Class Warfare, revisited

Man fragte mich hier, wer und wo die Arbeiterklasse sei. Schaut auf Chicago, dann seht ihr es. Dort macht man auch die richtigen Handbewegungen beim Klassenkampf.

Kommentare

5 Kommentare zu “Class Warfare, revisited”

  1. Roman Bardet am Juli 30th, 2018 12:32 pm

    Sie empfehlen heute die Lektüre einer Webseite bei der ich Javascript aktiviert haben muss oder gleich im Quellcode den „Inhalt“ suchen und lesen soll. Wie ist das möglich, was ist mit mit Ihnen passiert?

  2. admin am Juli 30th, 2018 12:46 pm

    class struggle

    Ich bedaure zutiefst…

  3. Horst Horstmann am Juli 31st, 2018 6:13 am

    Wenn ich diese sogenannte „Arbeyterklasse“ so sehe, wie sie sich im kapitalistischen Ausbeutungsverhältnis häuslich einrichtet und dabei noch stolz per Handbewegung versinnbildlicht, was ihre Arbeytsleistungsnehmer nicht trotz, sondern gerade wegen der Gewürgschaften auch weiterhin mit ihnen machen werden, dann fällt mir nur noch das hier ein.

    Wer seine Arbeytskraft in die Marktwirtschaft einbringt, ist und bleibt – unbesehen seines Markterfolges – ein Kapitalist und somit ein rechter Lump, ganz gleich, wie grell und ausdauernd links geblinkt wird.
    Der zutiefst narzistische Begriff „Arbeyterklasse“ verschleiert nur die Tatsache, daß die im Kapitalismus und jedem anderen Schneeballsystem die Mehrheit bildende Masse der Nicht-Gewinner zuallererst über ihre eigene Unmündigkeit und dem daraus resultieren Mangel an Solidarität stolpert: sie sind nicht Opfer des Systems, sie SIND das System.

  4. Juri Nello am Juli 31st, 2018 10:48 pm

    Was man natürlich nicht sieht ist, dass die links keine Faust, sondern den Stinkefinger tragen.

    Arbeiter sind im Gegensatz zu Mikrozeitarbeitern eine aussterbende Spezies, genua wie Büroangestellte.

    Offenbar haben sie es weltweit jetzt begriffen, dass sie weder für ihre Arbeit entsprechend entlohnt, noch bei der Rente als bezugsfähig gelten werden. Immerhin, ist das schon mehr, als in Deutschland passieren könnte, wo man lieber dem Chef noch einen bläst, gerne bis zur Kündigung.

    Ich versprüre kein Mitleid und die Wahl der Waffen ist zu gering!

  5. MH am August 1st, 2018 9:16 am

    Bin mir nicht sicher ob ich es geschrieben hatte, daher: ja, wenn man so will kommen Geringqualifizierte der Marxschen Arbeiterklasse noch am nächsten. Die horizontale (nach Berufsgruppen) und vertikale (nach Bildung) Stratifizierung hatte Marx nicht auf dem Schirm, wie auch, das hat sich erst danach entwickelt.

    Wer im Jahr 2018 von „der“ Arbeiterklasse schwafelt, den kann ich nicht ernst nehmen. Mehr Lohn für ein paar U.S. Scheibenwischer hin oder her.
    Durchaus interessant z.B. die Forschung zu „Varieties of Capitalism“. Hier wird u.a. argumentiert, dass die Einführung einer Sozialversicherung in den skandinavischen Ländern nicht auf die politische Linke / Gewerkschaften zurückzuführen ist, sondern sich „das Kapital“ dafür stark gemacht hat. Würde aber das Weltbild des Blogbetreibers ins Wanken bringen und wird wohl ignoriert. :)

    https://www.cambridge.org/core/journals/world-politics/article/bringing-capital-back-in-or-social-democracy-reconsidered-employer-power-crossclass-alliances-and-centralization-of-industrial-relations-in-denmark-and-sweden/E62AE17415AEF9D2D7926BB62BF9CA00

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