A modern Web page oder: Warum Browser scheiße sind

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James Mickens (pdf, via Fefe): „A modern Web page is a catastrophe. It’s like a scene from one of those apocalyptic medieval paintings that depicts what would happen if Galactus arrived: people are tumbling into fiery crevasses and lamenting various lamentable things and hanging from playground equipment that would not pass OSHA safety checks. This kind of stuff is exactly what you’ll see if you look at the HTML, CSS, and JavaScript in a modern Web page. Of course, no human can truly “look” at this content, because a Web page is now like V’Ger from the first “Star Trek” movie, a piece of technology that we once understood but can no longer fathom, a thrashing leviathan of code and markup written by people so untrustworthy that they’re not even third parties, they’re fifth parties who weren’t even INVITED to the party, but who showed up anyways because the hippies got it right and free love or whatever.“

PS Wehe, ihr guckt genauer auf den Code!

Kommentare

2 Kommentare zu “A modern Web page oder: Warum Browser scheiße sind”

  1. Wolf-Dieter Busch am März 26th, 2017 11:25 pm

    Zum Quelltext von Burksʼ Blog – bezogen auf das ziemlich grauenhafte Layout eigentlich noch moderat. (Und kein JS.)

    Im Paläolithikum der IT, als noch Kurse zum Selbst-Codieren von Homepages existierten, als WISIWYG-Editoren noch verpönt waren … achgottchen … Kriegs-Anekdoten gefällig?

  2. Michael am März 27th, 2017 9:50 pm

    Jetzt hätte ich beinahe gesagt: Finde ich gut, denn ich halte insbesondere Hieronymus Bosch (sicherlich einer der genannten Maler) geradezu für ein Genie – der hat im Grunde genommen fast 500 Jahre vor Dali den Surrealismus erfunden. Modernes Wäbbdisain als eine hochinnovative neue Kunstrichtung und Form des Surrealismus – ich finde der Gedanke hat was. :)

    Aber noch schlimmer als JS-vermüllte Seiten als solche finde ich ja, daß der Code teilweise aus dutzenden Fremdseiten eingebunden wird (die dann öfters ihrerseits Code einbinden, der dann seinerseits…). Wenn man NoScript am Laufen hat, dann wird einem das ja angezeigt und auf manchen Seiten muß man da im NoScript ein gutes Stück scrollen um alles zu sehen zu kriegen.

    Mein Doomsdayszenario sieht ja ungefähr so aus: Irgendein großes Werbenetzwerk wird gehackt (oder gleich mehrere weil die den selben kaputten Code verwenden) und dann werden auf einen Schlag ein paar Millionen Websites (die das direkt oder indirekt einbinden) auf einen Schlag zur Malwareschleuder. Das gibt eine www-Apokalypse, dagegen wirkt das Bosch-Pandämonium wie ein Biedermeier-Stilleben.

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