Ramschware et al

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Natürlich verfolge ich die Weltläufte und denke mir was dabei. Aber man muss die interessieren Leserinnen und neugierigen Leser nicht mit allem behelligen, was im Kopfe herumschwirrt. Manches muss sich erst setzen, bevor es an die Welt gelassen werden kann.

Zur so genannten „Patriotischen Linken“: Natürlich sehe ich auch, dass die Linke(n) bestimmte Milieus nicht mehr erreicht. Das kann man deutlicher sagen: Eine Linke, die nicht primär die Lobby der Arbeiterklasse und der kleinen Leute ist, kann einpacken. In Frankreich und Italien sind die (Kommunistischen) Parteien, die das einmal taten oder zumindest den Anspruch hatte, bedeutungslos. Was sagt uns das? Weitermachen wie bisher? Die Wähler hat das Gute, Schöne und Wahre, für das wir stehen, leider noch nicht begriffen? Geht doch sterben!

Ws gibt es sonst? Zu dem ukrainischen Untoten schrieb Christian Y. Schmidt (auf Facebook): Jetzt warte ich auf den ersten, der behauptet, dass Babtschenko und der ukrainische Geheimdienstchef Marionetten Putins seien, die die ganze Geschichte nur inszeniert haben, um dem Kreml zu nützen.

And now for something completly different. Für Antiquarisches muss man nicht unbedingt online suchen und bestellen. Ich habe mir in der Buchhandlung Hornung in Unna, wo ich schon in den sechziger Jahren Bücher gekauft habe, Deutsche Buchmalerei vorgotischer Zeit und Veit Stoss in Nürnberg mitgenommen, für jeweils zwei Euro. Online und mit Versandkosten wäre es teurer gekommen.

Kommentare

3 Kommentare zu “Ramschware et al”

  1. ... der Trittbrettschreiber am Mai 31st, 2018 9:20 pm

    Wie denkt man, wie empfindet man nach Jahren des Wohnens in diesen Antiquitäten der Architektur. Welch eine Position hat man zum Leben in unserer Zeit, nach dem sich Einrichten in denkmalgeschützen Niedrigdeckenhäusern mit vorgeschriebenen Butzenfenstern, die man als evolutionär höher gewachsener Nachfahre der ursprünglichen Bewohner doch wohl nur in eher demütiger Haltung bewohnen kann? Mir wird beim Betrachten solcher Bilder immer ganz klamm um die Bronchien.

  2. Godwin am Juni 1st, 2018 9:48 am

    „Lobby der Arbeiterklasse und der kleinen Leute…“

    afaik wird u.a. dies Thema beim Bundesparteitag in wenigen Wochen sein. ich bin gespannt, was man da „beschließt“…
    nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, was denn der Burks – der sich ja selber gern als linksradikal definiert – hierunter versteht.
    Wer sind (heute noch) Arbeiterklasse und kleine Leute?
    Was haben die für Interessen, die es zu vertreten gelte?
    Was müssten die linken konkret anders machen?

  3. Troptard am Juni 1st, 2018 6:53 pm

    @Godwin

    „Was müssten die linken konkret anders machen?“
    Mir fällt dazu nur das Übliche ein:

    Den anmassenden Parteinahmen „Die Linke“ aufgeben und sich umbenennen so, wie es andere ehemals linke Parteien in Europa bereits vorgemacht haben.

    Oder nach neuen Aufgaben in anderen Parteien suchen. Das es dafür immer schlüssige Argumente gibt, dass ideologische Grenzen kein Hindernis sein müssen, das beweisen uns Politiker doch immer wieder.

    Was nicht angebracht ist, dass man sich den Verlierern andient.

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