Fusion des DJV in Berlin endgültig gescheitert

Wie aus gut unterrichteten Kreisen und von Vorstandsmitgliedern des Vereins Berliner Journalisten verlautet, wird der VBJ morgen verkünden, dass er keine Wiedervereinigung mit dem DJV Berlin mehr anstrebe. Damit ist die Fusion des DJV in Berlin endgültig gescheitert.

Wie auf spiggel.de schon am 28.05. erörtert (“Desaster mit Methode“), zementiert der Verein damit die Spaltung des DJV in Berlin und demonstriert gegen die Interessen der Kolleginnen und Kollegen wiederholt die Gruppendynamik einer Sekte. Sitzungen des selbst ernannten “Lenkungsausschusses”, der eine Vereinigung vorbereiten sollte, wird es nicht mehr geben.

Hintergrund: Vertreter des DJV Berlin hatten bei Verhandlungen darauf hingewiesen, dass der VBJ überschuldet sei (vgl. spiggel.de, 17.07.2006: “Zu jung zum Sterben?“), das finanzielle Risiko sei für den DJV bei einer Fusion nicht kalkulierbar. Vorschläge seitens des VBJ, das Problem zu lösen, gab es nicht.

Der Brandenburger Journalisten-Verband, der kleinere der beiden DJV-Vereine in Brandenburg, will mit dem VBJ fusionieren, ist aber ebenfalls finanziell nicht mehr lebensfähig. Der BJV muss nur deshalb noch nicht Insolvenz anmelden, weil der Vorsitzende sich weigert, die fälligen Mitgliedsbeiträge an den Bundesverband abzuführen.

POST SUMMARY
Date posted: Dienstag, Juni 19th, 2007 22:13 | Under category: DJV Berlin, DJV Landesverbände
RSS 2.0 | Comment | Trackback
» No Comments

Leave a Comment

Please note: Comment moderation is enabled and may delay your comment. There is no need to resubmit your comment.