Datenkrake Google, die 456ste

Golem.de (25.02.2007): „Google: IP-Adressen sind keine personenbezogenen Daten“. Noch einmal zum Mitschreiben: Google sagt, das sei so. Das stimmt aber nicht. „Fleischer machte deutlich, dass Googles Geschäftsmodell auf der Nutzung von personenbezogenen IP-Adressen basiert: „Wir müssen wissen, wer wonach fragt – andernfalls könnte unser Unternehmen nicht funktionieren“. Fleischer wurde sekundiert von Microsoft-Vertreter Thomas Nyrup, der darauf hinwies, dass „das Internet nicht wäre, was es ist, gäbe es die Werbung nicht“. Google bestätigte in der Anhörung, die Inhalte von über Google-Mail versandten E-Mails zu Werbezwecken zu analysieren.“

Sehr schön gesagt: Das Internet wäre nicht das, was es ist, gäbe es Microsoft nicht. Das Erde wäre nicht das, was sie wäre, gäbe es die Sonne nicht. Burks‘ Blog wäre nicht das, was es ist, gäbe es Burks nicht. By the way: Welcher Vollidiot verschickt unverschlüsselte E-Mails via Google-Mail? Auch lesen: Heise Newsticker: „Datenschützer stoppt das Speichern von IP-Adressen“.

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