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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 01.08.2004, 13:47 Antworten mit ZitatNach oben




MEDIEN
Dokumentation01. August 2004
BURKS' FORUM
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DOSSIER I: DJV IN DER KRISE
Teil 1: "Hyperventilierende Freizeit-Stalinisten" (Hans-Werner Conen, 26.06.2004)
Teil 2: "Fremdwort Solidaritt" (Burkhard Schrder, 27.06.2004)
Teil 3: "Der moderne Herrenmensch liebt Versager" (Hans-Werner Conen, 13.07.2004)
Teil 4: "Kindergarten fr Erwachsene" (Jrg Wachsmuth, 14.07.2004)
Teil 5: "Hornberger Schieen, reloaded" (Burkhard Schrder, 21.07.2004)
Teil 6: "Die wichtigsten Fragen und Antworten" (Burkhard Schrder, 01.08.2004)
Teil 7: "Unaufhaltsamer Aufstieg zum Arbeiterfhrer" (Hans-Werner Conen, 02.08.2004)
Teil 8: "Verein Berliner Journalisten auf der Siegerstrae" (Hans-Werner Conen, 07.08.2004)
Teil 9: "Ein trgerischer Friede" (Burkhard Schrder, 08.09.2004)
Teil 10: "Im Osten nichts Neues" (Ein Frontbericht von Hans-Werner Conen, 20.09.2004)
Teil 11: "Die Welt als Wille und Vorstellung" (Burkhard Schrder, 04.10.2004)
Teil 12: "Das Wnschen und Wollen und die Wirklichkeit" (Burkhard Schrder, 05.10.2004)
Teil 13: "Der DJV hadert mit Berliner Richtern" (Wolfgang Kiesel, 06.10.2004)
Teil 14: "Verbandstag in die Tonne - auer Spesen nichts gewesen" (Hans-Werner Conen, 07.10.2004)
Teil 15: "Avanti Dilettanti! Wie man jeden mglichen Fehler auch wirklich macht" (Hans-Werner Conen, 15.10.2004)
Teil 16: "Hufig nicht gestellte Fragen (FNAQs)" (Burkhard Schrder, 03.11.2004)
Teil 17: "Eine nicht gehaltene Rede" (Hans-Werner-Conen, 04.11.2004)
Teil 18: "Der DJV aus seuchenpolitischer Sicht" (Burkhard Schrder, 05.11.2004)
Teil 19: "Unter Indianern" (Burkhard Schrder, 05.11.2004)
Teil 20: "Eine Atempause, Geschichte nicht gemacht"
Teil 21: "Feste und Freie - sitzen sie wirklich in einem Boot?" (Hans-Werner Conen, 08.03.2005)
SPIGGEL.DE-DOSSIER II
Dossier: Diskussion ber die provokanten Thesen eines DJV-Mitglieds aus Baden-Wrttemberg
Teil I: "Haben Journalisten-Gewerkschaften noch eine Zukunft?" (21.01.2004, Hans Werner Conen)
Teil II: "Solidaritt ist eine Waffe - 12 Thesen fr eine starke Gewerkschaft" (31.01.2004, Burkhard Schrder)
Teil III: "Konsens ist Nonsens - anything goes" (09.02.2004, Hans Werner Conen)
Teil IV. "Treu und frdernd" (10.02.2004, Thomas Schelberg)
Teil V. "Den neo-liberalen Teufel austreiben"
Teil VI. "Niedergang streng nach Vorschrift" (06.03.2004, Hans-Werner Conen)
Teil VII. "Ausschluss eines "Arbeiterfhrers"? (23.05.2004, Hans Werner Conen)
Teil VIII. "Maulheldentum lterer Herren" (18.06.2004, Offener Brief Hans Werner Conens an Michael Konken)
SPIGGEL.DE-DOSSIER III
Unter Journalisten 1
Unter Journalisten 2
Unter Journalisten 3
Unter Journalisten 4
Unter
Journalisten 5

Unter
Journalisten 6

Unter
Journalisten 7

- Dossier: Querelen im DJV - Landesverband Berlin.
Vgl. www.recherchegruppe.tk
MEINE ARTIKEL

