Schlachta oder: Polonia confusione regitur [Update]

bücher über polen

Ich wusste nicht viel über Polen. Es hat mich nie groß interessiert. Da bber meine Hälfte meiner Vorfahren aus dem Gebiet kommt, das heute zu Polen gehört, war ich jüngst gezwungen, mich mehr mit der deutsch-polnischen Geschichte zu beschäftigen, auch, um ein paar Rätsel und offenen Fragen aus meiner Familiengeschichte zu lösen bzw. zu beantworten. Fazit: Ich kam und komme aus dem Staunen nicht heraus.

Nach rund zweimonatigem Forschen in der wissenschaftlichen Literatur weiß ich alles, was relevant ist. Die Sache ist richtig spannend. Es war zu Beginn wie beim Thema Spartacus: Es kann doch nicht sein, dass es zu diesem doch nicht unwichtigen Thema keine guten und vernünftige Bücher gibt? Woran liegt das?

Typisch ist der Satz in Christian Jansen und Arno Weisbecker: Der „Volksdeutsche Selbstschutz“ in Polen 1939/40 (1992), die bisher unveröffentlichte Justizakten auswerteten: „Dieser Materialfülle stand bisher mangelndes Interesse von seiten der Historiker gegenüber.“

Bei Albert S. Kotowski: Polens Politik gegenüber seiner deutschen Minderheit 1919-1939 (1998) lesen wir: „In der deutschen Geschichtsschreibung ist die Problematik der deutschen Minderheit in Polen [in der Vorkriegszeit] kaum aufgegriffen worden.“ Polnische Quellen waren erst seit 1989 zugänglich. Und, so kann man aus den Anmerkungen einiger neuerer deutscher Autoren schließen: Die polnische Sicht der Geschichte war durchweg undifferenziert, wenn nicht gar irrational.

Ich empfehle vier Bücher. Das beste ist zweifellos Martin Broszat: 200 Jahre deutsche Polenpolitik (1963). Wenn man die ersten fünfzig Seiten gelesen hat, murmelt man ständig „Aha! Das wusste ich nicht!“ und stellt gleich noch mehr Fragen.

Ein Beispiel: Deutsche und Polen haben sich über Jahrhunderte gegenseitig massakriert, aber es gab auch Phasen, in denen beide Völker (was auch immer das genau ist) friedlich nebeneinander lebten. Der Nationalismus diente immer den herrschenden Klassen, um das Volk gegeneinander aufzuhetzen. Das gilt bekanntlich bis heute. insbesondere für Polen. Doch warum sind die nationalen Mythen Polens so undemokratisch, völkisch, erzreaktionär – vom Katholizismus ganz zu schweigen?

Broszat stellt eine sehr interessante Theorie auf, die ich einleuchtend finde: Der Feudalstaat entwickelte sich in Polen ganz anders zum Kapitalismus, mit weit reichenden Folgen. Die polnische Adelsrepublik Rzeczpospolita (bitte verlangt nicht, dass ich das ausspreche), also die Union von Polen und Litauen, war „fortschrittlicher“ organisiert als die Herrschenden in Westeuropa. Fast ein Zehntel der polnischen Bevölkerung gehörte zum bäuerlichen Kleinadel, der Schlachta (auch: Szlachta); der Kleinadel organisierte sich durch Wahlen und durch Delegierte. Die Dominanz der Schlachta aber verhinderte auch, dass sich, anders als in Deutschland, die Städte im Gegensatz zur Feudalherrschaft organisierten. In Polen gab es weniger Klassenkämpfe zwischen Bauern und Feudaladel als in Deutschland. aber: „Die Identifizierung von Schlachta und Staat bewirkte allerdings schon im 16. Jahrhundert eine dem städtischen Bürgertum und seinen Rechten abträgliche Tendenz.“ Die Bourgeoisie hatte kaum eine Chance – der Adel war immer schon da. Ohne Bourgeoisie aber kein Kapitalismus und die ihm angemessene Herrschaftsform. Ganz im Gegenteil: Da die Produktivkräfte sich natürlich weiterentwickelten, war die herrschende Klasse Polens bald ein anarchischer Haufen, der sich gegenseitig bekämpfte – ohne die Tendenz zur absoluten Monarchie, die in Westeuropa den Adel sozial herabdrückte, ihn aber „domestizierte“.

