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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6764
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 15.08.2005, 23:32 Antworten mit ZitatNach oben








MEDIEN
Dokumentation16. August 2005
BURKS' FORUM
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DAS BILD DES TAGES
Schildkrten, Miskito-Region, Atlantik-Kste Nicaraguas Burks
DOSSIER: QUO VADIS DJV BERLIN
Teil 1: "Morbus politicus marginalis" (Burkhard Schrder, 24.10.2004)
Teil 2: "Der Fall Boehncke" (Hans-Werner Conen, 14.12.2004)
Teil 3: "Tatort DJV Berlin" (Burkhard Schrder, 15.12.2004)
Teil 4: "Presseball: die rechte Idee?" (Burkhard Schrder, 19.12.2004)
Teil 5: "Dringlicher Appell" (Ehrenmitglieder des DJV Berlin, 09.02.2005)
Teil 6: "Auf ein offenes Wort" (Burkhard Schrder, 24.02.2004)
Teil 7: "Der Wettbewerb um die Fe hat begonnen" (Burkhard Schrder, 02.03.2004)
Teil 8: "Frmchenweitwerfen im Sandkasten - ein Sittengemlde" (Burkhard Schrder, 18.03.2004)
Teil 9: "Operation Weier Ritter" (Burkhard Schrder, 10.05.2005)
Teil 10: "Antrag auf Ausschluss" (Burkhard Schrder, 03.08.2005)
Teil 11: "Pacta sunt servanda" (Burkhard Schrder, 03.08.2005)
DOSSIER: DJV IN DER KRISE
Teil 1: "Hyperventilierende Freizeit-Stalinisten" (Hans-Werner Conen, 26.06.2004)
Teil 2: "Fremdwort Solidaritt" (Burkhard Schrder, 27.06.2004)
Teil 3: "Der moderne Herrenmensch liebt Versager" (Hans-Werner Conen, 13.07.2004)
Teil 4: "Kindergarten fr Erwachsene" (Jrg Wachsmuth, 14.07.2004)
Teil 5: "Hornberger Schieen, reloaded" (Burkhard Schrder, 21.07.2004)
Teil 6: "Die wichtigsten Fragen und Antworten" (Burkhard Schrder, 01.08.2004)
Teil 7: "Unaufhaltsamer Aufstieg zum Arbeiterfhrer" (Hans-Werner Conen, 02.08.2004)
Teil 8: "Verein Berliner Journalisten auf der Siegerstrae" (Hans-Werner Conen, 07.08.2004)
Teil 9: "Ein trgerischer Friede" (Burkhard Schrder, 08.09.2004)
Teil 10: "Im Osten nichts Neues" (Ein Frontbericht von Hans-Werner Conen, 20.09.2004)
Teil 11: "Die Welt als Wille und Vorstellung" (Burkhard Schrder, 04.10.2004)
Teil 12: "Das Wnschen und Wollen und die Wirklichkeit" (Burkhard Schrder, 05.10.2004)
Teil 13: "Der DJV hadert mit Berliner Richtern" (Wolfgang Kiesel, 06.10.2004)
Teil 14: "Verbandstag in die Tonne - auer Spesen nichts gewesen" (Hans-Werner Conen, 07.10.2004)
Teil 15: "Avanti Dilettanti! Wie man jeden mglichen Fehler auch wirklich macht" (Hans-Werner Conen, 15.10.2004)
Teil 16: "Hufig nicht gestellte Fragen (FNAQs)" (Burkhard Schrder, 03.11.2004)
Teil 17: "Eine nicht gehaltene Rede" (Hans-Werner-Conen, 04.11.2004)
Teil 18: "Der DJV aus seuchenpolitischer Sicht" (Burkhard Schrder, 05.11.2004)
Teil 19: "Unter Indianern und anderen Journalisten" (Burkhard Schrder, 05.11.2004)
  • Teil 20 "Eine Atempause, Geschichte nicht gemacht", Burkhard Schrder, 13.01.2005
  • Teil 21 "Feste und Freie - sitzen sie wirklich in einem Boot?", Hans-Werner Conen, 05.11.2004
  • Teil 22 - "Spaltet sich Bayern ab?", Burkhard Schrder, 30.03.2005
  • Teil 22 - "Eine Frage der Ehre?", Burkhard Schrder, 19.04.2005
  • Teil 23 - "1. Parteitag des BJV/AO", Burkhard Schrder, 02.05.2005
  • Teil 24 - "Anonyme Denunzianten", Burkhard Schrder, 27.05.2005
  • Teil 25 - "Der Clan der Dejottvaulaner", Burkhard Schrder, 15.06.2005
  • Teil 26 - "Knig Pyrrhus lsst gren", Burkhard Schrder, 06.07.2005
  • DOSSIER: WARUM EINE JOURNALISTEN-GEWERKSCHAFT?
    Dossier: Diskussion ber die provokanten Thesen eines DJV-Mitglieds aus Baden-Wrttemberg
    Teil I: "Haben Journalisten-Gewerkschaften noch eine Zukunft?" (21.01.2004, Hans Werner Conen)
    Teil II: "Solidaritt ist eine Waffe - 12 Thesen fr eine starke Gewerkschaft" (31.01.2004, Burkhard Schrder)
    Teil III: "Konsens ist Nonsens - anything goes" (09.02.2004, Hans Werner Conen)
    Teil IV. "Treu und frdernd" (10.02.2004, Thomas Schelberg)
    Teil V. "Den neo-liberalen Teufel austreiben"
    Teil VI. "Niedergang streng nach Vorschrift" (06.03.2004, Hans-Werner Conen)
    Teil VII. "Ausschluss eines "Arbeiterfhrers"? (23.05.2004, Hans Werner Conen)
    Teil VIII. "Maulheldentum lterer Herren" (18.06.2004, Offener Brief Hans Werner Conens an Michael Konken)
    Teil IX "Jngschtes Gericht" (25.03.2005, Burkhard Schrder
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    MISZELLEN ZUR MEDIENKOMPETENZ