Ausgewhlte Artikel in deutschen und internationalen Print- und Online-Medien von 1990 bis heute
MEDIEN-ARTIKEL AUF SPIGGEL.DE (AUSWAHL)
Bilder als Waffen?
Eine Replik auf die TAZ
Enthauptung im Irak
Darf man das Video zeigen?
Chinesisches Internetposting gesucht
Repressalien gegen Sekten-Mitglieder in der VR China
Wir basteln uns eine Terrorismus-Meldung
Die Anschlge in der Trkei
Sex, Landser und Rosamunde Pilcher
Will das Publikum keine serisen Informationen?
Wir sind alle Illuminaten
Verschwrungstheorien im Internet
FOCUS Online - die Mutter aller Quellen
...und immer an das Urheberrecht denken!
Pimmel auf Busen
ber die russische Mdchen-Band Tatu
MEINE BCHER (AUSWAHL)
Aussteiger
Wege aus der rechten Szene [2003]
Nazis sind Pop
2000, erweiterte Neuauflage 2004
Tron - Tod eines Hackers
1999, Linksammlung und Dokumente
Heroin - Sucht ohne Ausweg?
1993, Online-Ausgabe (download), Links
DAS BILD DES TAGES
Vulkankrater bei Masaya, Nicaragua Burks
WETTER
Nieuw Nickerie (Surinam)
Qulaybiyah (Tunesien)
Norah Head (Leuchtturm) (Australien)
Pjngjang (Nordkorea)
Barcelona (Catalunia)
One Hundred Fifty Mile House (Kanada)
Bagdad (Irak)
Schrobenhausen (Deutschland)

DEUTSCHER JOURNALISTEN-VERBAND IN DER KRISE 6

Der Deutsche Journalisten-Verbands (DJV) hat auf dem auerordentlichen Verbandstag am 16. Juli 2004 seine beiden Landesverbnde Berlin und Brandenburg ausgeschlossen und beschlossen, zwei neue Landesverbnde zu grnden (vgl. die Presseerklrung des DJV sowie den Pressespiegel). Auf burks.de/ spiggel.de werden zu diesem Thema in loser Folge Artikel mit kontrren Positionen erscheinen. Hier eine Antwort auf eine FAQ ("Die wichtigsten Fragen und Antworten"), die auf der Website des Vereins "Berliner Journalisten" publiziert wurde.

Die wichtigsten Fragen und Antworten
von Burkhard Schrder

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege! Legio expedita!

Der Berliner Landesverband des DJV ("DJV Berlin") ist am 16. Juli vom DJV-Verbandstag (dem hchsten Gremium des DJV) ausgeschlossen worden. Das behaupten gleichlautend der DJV und der Verein "Berliner Journalisten". In magnis et voluisse sat est. Ob dieser Ausschluss jedoch von den zustndigen Gerichten besttigt werden wird, steht in den Sternen. Im Zweifelsfall fragen Sie in fnf Jahren noch einmal nach, wenn der Bundesgerichtshof ber ein Urteil in diesem Fall beginnt nachzudenken. Non licet omnibus adire Corinthum.

"Am selben Tag wurde der Verein Berliner Journalisten als designierter neuer Landesverband gegrndet", schreibt eben derselbe. Ob "designiert", ist strittig. Es knnten sich auch andere Vereine bewerben. Und im Gesamtvorstand des DJV denkt man durchaus - auch wenn zur Zeit noch nicht sehr ernsthaft - ber andere Versionen der Angelegenheit nach. Quot capita tot census! Ob es berhaupt zu einer Aufnahme des Vereins als Landesverband Berlin des DJV kommt, entscheiden nicht das Wnschen und Wollen, sondern die Justiz. Ausserdem hat sich der Verein "Berliner Journalisten" noch nicht einmal die Rechte an seinem eigenen Namen gesichert. Non omnia possumus omnes!

Mich erreichen derzeit viele Anfragen zur aktuellen Lage und dazu, wie sich diese auf Ihre Situation auswirkt. Journalisten recherchieren nicht, sondern fragen andere, was sie tun sollen. O tempora, o mores! Ich hoffe, dass die folgenden unmageblichen Bemerkungen diese Fragen beantworten werden. Falls Sie dann immer noch nicht durchblicken, wenden Sie sich bitte per elektronischer Postkarte an burks@burks.de [unverschlsselt, und bitte per carbon copy an Otto Schily]. Ich werde Sie gewohnt transparent ber die Details informieren, die andere Ihnen gern verschwiegen htten bzw. verschweigen. Aber: veritas odium parit.


1.) Bin ich als Mitglied des "DJV Berlin" jetzt automatisch Mitglied im Verein "Berliner Journalisten"?
2.) Was ist mit dem Presseausweis?
3.) Was ist mit dem Rechtschutz?
4.) Bekomme ich noch den "Journalist"?
5.) Was wird aus meiner Versicherung, die ich ber den DJV abgeschlossen habe?
6.) Ist der Verein "Berliner Journalisten" jetzt der Landesverband des DJV?
7.) Was soll ich tun?