In absolutistischen Preußen hingegen nahm der Anteil des Staates an der Verwaltung immer mehr zu: Die Könige erlaubten Siedlern, sich niederzulassen und das Land urbar zu machen, sie gründeten Manufakturen, ließen Kanäle und Verkehrswege anlegen, modernisierten die Landwirtschaft (natürlich im Sinn der herrschenden Klasse und der imperialistischen Politik). Die späteren polnischen Teilungen zugunsten Preußens und Russlands resultierten aber nicht aus der „Schwäche“ Polens, sondern waren eiskalte Machtpolitik. (Dennoch bewundere ich den „Alten Fritz“ wegen seines gnadenlosen Zynismus und seiner Toleranz.) Die „fortschrittliche“ Rzeczpospolita wurde aber im Kapitalismus reaktionär – ein schlagendes Beispiel für einen Widerspruch zwischen Produktionsverhältnissen und Produktivkräften.

Christian Jansen und Arno Weisbecker: Der „Volksdeutsche Selbstschutz“ in Polen 1939/40 sind für die interessant, die sich mit der Geschichte Westpreußens nach dem Ende des 1. Weltkriegs bis 1945 beschäftigen. Ein interessantes Buch trotzdem: Themen sind die organisierten Morde von Deutschen an Polen schon vor der Besetzung Polens 1939 – und wie diese in den Nachkriegsjahren juristisch aufgearbeitet wurden – oder eben nicht.

Albert S. Kotowski: Polens Politik gegenüber seiner deutschen Minderheit 1919-1939 ist ebenso wie Broszat ein Standardwerk, weil er als einer der ersten Historiker Zugriff auf alle Akten bekam, auch in Polen. Er referiert „Argumente“ der gesamten Forschungsgeschichte, und für die geht das nicht gut aus. In Polen wird man die Ergebnisse sicher anders sehen, weil nationale Mythen immer wirkungsvoller sind als Fakten. Ich hatte mir das Buch zugelegt, weil ich wissen wollte, was genau dort abgelaufen ist, wo der Hof meiner Urgroßeltern und derer Vorfahren war.

By the way: Von Kotowski habe ich mir gleich ein weiteres Buch gekauft: Die „moralische Diktatur“ in Polen 1926 bis 1939: Faschismus oder autoritäres Militärregime? Muss man nicht haben: es ist eine Seminarabeit, die zum Thema hat, ob und ab wann Polen nach 1918 eine – im soziologischen Sinn – „faschistische“ Diktatur war. Die Antwort ist – nach dem Tod Pilsudskis: Ja. Damit wird er sich im heutigen Polen keine Freunde machen.

bücher über polen

Von den Handbüchern zur Geschichte Ost- und Westpreußens, die ich teuer und antiquarisch kaufte, kann ich nur abraten. Er werden zwar vermutlich alle Quellen zum Thema genannt, aber die Bücher selbst sind keine wissenschaftlichen werke.

