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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
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BeitragVerfasst am: 03.12.2005, 02:03 Antworten mit ZitatNach oben


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Schnhubers Franz ist tot

Von Burkhard Schrder

SchnhuberWarum eigentlich soll man ber die Toten nur Gutes reden? Robert Leicht, ein Verehrer hherer Wesen, sagt trefflich in der Zeit: "...obwohl da wrtlich steht: es solle nur gut, also trefflich geredet werden." Franz Schnhuber ist also gestorben. Womit wir endlich wieder bei dem Thema "kackbraune Kameraden" wren. Und die treten selbst beim Tod eines ihrer Prominenten krftig nach, zum Beispiel im N-TV-Forum: "Endlich kann ber Aktuelles und Personalien der Republikaner diskutiert werden, ohne da Franz Schnhuber seinen Senf dazu gibt." Immerhin findet man im Nachruf des braunen Kameraden Gerhard Frey Junior sogar ein wahres Wort, das Schnhuber dem Wendehals Stoiber nachgeworfen hat.

Willi Winklers Nachruf in der Weltwoche ist fair und wirkt nicht bemht und verkrampft wie fast alle anderen:
"In der milden SPD wirkte Schnhuber als Linker, erfreute sich aber zugleich der Gunst des allmchtigen Strauss und durfte sich in dessen CSU und dem angeschlossenen Bayrischen Rundfunk zu Hherem berufen fhlen. Damit war es fast ber Nacht vorbei, als er in dem Buch Ich war dabei (1981) von seiner Zeit bei der Waffen-SS erzhlte. Schnhuber beschloss, nun erst recht Politiker zu werden, bernahm die Republikaner und erschreckte vor allem die Konservativen, als er 1989 mit der heftig geschrten Angst vor Auslndern in Berlin 7,5 Prozent der Stimmen erreichte. Schnhuber selber war nie so platt wie die Parolen seiner Partei, die ihn schliesslich ausschloss."
Schnhuber
Warum also sollte man sich posthum mit ihm beschftigen? Ganz einfach: Warum hat niemand gemerkt, wes Geistes Kind Franz Schnhuber war, bevor er sich als Ex-SS-Mann ffentlich outete? IDGR schreibt:
"1974 wurde er Vorsitzender des Bayerischen Journalistenverbandes sowie Mitglied des Deutschen Presserats. (...) Der Ehrenvorsitz beim Bayerischen Journalistenverband wurde ihm im Mai 1982 aberkannt. (...) 1981 schrieb er das autobiographische Buch "Ich war dabei", in dem er den Nationalsozialismus verharmloste. "

Auf der Website Schnhubers steht zu lesen:
"1987 stellte die 25. Strafkammer des Landgerichts Mnchen 1 im Rahmen eines Beleidigungsprozesses, den Schnhuber gegen einen Journalisten gewann, fest, dass aus seiner Autobiographie eine deutliche Distanzierung zum NS-Regime spreche."

ber seine Zeit im BJV, dem bayerischen Landesverband des DJV, schrieb Schnhuber:
"Die konservativen Journalisten aber erinnerten mich daran, dass der BJV schlielich ein Standesverband wre und keine gewerkschaftliche Vereinigung wie die konkurrierende dju, die 'Deutsche Journalisten Union' (...) Im Gegensatz zur umtriebigen dju hielt sich beim DJV eine aktive Teilnahme der Journalisten an der Arbeit ihrer Organisationen in engen Grenzen. Interessiert an der Verbandsttigkeit zeigte man sich vor allem dann, wenn es ums Geld ging, also bei den Tarifverhandlungen und bei Verhandlungen um Rabatgewhrungen [sic]. Weit grer als bei Verbandstagen war der journalistische Auftrieb bei den Pressebllen. Da fhlte man sich auf gleicher Augenhhe mit Verlegern und Politikern. Da aber gerade die hierarchisch hoch angesiedelten Journalisten sich fr die 'Vereinsmeierei' zu fein waren, rckten hauptschlich Journalisten aus Provinzzeitungen und niederen Rngen in die Vorstnde der Verbnde ein."
Schnhuber
Auch wenn Schnhuber mit seinen politischen Ansichten fast immer in den mit brauner Modder gefllten Straengraben fuhr: Hier hat er ausnahmsweise Recht. Es ist heute immer noch so. Nur dass der DJV mittlerweile zu einer Gewerkschaft mutiert ist. An die Vergangenheit will man sich nicht mehr erinnern. Wer nur fragt oder Thesen aufstellt, ob eine Journalisten-Gewerkschaft noch sinnvoll sei, der wird gleich ausgeschlossen.

Schnhuber war der gesellschaftlich hoffhige braune Kamerad par excellence. Wenn er nicht selbst gesagt htte, htte es niemand gemerkt. In den demokratischen Parteien sind noch viele Schlfer wie Schnhubers Franz.


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BURKS ONLINE 02.12.2005
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