Kapitalismus, wie wir ihn alle lieben
Der frühere Barclays-Investmentchef Jerry del Missier erhält eine Abfindung von fast neun Millionen Pfund. Der Manager steht im Zentrum des Skandals um gefälschte Zinssätze.
Und jetzt zu etwas ganz anderem. Elf Prozent der Beschäftigten in Deutschland verdienten 2010 weniger als 8,50 Euro je Stunde.
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4 Kommentare zu “Kapitalismus, wie wir ihn alle lieben”
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Das hat mit Kapitalismus nichts zu tun aber alles mit Korporatismus. Der gute Mensch ging in einer Marktwirtschaft dahin wohin er gehört, in den Bau.
Nee, mit Kapitalismus hat das echt nichts zu tun – aber mit der Existenz von Arm und Reich.
Das stört manche, besonders wenn die Unterschiede extrem sind. Vorschlag: Wir führen den echten Sozialismus ein, dann kriegen am Ende alle das Gleiche und keiner muß mehr neidisch sein.
So einfach ist das!
Servus.
Es sind mehr als 11 %, denn geprüft wurden Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten. In den noch kleineren Einheiten (Handwerksbetrieben, Gärtnereien, Gaststätten etc.) ist längst der Feudalismus mit seinen Tagelöhnern zurück. Nach meinen Erfahrungen blüht gerade in diesem “Marktsegment” nicht nur die Schwarzarbeit, sondern auch der Ausnahmezustand bei den Löhnen. Aus bis jetzt rund 100 Interviews, respektive den Angaben über Einkommen darin, liegt der durchschnittliche Stundenlohn bei 4,50 € (brutto gleich netto, ist ja schließlich Schwarzarbeit)). Wir hatten einst gelernt: “trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefäscht hast”.
@FDominicus
“Das hat mit Kapitalismus nichts zu tun aber alles mit Korporatismus.”
Die Frage ist ob sich nicht alle Wirtschafts- und Gesellschaftsformen in diese Richtung entwickeln. Im Sozialismus kontrolliert auch eine kleine Elite die Menschen. Nun sind es die Reichen und Superreichen die uns kontrollieren, das Ganze Kapitalismus nennen und Exerten bezahlen die diese Machtverteilung legitimieren.
Das der Kapitalismus im Speziellen zur Ausbeutung neigt ist insoweit klar, weil er auf Ausbeutung beruht.