[Update] Zum Ausgleich lese man Karl Marx (politisch völlig unkorrekt über Juden) in der Rheinischen Zeitung vom 29. April 1849:
„Wir wenden uns in dieser lehrreichen Untersuchung für heute nach dem polnischen Teil unseres engeren Vaterlandes. Bereits im vorigen Sommer, bei Gelegenheit der glorreichen Pazifizierung und Reorganisation Polens mit Schrapnells und Höllenstein, haben wir die deutsch-jüdischen Lügen von „überwiegend deutscher Bevölkerung“ in den Städten, „großem deutschen Grundbesitz“ auf dem Lande und königlich-preußischem Verdienst um das Wachsen des allgemeinen Wohlstandes geprüft. (…) Im Jahre 1793 teilten die drei gekrönten Diebe die polnische Beute nach demselben Recht unter sich, nach welchem drei Straßenräuber den Beutel eines wehrlosen Wanderers unter sich teilen. (…) Eine Menge Strauchritter, Günstlinge königlicher Maitressen, Kreaturen der Minister, Helfershelfer, denen man den Mund stopfen wollte, wurden mit den größten und reichsten Gütern des geraubten Landes beschenkt und hiermit den Polen „deutsche Interessen“ und „überwiegend deutscher Grundbesitz“ eingepfropft.“

Wer schmunzeln will und beißende Ironie mag, lese auch Friedrich Engels: „Die Polendebatte in Frankfurt“:
„Und worin liegt die unerbittliche, die eherne Notwendigkeit, daß Polen sich wieder befreit? Darin, daß die Herrschaft der Aristokratie in Polen, die seit 1815 wenigstens in Posen und Galizien, und selbst teilweise in Russisch-Polen nicht aufgehört hat, heute ebenso überlebt und untergraben ist wie 1772 die Demokratie des kleinen Adels; darin, daß die Herstellung der agrarischen Demokratie für Polen nicht nur eine politische, sondern auch eine gesellschaftliche Lebensfrage geworden ist; darin, daß die Existenzquelle des polnischen Volks, der Ackerbau, zugrunde geht, wenn der leibeigene oder robotpflichtige Bauer nicht freier Grundbesitzer wird; darin, daß die agrarische Revolution unmöglich ist ohne die gleichzeitige Eroberung der nationalen Existenz, des Besitzes der Ostseeküste und der Mündungen der polnischen Flüsse.“

Kommentare

15 Kommentare zu “Schlachta oder: Polonia confusione regitur [Update]”

  1. Artur Lichtenfeld am August 2nd, 2017 12:04 pm

    Ah, eine Buchempfehlung über eine Diktatur. Dazu paßt diese Buchempfehlung von mir, über eine Religion und eine Partei und Mitbürger die vermeintlich ebenfalls eine Diktatur möchten. Meine Buchempfehlung ist gleichzeitig eine Berufsberatung. Der aufmerksamen Leserschaft wird das nicht entgehen. Also:
    Elke Heidenreich (bitte selber googeln) würde jetzt allen Teddybärenwerfern befehlen:

    Lesen!

    Herrn Schröder (das ist der Blogger hier) würde was vom Lesebefehl texten.
    Es geht um das Buch Wenn die Wahrheit Kopf steht von Christian Röther, 186 Seiten davon 31 nur über die AfD und gefühlt 50 über Michael Stürzenberger.
    Vorweg: Röther schreibt Muhammed und nicht Mohammed. Wenn ein Deutscher statt Mohammed Muhammad schreibt, dann sollten alle Alarmglocken angehen. Vorsichtiger sollte die Leserschaft dieses blogs nur noch sein, wenn liberale Moslems, wie Seyran Ates und Abdel Samad, ehrfurchtsvoll vom Propheten sprechen, als müßte jeder wissen, wer gemeint sei.
    Um es kurz zu machen, Röther, meint, dass das abwertende Islambild der Deutschen noch durch negative Weltereignisse mit Islambezug verstärkt würden, wie die Islamische Revolution im Iran 1979, die Taliban-Herrschaft in Afghanistan, die Al-Qaida-Anschläge von New York, Madrid und London sowie den IS-Terror, der auch in Deutschland zuschlug. Das findet Röther ganz und gar nicht gut. Röther ist der Meinung, niemand muß vor dem Islam Angst haben. In dieser Art und mit der Empfehlung ist es das erste Buch auf dem deutschen Buchmarkt, was von einem christlich sozialisierten Menschen geschrieben ist. Das Buch hätte auch von Winfried Kretschmann oder durch einen vom Deutschen Fussball Bund geschrieben sein können. Also jenen Ungläubigen und Opportunisten, die aus den verschiedensten Gründen heraus Werbung für den Islam in Deutschland machen.
    Zitate aus dem Buch:

