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 Das doppelte DJVchen Nchstes Thema anzeigen
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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
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BeitragVerfasst am: 23.04.2006, 01:29 Antworten mit ZitatNach oben

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WAS MACHT EIGENTLICH DER DJV?
Das doppelte DJVchen
Unter KarteileichenSizilianer

Der DJV (Deutscher Journalisten-Verband) hat zwei unschtzbare Vorteile im ffentlichen Diskurs: Die Mehrheit der Medien ignoriert journalistische Vereinsmeierei, und rund neunzig Prozent der Mitglieder bettigen sich vorwiegend als Karteileichen - also selten oder gar nicht. Das bedeutet: Die jeweils gewhlten Vorstnde knnen den grten Unfug anstellen, ohne dass sich jemand ernsthaft beschwert.

Der DJV ist ein Verein, wie auch seine Landesverbnde, die jeweils rechtlich vllig unabhngig handeln. Das unterscheidet den DJV von der dju. Letztere ist streng in die ver.di-Hierarchie eingebunden. Wer dort etwas verndern will, kann beim Marsch durch die Institutionen gleich mit mehreren Jahrzehnten rechnen. Der DJV mat sich auch kein politisches Mandat an wie die dju, seine Mitglieder mssen also nicht ber Krieg und Frieden am Hindukusch diskutieren oder die blichen Lichterketten jedes x-beliebigen Medienhypes hochhalten.

Leider hat der DJV zur Zeit ein organisatorisches Problem: Er existiert an manchen Stellen irgendwie doppelt, also - auch aus finanziellen Grnden - ein Mal zuviel. Der Bundesverband betreibt zum Einen zwei teure Geschftstellen, eine in Berlin und eine in Bonn. Sinnvoll ist das nicht. Zudem sitzt die verbandsinterne Pressure Group des nordrhein-westflischen "Kaiserreichs" (so spttelt man ber den Verlag Rommerskirchen) fest im Sattel. Wer Bonn absgen will, wrde verbandsffentlich geteert, gerdert und gevierteilt, zumal die Diskussionskultur innerhalb des DJV noch in den Kinderschuhen steckt.

Zum Zweiten gibt es den DJV in Brandenburg doppelt, in Form des DJV Brandenburg und des Brandenburger Journalisten Verbands. Beide zusammen kommen noch nicht einmal auf 500 Journalisten. Und zum Dritten gibt es auch in Berlin zwei Landesverbnde: Den traditionsreichen DJV Berlin (rund 2500 Mitglieder) und den Verein Berliner Journalisten (rund 1000 Mitglieder). Letzterer hatte sich vom Ersteren abgespalten, nach einer turbulenten Hauptversammlung im Sommer 2004, als die damalige Opposition nach einer knappen Abstimmungsniederlage gegen den damaligen Vorsitzenden Alexander Kulpok eine Wahlmanipulation witterte und sich nicht anders zu helfen wusste, als in bester Sektierer-Manier das vereinspolitische Rad neu zu erfinden.

Rausschluss und Reinschluss

Jetzt verwandelt sich alles in Slapstick. Im Sommer 2004 berichteten zahlreiche Medien, der DJV-Bundesverband habe seine zwei Landesverbnde Berlin und Brandenburg ausgeschlossen, sogar "endgltig". In einem Interview (Originalton) sagte der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken am 26.06.2004: Es gehe um "Tumulte" und "finanzielle Machenschaften", die Vorstnde in Berlin und Brandenburg seien "dubios" und durch "Stimmenverschiebungen" ins Amt gekommen. Die beiden Verbnde htten dem Bundesverband erheblichen Schaden zugefgt. Die Fakten lgen klar auf dem Tisch. "Wir grnden jetzt neue Vereine", sagte Konken, "am nchsten Sonnabend "sei schon die Neugrndung des neuen Berliner Landesverbands. Man wisse "bereits jetzt", dass die Mitglieder aus den alten Vereinen "in groem Umfang" bertreten wrden. Und das Gremium, das die Ausschlsse vorgenommen habe, der "Gesamtvorstand" htte die Legitimation gehabt, das zu tun. [Anmerkung: Der Autor dieser unmageblichen Zeilen war mehrere Male als Vertreter des "Fachausschusses" Online-Journalismus im Gesamtvorstand des DJV, ist also, was dieses erlauchte Gremium angeht, sowohl befangen als auch informiert.]

