Ein Volontär packt aus

Deutschlandradio Kultur: “Am Ende seines Volontariats bei einer Lokalzeitung bleiben unserem Autor zwei Gewissheiten. Erstens: Ist die Staubschicht erst einmal dick genug, ändert sich gar nichts mehr. Zweitens: Nichts ist stärker als ein Verlagsgeschäftsführer, dem nicht viel am Journalismus liegt.”

2Für 20 von 30 Redakteuren hier ist das Wort “Community” ein Fremdwort – und sie sind nicht gewillt, das zu ändern. Es sind die “Alten”, die mit den guten, unbefristeten Tarifverträgen und Kündigungsschutz. Im Schnitt sind diese zwischen 45 und 50 Jahre alt. Die restlichen zehn haben zu viel Angst, Missstände anzusprechen, weil sie ihren Job verlieren könnten. (…)

“Dann verlieren innerhalb der Redaktion Layouter ihren Job, die schon seit 30 Jahren im Betrieb arbeiten. Kurz: Dem Verlag geht es finanziell mies. Die Abos werden immer weniger, in der Folge springen Anzeigenkunden ab. (…)

“Zuerst werden rund um die Lokalredaktion herum Stellen gekürzt. Ganze Abteilungen, wie etwa das Marketing, werden teilweise an Drittunternehmen ausgelagert, intern entstehen viele kleine Töchter, GmbHs.

Dann verlieren innerhalb der Redaktion Layouter ihren Job, die schon seit 30 Jahren im Betrieb arbeiten. Kurz: Dem Verlag geht es finanziell mies. Die Abos werden immer weniger, in der Folge springen Anzeigenkunden ab.”

Ich warte darauf, dass der DJV Alternativen vorschlägt, anstatt nur immer in den Chor der Jammernden einzustimmen. Aber da sitzen genau dieselben Leute, die im Artikel beschrieben werden.

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Date posted: Dienstag, November 1st, 2016 09:43 | Under category: Medien
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