    Wie Google und Yahoo Zensur ausben

    von Burkhard Schrder

    CookieHeute reisen wir in die hinterste Ecke der Republik. Aus dem Saarland kommt erschrckliche Kunde, die im Original zitiert werden soll: "Tatschlich haben Google und Yahoo als amerikanische Global Player Zugang zu den geheimsten Anliegen ihrer Nutzer. Und wer solche Inhalte ins Netz stellt, die unter Umstnden das Establishment [sic], Regierungen oder Geheimdienste stren oder auch nur irritieren, der hat mit massiver Zensur zu rechnen. Bis jetzt haben das allerdings nur die wenigsten gewut." Tatschlich. Wenn etwas nur wenige wissen, muss das sofort auf spiggel.de verbreitet werden, damit es alle wissen.

    Es gibt noch weiterten zweiten Teil, hnlich aufrttelnd:
    "...zeigte die Online-Zeitung SAAR-ECHO auf, wie es berhaupt sein kann, da Internet-Nutzer in die Beobachtung 'interessierter Kreise' geraten knnen und wie diese Kreise mit Hilfe der vermeintlich freiheitlich und demokratisch orientierten Drehscheiben des World Wide Web verdeckten Einflu nehmen, Zensur ben, in konomische Zusammenhnge eingreifen und mglicherweise die Geheimdienste bedienen."

    Mglicherweise. Mglicherweise aber auch nicht. So schreibt kein Journalist, sondern nur jemand, der sich als solcher ausgibt. Die geneigten medienkompetenten Stammleserinnen und wohlwollenden Stammleser werden einen gewissen zweifelnden Unterton bemerken. Hat das Saar-Echo etwas investigativ recherchiert, das allen anderen bisher entgangen ist? Natrlich nicht. Alles Quatsch mit Soe und eine gepflegte Aufschneiderei.