Dummerweise hat das alles nicht funktioniert. Weder war der Gesamtvorstand legitimiert auszuschlieen noch sind die Mitglieder "in Scharen" von alt nach neu gewechselt. Die Welt vom 28.02.2005 sei daher ausfhrlich zitiert:
Journalist
"Eine Woche nach dem Berliner Landgericht hat jetzt das Kammergericht den Ausschlu der Landesverbnde Berlin und Brandenburg aus dem Deutschen Journalistenverband durch den Dachverband des DJV fr ungltig erklrt. Das letztinstanzliche schriftliche Urteil datiert vom 22. Februar. Es erging ohne mndliche Verhandlung und wurde den Streitparteien am Wochenende zugestellt. Die Kosten des Revisionsverfahrens - Streitwert 50 000 Euro - hat der von Michael Konken geleitete Bundesverband durch Mitgliedsbeitrge aufzubringen. Auf Konkens Betreiben waren die beiden Regionalsektionen am 16. Juni 2004 von einer Delegiertenversammlung des DJV ausgeschlossen worden. Daraufhin wurden mit finanzieller Untersttzung des DGB in Berlin und in Brandenburg Konkurrenzorganisationen zu den weiter bestehenden Altverbnden gegrndet. Allein dafr mute der Dachverband ein Darlehen von 330 000 Euro aufnehmen. Anla der Auseinandersetzung waren Vorstandswahlen des DJV Berlin vom 5. Juni, die dem wiedergewhlten Vorsitzenden Alexander Kulpok den Vorwurf der Wahlmanipulation eintrugen. Fr die Gerichte war der Vorwurf nicht ausschlaggebend. Sie werteten aber den Ausschlu der Landesverbnde mit zusammen mehr als 5000 Mitgliedern als "berzogen"."

Fazit: Der Ausschluss war eine Art "Operation Wasserschlag" mit riesigen Kosten, zumal die beiden neuen Landesverbnde immer noch nicht lebensfhig sind, sondern am finanziellen Tropf des Bundesverbands vor sich hindmpeln. Halt, auch das ist nicht richtig: Dem Bundesverband wurde per Gericht sinngem untersagt, die neuen Verbnde finanziell zu untersttzen. Jetzt geschieht das dennoch irgendwie, als geheime Kommandosache: Die Gelder flieen ber die Konten unter der Hoheit einzelner Landesverbnde nach Berlin. Nichts Genaues wei man unter Verbandsjournalisten ohnehin nicht. Es werde nach Ansicht einiger Mitglieder des DJV, die Soll von Haben unterscheiden knnen, zu erheblichem rger mit den Finanzmtern kommen: Wenn ein Verein einem anderen Geld schenke, wie in diesem Fall, dann werde Schenkungssteuer fllig. Die sei jedoch nicht abgefhrt worden. Die berwltigende Zahl der Mitglieder interessiert sich aber nicht dafr, was mit den Geldern geschieht. Selbst Verbandsfunktionre sind nicht in der Lage, die Ereignisse der letzten zwei Jahre in Berlin und Brandenburg einigermaen korrekt wiederzugeben - was will man da auch von den einfachen Mitgliedern erwarten?

Unvereinbarkeiten

Nach dem Slapstick kommt die Tragikkomdie. Die wohlwollenden Stammleserinnen und geneigten Stammleser der Website "Recherchegruppe", der ehemaligen Plattform derjenigen im DJV Berlin, die den Vorstand strzen und den Verein zu einem modernen Berufsverband ummodeln wollten, haben sich ber Monate und mhsam durch alle Details gewhlt und blicken durch. Was ein richtiger Kader eines Journalisten-Verbands ist, der lsst sich auch durch Informations-Overkill nicht abschrecken. Den Uninformierten empfohlen seien noch einmal das Blog "[Dossier: DJV in der Krise 30] Krise? Welche Krise?" (02.11.2005) sowie das Blog "Der Wettbewerb um die Fe hat begonnen" (Mrz 2005):
"Ein Rat fr die Nachgeborenen: Funktionre eines deutschen Vereins sind ausnahmslos eine Geschenk an die Menschheit. So denken sie. Sie wird man nur wieder los, wenn sie bei einem Autounfall ums Leben kommen, an Demenz dahinscheiden, von einem Meteor getroffen oder von einem Amoklufer versehentlich erschossen werden."
neuer Vorstand
Das genau ist jetzt das Problem. Am 12.12.2005 konnte ich frohgemut ber den DJV Berlin verknden: "Die Guten haben gewonnen". Der Vorstand, der den Schlamassel der letzten zwei Jahre zu veranworten hatte, war endlich durch eine Koalition zwischen den Alten und den ehemaligen "Rebellen" gestrzt worden.

