Staatstrojaner, frisch gebacken und gesottet

Heise: „Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hans-Peter Uhl, hält es für möglich, dass nie ein vom BKA entwickelter Staatstrojaner zum Einsatz kommen wird. (…). Vielleicht müsse man aber irgendwann auch kleinlaut zugeben, dass das BKA dies gar nicht könne.“

Bruhahahaha. Qoud erat demonstrandum. Vielleicht hätten sie einfach mein Buch lesen sollen.

Kommentare

4 Kommentare zu “Staatstrojaner, frisch gebacken und gesottet”

  1. FDominicus am Oktober 10th, 2012 7:08 am

    Danke für den Tip mit dem Buch. Das werde ich mit Interesse lesen.

  2. unerster am Oktober 10th, 2012 8:04 am

    Herr Uhl hatte wohl einen lichten Moment um das festzustellen. Er hat den Zustand richtig bewertet dass das BKA Probleme beim erstellen dieser Software hat. Nur wer selber Systemprogramme erstellt hat weiß das es für das BKA nicht möglich sein wird diese gestellten Parameter einzuhalten.

    Ein Programmierer im Beamtenstatus, zur Schweigepflicht verdammt, wird es nie packen. Eine handvoll Leute arbeitet und bei Erfolg sonnen sich andere im Erfolg?

    Wer Trojaner schreiben will muss Top Fit sein, seine gesamte Freizeit über Monate opfern und mindestens ein Spruch von Lenin zu Herzen nehmen. Lernen Lernen Lernen. Schon alleine weil es drei verschiedene Betriebssysteme gibt, Windows, Linux und Mac. Bei Windows gibt es über 30 Systemversionen. Bei Linux an die 50 und mehr und Mac kann ich nicht beurteilen. Es sind viele tausend Seiten Systembeschreibungen zu lesen und zu verstehen und dann auch noch die Gegner die Virenscanner.
    Das alles passt nicht zu einem Beamten.

  3. leser am Oktober 10th, 2012 9:07 am

    Mir persönlich isses wurscht, ob die eine selbstentwickelte oder eine eingekaufte Schadsoftware auf die Rechner der user zu bringen versuchen. Und davon abgesehen darf man dem Uhl nichts glauben.

  4. Tom am Oktober 10th, 2012 9:17 am

    Mit einem hinreichenden Anfangs-Verdacht ausgerüstet, gurgelte ich sieden, sott, gesottet – und siehe da, er ward bestätigt.

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