    Auch habe Muhammad zwar für einen Fortschritt bei den Frauenrechten gesorgt, das Problem sei jedoch, dass sich seitdem in der islamischen Lehre nichts mehr positiv weiterentwickelt hat.
    Was Mohammed tatsächlich positiv bewirkte, war das Verbot des Lebendig-Begrabens von Töchtern, was in der damaligen Zeit in Arabien wohl durchaus üblich war, denn viele Väter wollten in erster Linie Söhne haben.

    Darauf ein burksblog Zitat:

    Muuuuahahahaha!

    Neben solchen Passagen und historisch nicht bewiesenem, liefert das Buch nicht, was der Titel verspricht. Es ist in Wirklichkeit eine gigantische Sammlung von Zitaten aus der deutschsprachigen islamkritischen Szene, versetzt mit persönlichen Kommentaren von Röther. Nebenher arbeitet sich der Autor immer und immer wieder persönlich an Michael Stürzenberger ab. Das ist nach Auffassung der deutschen Leitmedien und aller anderen so was wie die light-Version des Teufels aka Geert Wilders. Diese Art der Auf- bzw. Abarbeitung oder vorgezogenen Duells zieht sich immer wiederkehrend gefühlt über 70 Seiten hin und ist auf Dauer ermüdent. Der Rest des Buches ist eine Auflistung der Großartigkeiten des Islam und ich frage mich, woher er das hat, ob das tatsächlich an deutschen Universitäten gelehrt wird.
    Insgesamt kommt mir das Buch vor wie die Bewerbungsschrift eines zukünftigen Moslem. Das Buch läßt den Ungläubigen letztendlich mit der Frage
    "Bitte, was wären Sie denn gern: Arschloch, Islamophober, Islamkritiker, Islamgegner, Islamfeind oder doch lieber guter Moslem?"
    und der Erkenntnis
    "Jede Religion darfst Du kritisieren und verspotten, aber der Islam ist sakrosankt."
    zurück.
    Röther studierte Religionswissenschaft an der Universität Göttingen und promovierte mit dem Thema des Buches (?!). Es würde mich interessieren, in welchem Umfang der Islam dort nach allen Regeln der Kunst beschönigt wird und was mit Studenten geschieht, die den Islam nicht beschönigen. Gibt es die dort überhaupt?
    Das Buch ist neben dem Koran ein haben wollen Buch für jede deutsche Moschee, Bücherei, Behörde, Bundeswehr, Schule, jeden deutschen Politiker, Teddybärenwerfer und Michel und daher Platz 2 in der Spiegel-Bestsellerliste.
    Die von der Spiegel-Bestsellerliste haben das Buch allerdings bisher noch nicht auf Platz 2 gesetzt. Das könnte aber möglicherweise passieren, denn der Spiegel hat letzte Woche offen eingestanden, ein Buch aus politisch-ideologischen Gründen von der Liste der Sachbuch-Bestseller genommen zu haben. Die Botschaft des Spiegel an seine Leser und die deutsche Nation ist: Was gelesen werden kann und soll, bestimmen diejenigen, die wissen, was dem Volk verträglich ist. Das nenne ich Bücherverbrennung ohne Feuer an machen. Hitler wäre proud auf Goebbels. Die Spiegel-Bestsellerliste ist somit wertlos. Hoppla, das schreibt die New York Times (NYT) zu dem entfernten und angeblich doch politisch rechten Buch:

    Whatever becomes of Mr. Sieferle’s reputation, the scandal around him reveals certain unsuspected problems. When the German literary establishment unanimously denounced Mr. Sieferle’s work as an extremist tract, readers did not nod in agreement. They pulled out their wallets and said, “That must be the book for me.” This is a sign that distrust of authority in Germany has reached worrisome levels, possibly American ones.