Der normale, rational argumentierende Mensch wrde jetzt vermuten, dass, zumindest in Berlin, die beiden DJV-Landesverbnde sich wieder in den Armen liegen und mglichst schnell fusionieren wrden, zumal es uerst lcherlich ist, fr insgesamt 3500 organisierte Journalisten zwei Geschftsstellen und zwei Geschftsfhrer zu finanzieren und bei Tarifverhandlungen als eine Art doppeltes DJVchen aufzutreten. Doch wir sind im DJV: Dort handelt man eben nicht automatisch rational. Der kleinere der beiden Berliner Landesverbnde, der vom DJV Berlin abgespaltene Verein Berliner Journalisten (VBJ) [der nichts mit dem gleichnamigen Medienmagazin zu tun hat], will gar nicht fusionieren und mauert, wo er nur kann. Bei einer Fusion verlren einige der Kader ihre (Ehren)mter, und, so wird man denken: Das verhte ein hheres Wesen!

Der VBJ hat schon vor der Abwahl des Vorstands im DJV Berlin ein befremdliches Positionspapier publiziert, das in weiten Teilen geradezu lcherlich ist: Da wird in bester "Berufsverbots"-Manier der 70-er Jahre ein "Unvereinbarkeitsbeschluss" mit dem VJJ (Verband Junger Journalisten) gefordert, vermutlich auch eine rechtlich vllig unhaltbare Gesinnungsberprfung, die dem folgen msste.

Besonders dreist ist die Forderung nach einer "Einzelfallberprfung" aller Mitglieder des DJV Berlin "auf Erfllung der Kriterien fr die Mitgliedschaft im DJV". Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen - und schon garnicht in die falsche Richtung, etwa in die des Autors dieser unmageblichen Zeilen. Der wirft bekanntlich zurck. Der Verein Berliner Journalisten nimmt es mit den Kriterien selbst nicht so genau: Eine Funktionstrgerin zum Beispiel hat sich ihre "Journalistische Karriere" weitgehend frei erfunden. Man wei das, aber akzeptiert es trotzdem. Der Autor dieser gewohnt konzilianten Zeilen hat im Sommer 2005 whrend der Sitzung des DJV-Gesamtvorstands in Wrzburg erfolgreich den Antrag zur Abstimmung gebracht, dass Vorsitzende von Fachausschssen im DJV nur Journalisten sein sollten. Der Verein Berliner Journalisten missachtet diesen Beschluss - wohl in dem Wissen, dass das ohnehin niemanden interessiert - den Gesamtvorstand am allerwenigsten. Was kmmert uns unser Geschwtz von gestern. brigens, lieber VBJ: Ist eigentlich Jrgen Rohne alias "Lupo" bei euch noch Mitglied? Oder ist er mittlerweile schon Oberbrgermeister von Potsdam geworden?
Presseausweis
Und, geschtzte Kolleginnen und Kollegen des VBJ, eine "Adaption" der Satzung des DJV Berlin an die eure wird es schon deshalb nicht geben, weil das Kriterium der so genannten "Hauptberuflichkeit" fr den ebenfalls nur so genannten "bundeseinheitlichen Presseausweis" bald entfallen wird. Daniel Bouhs schrieb am 17.04.2006 in der Frankfurter Rundschau:


"Seit kurzem befasst sich der Arbeitskreis1 der Innenministerkonferenz mit einer Novelle des Erlasses. Ein der Frankfurter Rundschau vorliegender Entwurf, aus der Sitzung der Presserechtsreferenten der Lnder Anfang Mrz sieht jedoch neben einer Lockerung der Kriterien fr die ausstellenden Verbnde auch weniger strenge Regeln vor, nach denen Journalisten den Ausweis beantragen drfen. Das sorgt bei den Ausweis-Monopolisten fr Bauchschmerzen. So sollen Journalisten, die den "bundeseinheitlichen Presseausweis" wollen, nicht mehr unbedingt hauptberuflich journalistisch ttig sein. Es soll nur noch eine "hauptberufliche oder vergleichbar regelmige und dauerhafte journalistische Ttigkeit" verlangt werden. Doch was ist "regelmig" oder "dauerhaft"? (..) Im Kern stellt der Entwurf folgende Bedingungen an einen Verband, der Ausweise ausgeben will: Der Verband muss seit mindestens fnf Jahren bestehen, mehr als 1000 Journalisten als Mitglieder haben und darf mit der Ausstellung des Presseausweises kein Geld verdienen wollen. Die vier Verbnde, die bislang ausstellen drfen, werden bei solchen Formulierungen unruhig."

Auerdem, das sei hier auch angemerkt, wurde der Autor dieser Zeilen von den Mitgliedern des DJV Berlin in die "Satzungskommission" des Vereins berufen und ist einer deren Sprecher: Teile der Satzung des Vereins Berliner Jounalisten, der sich zum Ma aller Dinge macht, wrden von jedem Gericht sofort in die nchste Tonne getreten, falls jemand im Konfliktfall juristische Schritte unternhme. Also schn bescheiden die Fe stillhalten - bei einer Fusion wird der Schwanz nicht mit dem Hund wedeln. Das ist nmlich ungesund.

