Das Soldatentum et al

„Dem 1923 in Witten als Sohn eines Volksschuldirektors geborenen Nolte fehlten von Geburt an drei Finger an einer Hand; ihm blieb deshalb im Zweiten Weltkrieg das Soldatentum vorenthalten.“ (Spiegel online)

Ein Satz, wie in einen Kuhfladen getreten. Das Journalistentum ist auch so eine Sache….

Kommentare

3 Kommentare zu “Das Soldatentum et al”

  1. ... der Trittbrettschreiber am August 19th, 2016 7:35 am

    Schwurbeleien sind oft Ausdruck von Fassungslosigkeit, von Nichtverstehen, von tiefster Enttäuschung, die nicht in von sadistischen Deutschlehrern eingeprügelte grammatische Strukturen gefasst werden können ob der Tragik, die die Gewissheit über verlorene Sehnsüchte begleitet. Drei Finger, weg, nicht zum ballern zu gebrauchen? Welcher Journalist ist Journalist ist Journalist?

  2. Wolf-Dieter Busch am August 19th, 2016 8:40 am

    Heute geschieht das Undenkbare: ich verteidige SpON.

    Die Gesamtschau des Artikels zeigt: die Worwahl „das Soldatentum vorenthalten“ war Absicht. Sie ist der versteckte Sarkasmus, der im Grundsatz de mortuis nihil nisi bene gerade noch „drin“ war.

    Also. Kein Deutsch des Grauens, sondern ein verborgenes „jawollja“.

  3. admin am August 19th, 2016 12:36 pm

    Hm, Sontheimer ist ein guter Mann und des Blödsinns unverdächtig, das könnte hinkommen.

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