    Wird der Spiegel jetzt nie wieder die NYT zitieren, weil das ist doch jetzt ein schlimmes rechts-populistisches Hetzblatt?
    Fast hätte ich es vergessen, wer jetzt reflexartig behauptet, es gäbe selbstverständlich positive Weltereignisse mit Islambezug, ja natürlich, das stimmt. Bettina Wulff erhielt zum Beispiel in Kuwait eine Brilliantenkette geschenkt oder Karl-Heinz Rummenigge in Katar gleich ein Set Rolex-Armbanduhren und vergaß – wohl aus Gewohnheit – den Zoll. Es gibt bestimmt noch mehr derartige Ereignisse im Bereich Fussball. Hier möglicherweise sogar heroischte positive Weltereignisse mit Islambezug. Ich denke da an Franz Beckenbauer. Leider vergaß Röther die alle in seinem Buch zu erwähnen.

  2. Artur Lichtenfeld am August 2nd, 2017 12:14 pm

    Wenn ich Ihnen noch was empfehlen darf, Herr Schröder, wie wäre es mit einem neuen Layout für Ihr blog. Das genutzte Layout stammt aus dem Jahr 2007. D. h. es wurde im Jahr 2006 entwickelt.

    Ein langer Kommentarpost wie meiner, sieht aus wie einer, der noch unbedingt auf zwei Blatt Toilettenpapier druff mußte. Ohne jegliche erkennbare Absatzformatierung. Die ist laut der genutzen css Datei auch nicht vorgesehen.

  3. Dirk am August 2nd, 2017 10:55 pm

    Selten soviel Schwachfug auf einem Haufen gelesen, das wird auch mit einem anderen Layout keinen Deut besser.Selbst zwei Blatt Toilettenpapier wären dafür noch zu schade.

  4. my2cents am August 3rd, 2017 5:11 am

    Wenn irgendwas zu vermeiden ist, dann diese Idiotie sich mit irgendeiner Art von schicker neuer Verpackung veimeintlich populärer machen zu können. Von der Stammkundschaft wird sowas allgemein bloß als Verrat empfunden, während der umgarnte „jugendliche“ Nachwuchs die offensichtliche Schleimerei sowieso gelangweilt durchschaut. ganz getreu der Devie: man spürt die absicht und ist verstimmt.

  5. ... der Trittbrettschreiber am August 3rd, 2017 7:37 am

    Welch ein Gejammer hat meine Kindheit begleitet: „Wir wollen unser Schlesien wiederhaben“. Sie kleideten sich bis zu ihrem späten Tod wie die Landleute auf den Äckern eines Gebietes, das ich nur aus therapeutischen Gründen betreten würde. Unser Schlesien. Ach hätten sie doch nur in ihrer neuen ;-)… Heimat, dem Teutoburger Wald, wirklich fröhlich und zukunftsorientiert gelebt. Nein, „Unser Schlesien“. Nichts von dem, nur das Vererben von Qualitätsgejammer. Ach sinniere ich nun jeden Morgen bei der Rasur meines Quäker-(heute Hippster)Vollbarts: „Dschingis, mensch, was hast du hier zu suchen gehabt, schau mal wie es mir deshalb geht“ Ich sah auf meinen Selfies beim Kotzen noch nie so wütend auf Kriegsopfer aus.

  6. Wolf-Dieter Busch am August 3rd, 2017 12:45 pm

    @Artur Lichtenfeld – Absätze werden mit zwei Wagenrücklauftasten gemacht. Das erzeugt im Blog eine Leerzeile zwischen den Textblöcken. Dann wirkt dein Rant auch nicht wie auf Klopapier.

    Im Übrigen habe ich den Bezug deines Textes nicht verstanden.

  7. Die Melone am August 3rd, 2017 1:52 pm

    OT: Der erste Post hat mich auf eine Idee gebracht: Ab sofort können die Verlage von jedem Buch behaupten, es sei eigentlich auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und nur wegen des brisanten Inhalts dort nicht gelistet.