1.) Bin ich als Mitglied des ehemaligen "DJV Berlin" jetzt automatisch Mitglied im Verein "Berliner Journalisten"?
Zum Glck nicht. Video meliora proboque deteriora sequor. "Sie mssen Ihren Austritt aus dem alten Landesverband und Ihren Eintritt in den Verein "Berliner Journalisten" aktiv betreiben. Auch wenn sie schon viele Jahre DJV-Mitglied sind, mssen Sie einen neuen Aufnahmeantrag beim Verein Berliner Journalisten stellen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die hauptberufliche Ttigkeit als Journalist/in eindeutig nachweisen, damit wir Ihnen weitere Rckfragen ersparen knnen." Ist gar nicht wahr. Es wurde versichert, dass auch rstige Rentner, Berufsanfnger und zeitweilig arbeitslose Journalisten Einlass begehren knnen. Wenn man wsste, was in der Satzung stnde, knnte man Ihnen verraten, ob sie auch Frdermitglied sein knnen und ob sie dann noch abstimmen knnen. Aber die Satzung des Vereins ist noch geheim, warum auch immer. Felix qui potuit rerum cognoscere causas. (1)

2.) Was ist mit dem Presseausweis?
"Bestehende Presseausweise und Autoschilder sind weiterhin gltig. Sie mssen dafr nachtrglich keine Bearbeitungsgehr bezahlen und den Ausweis auch nicht zurckgeben. Neue Antrge auf Ausstellung und Verlngerung werden vom Verein "Berliner Journalisten" bearbeitet. Der Bundesverband stellt die Presseausweise dann aus." Dito: felix, qui potuit rerum cognoscere. Laut seiner Satzung stellt der DJV keine Presseausweise aus, sondern die Landesverbnde.

3.) Was ist mit dem Rechtschutz?
"Fr seine Mitglieder hat der Verein "Berliner Journalisten" ab sofort in vollem Umfang Rechtsberatung und Rechtschutz organisiert. Bereits laufende Rechtsschutzangelegenheiten des alten "DJV Berlin" bernimmt der Verein "Berliner Journalisten", sofern Sie dort Mitglied werden." Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Rechtsbeistand.

4.) Bekomme ich noch den "Journalist"?
Das ist sicher eine der wichtigsten Fragen berhaupt. "Die DJV-Verbandszeitschrift bekommen ab Oktober nur noch die Mitglieder des Vereins 'Berliner Journalisten'". Qui habet aures audiendi, audiat! Die August- und September-Ausgaben werden den ausgeschlossenen Mitgliedern des DJV Berlin und Brandenburg also noch zugeschickt. Man darf gespannt sein.

5.) Was wird aus meiner Versicherung, die ich ber den DJV abgeschlossen habe?
"Der Verein Berliner Journalisten tritt in alle Gruppenvertrge des DJV ein. Es ndert sich an abgeschlossenen Vertrgen also nichts, wenn Sie Mitglied im Verein "Berliner Journalisten" werden." Difficile est saturam non scribere.

6.) Ist der Verein Berliner Journalisten jetzt der Landesverband des DJV?
"Noch nicht. Formal muss der Verein "Berliner Journalisten" vom nchsten Verbandstag des DJV (im November) als Landesverband aufgenommen werden. Die Aufnahme ist bereits beantragt." Et nunc reges, intelligite erudimini qui judicatis terram. Wenn der Verein nicht aufgenommen werden wrde, weil irgendwelche Richter irgendetwas dagegen htten, was sich noch zeigen wird, dann sind diejenigen, die aus den alten Verbnden ausgetreten sind, die Gelackmeierten, wie man in einigen Gegenden zu formulieren pflegt.

7.) Was soll ich tun?
Errare humanum est. Tun Sie das, was Sie bisher immer getan haben: nichts. Consuetudo quasi altera natura. Aber zuvrderst: selbst denken, falls Sie das bisher noch nicht gemacht haben sollten oder bisher alles geglaubt haben, was Herr K. (Nos autem, fortes viri, satis facere rei publicae videmur, si istius furorem ac tela vitamus.) Ihnen paternalistisch hat einflstern wollen. So schreiben einige Delegierte des "DJV Berlin" ber die Ereignisse der letzten Monate: "Wir wollten berichten, wie eine kleine Gruppe seit ber einem Jahr in unserem Verband mit unfairen Mitteln Unruhe verbreitet und auch nach der herbstlichen auerordentlichen Versammlung, die den Vorstand besttigte, keine Ruhe gab. Es gelang ihr, eine grere Gruppe zu rekrutieren..."

Das ist eine hbsche Verschwrungstheorie, wie gewohnt faktenfrei und ohne jeglichen journalistischen Anspruch. Ruhe ist bekanntlich nicht des Journalisten erste Brgerpflicht. Pflicht eines jeden Journalisten ist es, Skandale wie Gnstlingswirtschaft, Verschleuderung von Geldern, grobe Verste gegen die journalistische Ethik und Dilettantismus aufzudecken und ffentlich zu machen, auch wenn es sich um den eigenen Berufsverband handelt. Vielleicht wussten Sie das bis jetzt noch nicht. Deshalb verrate ich es Ihnen. Wer so etwas schreibt wie die oben zitierten Delegierten - Sie erlauben mir ausnahmsweise Gassenjargon?! - , hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Beati pauperes spiritu...

Cautela abundans non nocet. Aber: audaces fortuna iuvat! Labor omnia vincit.


1) [Nachtrag] Die Satzung des Vereins Berliner Journalisten ist ab dem 3. 08.2004 online verfgbar.

[Download dieses Artikels im pdf-Format]


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