festgestellt.

  8. admin am April 13th, 2019 1:44 pm

    Er schrieb das auf Fratzenbuch.

  9. flurdab am April 13th, 2019 9:34 pm

    Glaube kann für den Einzelnen nützlich sein, es darf nur keine Religion daraus werden.
    Spätestens beim Gottesbeweis versagen sie, alle!

  10. Wolf-Dieter Busch am April 15th, 2019 11:50 pm

    @flurdab – ab Gottesbeweis ist es nicht mehr Glaube, sondern Wissen.

    Das erinnert mich an eine Geschichte von Stanislaw Lem, in der ein Forscher und sein Hiwi den Herrgott aufsuchen. Der Herrgott entschuldigt sich folgendermaßen: „Ihr seid die mit den fünf Löchern im Kopf? Und die das auch noch schön finden? Entschuldigt bitte, das habe ich nicht gewollt …“

  11. flurdab am April 18th, 2019 12:08 pm

    @ Wolf-Dieter Busch
    Ich bin bereit die deutsche Parteienlandschaft als Beweis für Gottes schlechten Humor zu akzeptieren.
    Damit ist der Beweis erbracht, halleluja.

Schreibe einen Kommentar