Nach- und vorhalten

Immer wenn ich den Textbaustein „nachhaltig“ lese, weiß ich, dass jetzt Unfug folgt.

Kommentare

8 Kommentare zu “Nach- und vorhalten”

  1. Martin Däniken am März 11th, 2019 11:36 pm

    Deshalb empfiehlt der erfahrene Wortschwurbler das englische „sustainibility“..
    Da irgend wie „stain“ was solides und was irgend unkompliziertes wie „bili“ wie Regal oder billig drin ist…
    das „ni“ wollen wir mal gepflegt übersehen!!!

  2. Wolf-Dieter Busch am März 12th, 2019 7:05 am

    Ausnahme: nachhaltig blödsinnig geht in Ordnung.

  3. ... der Trittbrettschreiber am März 12th, 2019 7:58 am

    @Martin Däniken

    Well said. Sag niemals „ni“.

  4. Martin Däniken am März 12th, 2019 11:18 pm

    @trittbrettschreiber: Einige „nachhaltige“ Zitate:
    “Nurse: Mr. Bond, I need a urine sample.
    If you could fill this beaker for me?
    James Bond: From here?”
    “Q: Good to see you Mr. Bond.
    Things’ve been awfully dull ‚round here. Bureaucrats running the whole place.
    Everything done by the book.
    Can’t make a decision unless the computer gives you the go ahead.
    Now you’re on this.
    I hope we’re going to have some gratuitous sex and violence!“
    M: Too many free radicals.
    That’s your problem.
    J B: „Free radicals,“ sir?
    M: Yes. They’re Toxins
    that destroy the body and the brain,
    caused by eating too much red meat and white bread and too many dry martinis!
    J B: Then I shall cut out the white bread, sir.
    M: Oh, you’ll do more than that, 007.
    From now on you will suffer a strict regimen of diet and exercise;
    we shall purge those toxins from you!“

  5. ... der Trittbrettschreiber am März 13th, 2019 6:55 pm

    @Martin Däniken

    Burks hat recht, und zwar nachhaltig. Ich fühle mich jetzt wunderbar recycelt und toxisch zugleich. Heute Morgen, im Sturm, Franz oder Heinz, fuhr ich durch Straßen voller geplatzter Gelber Säcke, deren wehender Inhalt teils sanft aber auch sehr frech auf meiner Windschutzscheibe tantze. Es war als führe ich durch künstliches Herbstlaub, aufgewirbelt von fröhlichen Wanderern im Wald. Und dann hob sich das Laub aus Einmalhandschuhen und Plastiktüten hoch in die Lüfte und brachte mich zum Jauchzen. Ich bin noch mal umgekehrt und habe nochmal richtig Gas gegeben und dann rief ich jubelnd aus der schon immer klemmenden und offenstehenden Seitenscheibe dem Klimawandel zu wie einem endlich, nach langem bangen Warten eintreffenden Butzemann, der einfach keinen Platz mehr unter den zugemüllten Betten dieses Kontinents findet. Glück braucht garnicht viel.

  6. Martin Däniken am März 13th, 2019 10:31 pm

    „Glück braucht garnicht viel.“
    Kann ich so unterschreiben!
    Wie der trittbrettschreiber mit seinem Aston Martin DB irgenswas mit den drehbaren Nummernschilder die Müllsäcke zerlegt…
    und M(Edward Fox) streng/ablehnend guckt ob dieses Verhaltens ;-)
    Die Macht der Phantasie,schön!

  7. ... der Trittbrettschreiber am März 14th, 2019 4:45 pm

    „trittbrettschreiber mit seinem Aston Martin DB“

    :-) … es ist ein Ford, alt, abenteuerlustig und vor allem real wie der fliegende Müll in den Straßen einer schönen alten Stadt.

  8. Martin Däniken am März 15th, 2019 5:50 pm

    Nana,versau mir nicht meine Phantasie mit deiner Realität ;-)!
    Die kühlen Blonden an Bord sind dann vom Stamm der Jeveraner,oder…
    und keine junge Ursula Andress,schade!

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