    Man schaut zunchst ins Impressum: Um welche Art von Publikation handelt es sich? "Online-Zeitung", Walter Kronenberger aus Eincheville, 189 Einwohner. Das allein ist natrlich nicht ehrenrhrig, sondern hchstens idyllisch; und nicht mehr Saarland, sondern schon Elsass. Frher ansssig in Creutzwald, auch franzsisch. Die Zeitung zieht also mitsamt ihrem Besitzer um bzw. umgekehrt.
    Cookie
    Und dann gibt es die Mail einer uerst attraktiven Kollegin aus dem Saarland, die hiesigerseits sofort um Auskunft bemht wurde:
    "Ja, das ist ein Ein-Mann-Unternehmen, der Alte war frher bei der Saarbrcker Zeitung, ist dann gegangen worden und legt sich mit allem und jedem an, findet alles scheie - ein richtig reizender Misanthrop - und eine ziemliche Kackbratze!"

    Der gute Misanthrop und Mann tnt von der Saar:
    "...startete Google pltzlich eine konzertierte Aktion gegen das SAAR-ECHO: PageRank-Herabsetzung und abrupte Entfernung aus Google-News." Natrlich: Bei Google hat man nichts anderes zu tun, als in mhevoller Handarbeit eine Website hinter den sieben elsssischen Bergen, die "international bekannt" sein soll, zu bekmpfen und sie im Ranking herabzustufen.

    Jetzt zur Technik. Sie (die 'interessierten Kreise' mit den schwarzen Hubschraubern) sind natrlich schon berall, und insbesondere auf allen Computern - ohne dass wir etwas dagegen tun knnen. Der Internet-Speziallist Kronenberger klrt uns auf:
    "Google hinterlsst bei jedem Benutzer seiner Suchmaschine ein so genanntes Cookie, das es dem amerikanischen Unternehmen ermglicht, ihn jederzeit zu identifizieren."

    Hier muss die international bekannte Website spiggel.de jedoch vehement Einspruch einlegen! Google ist unschuldig! Bei mir hinterlsst die Suchmaschine mitnichten ein Cookie!
    "Ob die finanzielle Situation, die politischen Meinungen oder die sexuellen Vorlieben Google wei alles ber seine Nutzer." O nein, Herr Kronenberger, auch das ist noch nicht einmal gut erfunden, sondern ein Schmarrn, bis auf die Tatsache, dass Google versucht, Cookies zu setzen.

    In Wahrheit ist alles ganz anders. Derart idiotische Artikel wie im Saar-Echo kommen nur unter dem Einfluss psychotropher Substanzen zustande oder weil der betreffende Schreiberling seinen Computer als Naturereignis ansieht und die Voreinstellungen des Browsers als eine deterministische Prgung der Vorsehung, gegen die man genausowenig etwas tun kann wie gegen die Zuneigung von Graugnsen.
    Cookie
    Was lehrt uns das? Jeder kann mit ein wenig Aufwand online eine Zeitung imitieren, zahllose Agenturmeldungen klauen und diese mit verschwrungstheoretischem Unsinn ohne jedwede Sachkenntnis garnieren. Die grte Lge verbreitet Kronenberger ber seine eigene Zunft:
    "Wenn Mainstream-Journalisten brav sind, werden sie belohnt: Von Verlegern mit gut bezahlten Jobs und Karriereperspektiven." Da schimmert die eigene Biografie durch die Zeilen. Wie heit es noch in der Fabel vom "Journalistenfuchs und den Trauben": "Sie sind mir nicht gut genug, ich mag gar keinen Job." Mit erhobenem Haupt stolzierte er in den elsssischen Wald zurck.

    Ganz unter uns KollegInnen: Druzhba!


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    BURKS ONLINE 16.08.2005
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