Kritik und Selbstkritik oder: Marxist ohne Marxismus

„Links ist daher auch die stets neue Selbstkritik linker Phrasen.“ (Wolfgang Fritz Haug)

Herzlichen Glückwunsch zum achtzigsten Geburtstag, mein Lehrer!

Kommentare

2 Kommentare zu “Kritik und Selbstkritik oder: Marxist ohne Marxismus”

  1. ... der Trittbrettschreiber am März 24th, 2016 12:21 pm

    ähem..ich bin ja ein schulgeschädigtes Kind. Wir mussten damals noch „unseren“ Rohrstock aus dem Lehrerzimmer holen, um gebessert zu werden. Es gab dann „freiwillig bücken= 10 Stockhiebe“, „unfreiwillig bücken 20 Stockhiebe“. Wer legt schon gern sein Haupt freiwillig auf den Richtbock? Also 20. Danach, begleitet vom Schluchzen des oder der Gemaßregelten aus der hinteren Reihe erklang erbauliches Liedgut wie „Im Frühtau zu Berge, wir zieh’n, fallera“ oder „Wem Gott will :-)… rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“, begleitet vom Flügel, der in der Klassenzimmer-Ecke ernst und würdig glänzte. Das ging auch in weiterführenden Schulen so weiter, wenn auch in abgeschwächter Form. Brüllende watschende Lehrer und Lehrerinnen, weinende gedemütigte „Lernende“. Nein, einen Geburtstagsgruß für auch nur einen Lehrer meiner Jugend? Ich staune über die heutigen Generationen, die einfach nur lieb und dankbar sind. Mir dreht es sich nur den Magen um.

    Und dann kam Burks – Suchmaschinenoptimierung in Berlin, Lehrer in Selbstfindungphase, Alt-Philologie endlich verständlich – sollte Versöhnung mit dem Schicksal nicht nur eine leere Phrase sein? Danke Burks, nun weiß ich: Lehrer sind auch nur Lehrer.

    PS Im Alter sind alle sooo lieb – lieb, nicht?

  2. Messdiener am März 24th, 2016 7:47 pm

    Ständchen von den VanVan für unseren Wolfgang aus dem Teatro Karl Marx.

    https://www.youtube.com/watch?v=aAaTgTUUPI8 oder

    https://www.youtube.com/watch?v=jA1iRj-X0kQ

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