Divide et impera

Es gibt noch ein Problem, ein geradezu machiavellisches, ja gruppendynamisches: Der Berliner DJV war bei den anderen Landesverbnden noch nie besonders beliebt. Wer die oral history der Vereine kennt, wei auch um die Grnde - sie sind heute komplett irrelevant und genauso sinnvoll wie die zweite Geschftsstelle des DJV-Bundesverbands in Bonn. Es liegt aber im Interesse einiger Landesverbnde, keinen starken und geeinten DJV Berlin zu wollen. Die Wahlen im Bundesverband werden durch die Anzahl der Delegierten einzelner Landesverbnde bestimmt - und deren Zahl durch die der Mitglieder. Der DJV NRW und die Bayern - der BJV - knnten, wren sie sich jemals einig, alle anderen an die Wand stimmen. Zum Glck ist das so gut wie nie der Fall. Wie in deutscher Vereinsmeierei blich, werden wichtige Personalentscheidungen natrlich ausgefeilscht und ausgemauschelt.

Und deshalb wird der jetzige Bundesvorstand alles tun, um die Vergangenheit mit dem gndigen Mantel des Schweigens zuzudecken. Wer ist verantwortlich fr die dilettantisch vollzogenen und juristisch gescheiterten Ausschlsse und das verschwendete Geld? Niemand. Ich bin's nicht gewesen, Adolf Hitler ist es gewesen. Die DJV-Landesverbnde im Beitrittsgebiet sind ohnehin nicht so finanziell selbstndig wie die aus der alten Bundesrepublik. Man kann sich daher relativ sicher sein, dass von dort nichts Kritisches oder gar Aufmpfiges kommt. Der "Lnderfinanzausgleich", welcher Landesverband wieviel Geld aus der groen Schatulle bekommt, ist nicht durch die Satzung des Bundesverbands geregelt, sondern reine Willkr. Wre das anders, knnte der eine der beiden Landesverbnde in Brandenburg, der DJV Brandenburg, eine lebende Vereinsleiche unter dem Kommando des ziemlich braun gebrannten Kameraden Torsten Witt, jetzt diese Gelder auch fr sich beanspruchen. Das will man natrlich vermeiden. Da der DJV den Brandenburger Landeserband auf juristischem Weg nicht los wird, muss man darauf hoffen, diesen irgendwie finanziell aushungern zu knnen.

Der Verein Berliner Journalisten outet sich daher als Marionette derjenigen, die den Journalistenverband in Berlin mglichst klein und schwach und ohne Einfluss halten wollen. Zu fordern wre jedoch: Sofortige Zusammenarbeit der jeweiligen Fachausschsse, also den Ansprechpartnern der Kolleginnen und Kollegen fr fachliche Probleme, gemeinsame Tagungen der Aufnahmeausschsse, Einberufung einer Kommission, die schon jetzt eine gemeinsame Satzung ausarbeitet, gemeinsames Auftreten in der ffentlichkeit.
REcherchegruppe
Nein, der VBJ macht genau das Gegenteil: Man versucht zum Beispiel, den DJV-Kongress BesserOnline 2006 fr sich allein auszunutzen, ldt einige Onliner-Kollegen aus dem DJV Berlin bei der Vorbereitung gar nicht erst ein, es wird gemobbt und intrigiert, dass es nur so kracht. Soviel zum Thema "innergewerkschaftliche Solidaritt" im DJV. Ganz anders der DJV Berlin: Gabriele Fromm, Vorsitzende des Fachausschusses "Bildjournalisten" im DJV Berlin und das auch im Bundesfachausschuss, hat jetzt die Kolleginnen und Kollegen im VBJ zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung eingeladen. Mal sehen, ob jemand kommt - oder ob man die Spalterei und das Sektierertum vorzieht.

Man kann aber eine Prognose wagen: Wer jetzt nicht eindeutig fr eine Fusion - mglichst noch vor dem Bundesverbandstag im Herbst - ist, der wird spter keinen der wunderbaren Posten und Pstchen abbekommen, sondern nur noch losgeschickt werden, um Feilenfett oder die Gewichte fr die verbandsinterne Wasserwaage zu holen. Oder gleich den Schlssel zum Armbrustschiestand, falls Burks die Giftpfeile ausgegangen sein sollten. Aber das wird vermutlich nie geschehen.

Ceterum censeo: Jetzt in den DJV Berlin eintreten!

[Download dieses Artikels im pdf-Format zum Drucken, ca. 1 MB]

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BURKS ONLINE 23.04.2006
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