  8. Artur Lichtenfeld am August 3rd, 2017 5:19 pm

    Ah, ein Dialog!

    Wolf-Dieter Busch am August 3rd, 2017 12:45 pm
    Im Übrigen habe ich den Bezug deines Textes nicht verstanden.

    Ich schreibe hier immer ohne Bezug. Bettbezug oder was? Endlich fällt es jemandem auf. Klasse!

    @Artur Lichtenfeld – Absätze werden mit zwei Wagenrücklauftasten gemacht. Das erzeugt im Blog eine Leerzeile zwischen den Textblöcken. Dann wirkt dein Rant auch nicht wie auf Klopapier.

    Wir sind hier im www. Also im World Wide Web. Absätze, also der tag p wird mit css erzeugt und nicht mit der Wagenrücklauftaste.

    Es ist doch schäbig, wenn mein Sub-Blog-Post mehr Aufmerksamkeit erregt, als der Post des Blogbetreibers. Aber wie gesagt, es ist wenigstens ein Dialog in den Kommentaren entstanden. Das ist selten. Sehr schön für den Anfang! Sorry Burks!

    Wie dem auch ist, das Buch von dem künftigen Konvertiten (?) ist wegen der vielen Zitate ein must have für jeden Linken. Damit läßt es sich endlich argumentieren. :)

  9. ... der Trittbrettschreiber am August 3rd, 2017 5:44 pm

    die perforation des klopapiers ist ein vorläufer der css datei. deshalb auch die abkürzung ‚css’*

    * c für ‚closett‘ ist ja noch einfach, s für ’schluckt‘ eingentlich auch. das zweite s ist dann aber nur für insider.

    PS: what the hell hat das mit belasteten, nicht zu reparationierenden nachbarschaftsverhältnissen zwischen deutschland und polen zu tun? es geht ja schon wieder los – ist doch scheiße.

  10. Wolf-Dieter Busch am August 3rd, 2017 6:51 pm

    @my2cents – ich interpretiere deinen Kommentar so, dass Burks sich mit klandestinem Revisionismus beim Publikum anbiedert. Richtig? Oder Missverständnis?

  11. Martin Däniken am August 3rd, 2017 8:04 pm

    @Arthur Lichtenfeld: Wenns intellektuell vertretbar ist wäre es schön erträglich wenn man sich kurtz,knackig und mit einem gewissen Sinn für Homur bemerkbar machen würde…
    endlose Pixelwüsten sind ermüdend,
    sehr e r m ü d e n d

  12. my2cents am August 3rd, 2017 10:13 pm

    Interpretieren Sie das doch bitte einfach so, wie es Ihnen am besten gefällt.

  13. ... der Trittbrettschreiber am August 4th, 2017 7:10 am

    Nur wer leidenschaftslos seine Empörung, Wut, Neid oder sonstigen niederen Empfindungen zelebriert, ist fähig, die manigfaltigen Phänomene der Welt, auch der Kunst, des Journalismus und der Fortpflanzung mit all ihren Humoresken objektiv und kritisch zu interpretieren. Die höchste Stufe dieser Fähigkeit zeigt sich im Unterlassen. Menschen oder neuerdings auch Maschinen, die Texte und Bilder kommentieren, sind weit entfernt von Leidenschaftslosigkeit. Es ist eine nimmer enden wollende Sucht, Weißes ganz oder zumindest partiell schwarz zu machen. Manchmal lindert ein Getränk aus Norddeutschland – aber nur manchmal.

  14. Wolf-Dieter Busch am August 4th, 2017 5:09 pm

    @Trittbrettschreiber – Bommelunder?

  15. ... der Trittbrettschreiber am August 4th, 2017 8:06 pm

    @Wolf-Dieter Busch

    Ich bin nicht hyperaktiv – ich habe Durst.

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