DJV-Medien-Club diskutierte Journalistenausbildung

Podium
„Zeit, Motivation und die richtige Kombination aus Theorie und Praxis sind die unerlässlichen Bestandteile einer qualifizierten Journalistenausbildung. Zu diesem Ergebnis kamen die Referenten des DJV-Medien-Clubs „Journalistenausbildung in der Krise?“ am gestrigen Mittwochabend in Berlin.(…)“ (Deutsches Verbände Forum, 28.04.2006, Pressemeldung DJV)

V.l.n.r.: Helmut Heinen, Klaus Schrotthofer, Michael Konken, Gabriele Bartelt-Kircher; Sven Felix Kellerhoff, Susanne Scherer, Mirjam Stegherr, Sebastian Olényi (verdeckt), Werner Lauff.
(vgl. recherchegruppe.tk, 13.04.2006)

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Gesamtvorstand des DJV stundet DJV Berlin die Schulden

Der Gesamtvorstand des DJV hat auf seiner Sitzung in Dresden beschlossen, dem DJV Berlin die Schulden – eine sechsstellige Summe – zu stunden. Hintergrund: Der Landesverband Berlin war im Sommer 2004 ausgeschlossen worden, hatte sich dagegen erfolgreich juristisch zur Wehr gesetzt, aber in dieser Zeit keine Beiträge an den Bundesverband abgeführt – weil das den Ausschluss juristisch legitimiert hätte. Da der DJV Berlin also immer Mitglied im Bundesverband war, musste er akzeptieren, dass diese Schulden aufgelaufen waren. Der Berliner Landesverband muss keine Gegenleistung erbringen. Der DJV will auf seinem Bundesverbandstag im Herbst die Rücknahme des Ausschlusses des DJV Berlin durch die Delegierten der anderen Landesverbände bestätigen lassen.

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Das doppelte DJVchen

Sizilianer(…) Leider hat der DJV zur Zeit ein organisatorisches Problem: Er existiert an manchen Stellen irgendwie doppelt, also – auch aus finanziellen Gründen – ein Mal zuviel. Der Bundesverband betreibt zum Einen zwei teure Geschäftstellen, eine in Berlin und eine in Bonn. Sinnvoll ist das nicht. Zudem sitzt die verbandsinterne Pressure Group des nordrhein-westfälischen „Kaiserreichs“ (so spöttelt man über den Verlag Rommerskirchen) fest im Sattel. Wer Bonn absägen will, würde verbandsöffentlich geteert, gerädert und gevierteilt, zumal die Diskussionskultur innerhalb des DJV noch in den Kinderschuhen steckt.

Zum zweiten gibt es den DJV in Brandenburg doppelt, in Form des DJV Brandenburg und des Brandenburger Journalisten Verbands. Beide zusammen kommen noch nicht einmal auf 500 Journalisten. Und zum Dritten gibt es auch in Berlin zwei Landesverbände: Den traditionsreichen DJV Berlin (rund 2500 Mitglieder) und den Verein Berliner Journalisten (rund 1000 Mitglieder). Letzterer hatte sich vom Ersteren abgespalten, nach einer turbulenten Hauptversammlung im Sommer 2004, als die damalige Opposition nach einer knappen Abstimmungsniederlage gegen den damaligen Vorsitzenden Alexander Kulpok eine Wahlmanipulation witterte und sich nicht anders zu helfen wusste, als in bester Sektierer-Manier das vereinspolitische Rad neu zu erfinden.(…) [mehr….]

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DJV-Medien-Club: Journalistenausbildung in der Krise?

EinladungTermin:
Mittwoch, 26. April 2006, 18.30 Uhr, im Haus der Bundes-
presse-
konferenz, Schiff-
bauerdamm 20, 10117 Berlin, Raum I-IV.

Bitte teilen Sie dem DJV bis spätestens 19. April mit, ob sie teilnehmen werden. Per Fax: 030 – 726279213, per Telefon: 030 27627920 oder per E-Mail an djv@djv.de.

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Keine solide Basis für Haus Busch

SreenshotKeine Basis für ein neues Haus Busch

„Nach der Insolvenz der Bildungseinrichtung mit Sitz in Helfe sah es bis gestern so aus, als würde eine neue Trägergesellschaft die Tradition der neu aufleben lassen können. Gestern erteilte der NRW-Landesvorstand des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) diesem Plan zumindest vorerst eine Absage.

Nach sorgfältiger Prüfung habe der DJV-NRW feststellen müssen, dass derzeit für ein solches Vorhaben keine solide wirtschaftliche Basis vorhanden sei. „Wir bedauern dies mit Blick auf die früheren Beschäftigten und auf alle Journalisten im Lande sehr“, betonte der Landesvorsitzende Gregor Spohr. Es sei nicht gelungen, eine tragfähige Perspektive zu entwickeln.(…)“

Der DJV NRW sieht die Sache also realistisch. Der Bundesverband hingegen versucht, Niederlagen als Siege zu verkaufen, vgl. die Pressemeldung des DJV vom 10.03.2006: „DJV richtet journalistische Bildungsarbeit neu aus“ und meinen Kommentar vom 11.03: „Wie man grässliche Pressetexte in schlechtem Deutsch verfasst“.
Weitere Links: Westfälische Rundschau, 06.04.2006 (nur für registrierte Nutzer)

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Neue Vorsitzende im DJV-Bundesfachausschuss Bildjournalisten

Gabi FrommGabriele Fromm ist neue Vorsitzende im Bundesfachausschuss Bildjournalisten des DJV. Fromm ist auch Vorsitzende des Fachausschusses Bild im DJV Berlin. Die neue Vorsitzende setzte sich mit 11 zu 3 Stimmen gegen den Gegenkandidaten Thomas Schumann (Bayerischer Journalistenverband) durch.
Leider konnte sich der Vertreter des Vereins Berliner Journalisten, des kleineren der beiden DJV-Landesverbände, nicht dazu durchringen, seine Kollegin aus Berlin zu unterstützen. Dieses kleinliche Gezänk sollte der Vergangenheit angehören. Aber so weit ist man beim VBJ offenbar noch nicht.

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