Wursthaare verboten

dreadlocks

Kleinbürgerliche Lifestyle-Sektiererei vom Feinsten. Das Denglische ist übrigens auch eine „kulturelle Aneignung“. (Was ist eigentlich mit Kreolsprachen?)

Plugs? Communities? Queer? Zine? Community-building? Alle diese Wörter verstehe ich nicht…

Kommentare

10 Kommentare zu “Wursthaare verboten”

  1. ... der Trittbrettschreiber am Mai 6th, 2017 1:51 pm

    Sprache ist immer empörend, wenn sie nicht der eigenen Grammatik folgt.

    https://www.youtube.com/watch?v=RAx0P-8n5K4

  2. Michael am Mai 6th, 2017 2:27 pm

    Ich stelle mit gerade folgende Szene vor: Metal-Musiker mitten im Konzert zum Publikum: „Alle Nicht-Musiker, die hier mit Lederjacke, Matte oder Kutte rumlaufen oder Bier trinken: RAUS! Das ist nämlich kulturelle Aneignung!!11!“ Der Konzertbericht im Metal-Hammer-Magazin dürfte ziemlich lustig werden.

    Und für die von der anderen Feldpostnummer: Ein Hiphopper könnte das z.B. bezüglich Kapuzenpullis etc. bringen.

    :-)

  3. Roland B. am Mai 6th, 2017 3:40 pm

    Auch ich bin offensichtlich falsch erzogen und verstehe kaum etwas. Außer daß es sich anscheinend um eine Reinigungsgruppe handelt, und daß sie ziemlich rassistisch eingestellt sind und keine weißhäuigen Rastafaris (das sind doch die mit den Dreadlocks, oder?) bei sich haben wollen. Und daß sie hoffen, durch das „ihr müsst draußen bleiben“ dann die kommunikation fördern wollen.
    Früher fielen mir solche Texte vor allem dadurch ins Auge, daß die Tipper sparsam mit den Papierressourcen umgehen wollten und keinerlei Rand ließen und keine Absätze machten. Geht heute, mit Druckern, wohl nicht mehr.
    Schön, daß Personen, auf die jemand mit dem PC-Finger zeigt (letzter Satz drittletzter Absatz), dann „angesprochen“ wird.
    Eine Maßnahme, die es in der realsozialistischen DDR ebenso schon gegeben haben soll.
    Aber vermutlich verstehe ich alter Sack das einfach völlig falsch.

  4. Thomas am Mai 6th, 2017 5:04 pm

    Das Problem des Rassismus wird dadurch nicht gelöst. Stimmt :)

    PS
    Zines meint Fanzines
    Queer meint Queer Elisabeth, die Gute

  5. andreas am Mai 6th, 2017 8:08 pm

    Get a life fuckers! Mehr fällt mir dazu nicht ein, doppeltes sorry mit sugar obendrauf.

  6. Eine Wurst namens Hanky am Mai 6th, 2017 8:40 pm

    Es gibt nur eine Erklärung für diesen Hirnkot:
    Die Verfasser*in (mit Sternchen!!!) muß ordnungsgemäß politisch korrekt sein und Kontakt mit dieser einen netten Dreadlockfrau aus Moskau gehabt haben… und Russland geht ja gar nicht in der „Community“, dessen freies Denken eine einzige Blockade ist. Als Bewegung definieren diese ihren eigenen geistigen Stillstand, welcher offensichtlich schon im Kindesalter einsetzte.

  7. Thoms am Mai 7th, 2017 9:24 pm

    Hä???

  8. Deinhardt am Mai 8th, 2017 5:29 am

    in Berlin trauen sich die dümmsten in die Öffentlichkeit. Und obiger Text ist nur ein Beispiel von vielen. Eine Echokammer der Vollidioten und keiner wird sie stoppen. Denn die Toleranz verbietet es darauf hinzuweisen.

  9. Publicviewer am Mai 9th, 2017 8:42 pm

    Mannomann…sind die hegen den Pfosten gelaufen…muste erstmal schauen was das überhaupt für’n Fest sein soll…und…neeee da wäre ich sowieso nicht hingegangen…;-))

  10. Seb am Mai 9th, 2017 11:33 pm

    Ich finde es herzerfrischend, dass zwischen Schwarzen, People of Color und Color-Teilnehmenden unterschieden wird.

    Aber, Leute, ruhig Blut, ist ja ohnehin alles halb so schlimm, es scheinen sowieso eh keine erbsündebehafteten Weißen anwesend zu sein: „Freund*innen-, Interessierte-, und andere Schwarze und Color-Teilnehmende“. *Ich wüsste zudem w*irkl*ich gerne was die abenteuerl*ichen Sternchen-, B’indestr*iche-, und Kommata da sollen…

    Bei Terry Pratchett, irgendwas habe ihn selig, wären die Verfasser wohl solche, die die Unterhose auf dem Kopf tragen.

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