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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
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BeitragVerfasst am: 01.07.2005, 12:28 Antworten mit ZitatNach oben



POLITIK
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Missvertrauensvotum

Von Burkhard Schrder

MedienNun hat mein Namensvetter also vorlufig erreicht, was er wollte. Mit der Mimik einer Sphinx lauschte Schrder dem Abstimmungsergebnis. 595 abgegebene Stimmen, 151 Abgeordnete vertrauten dem Kanzler, 148 enthielten sich, 296 misstrauen ihm oder taten nur so. Fnf Stimmen zu wenig, um offiziell weiterregieren zu knnen. Wie merkwrdig der Trick mit dem Missvertrauensvotum war, beweist Schrders Reaktion: Er htte aufstehen und jubeln und dem Parlamentariervolk zuwinken mssen, hatte er doch eigentlich "gewonnen".

Mal ganz unter uns: Ich schreibe dieses Blog natrlich nur, um den deutschen Online-Medien einigermaen zuvorzukommen. Zufllig sitze ich vor meinem Rechner. Um 12.22 Uhr stand noch nirgendwo etwas ber den Ausgang der Abstimmung. Aber zehn Minuten Medien spter hatten die geschtzten Online-KollegInnen ihre Seiten schon vollgeschrieben, meistens einfach mit einem Video, das die Abstimmung zeigt.

Und jetzt verrate ich den Statistikern etwas ber meine Sehgewohnheiten. Das darf ich, denn ich bin fr rein gar nichts reprsentativ, ein Alptraum fr die Empirie. Beim ZDF bin ich wegen zweier Frauen hngengeblieben: Bettina Schaustens kluger und schner Anblick lsst selbst Kriegsbilder zu einem sthetischen Ereignis werden, und Jutta Limbach, Ex-Prsidentin des Bundesverfassungsgerichts, redet so, dass ein Dutzend Bundestagsabgeordnete daneben wie dumme Schuljungen aussehen. Klugheit und Schnheit - was will Mann bei Frauen mehr? Bei Bettina Schausten schmilze ich dahin wie ein Tropfen Wasser in der Mikrowelle. Und wenn zwei Damen der klugen und schnen Art diskutieren, dann kann man gar nicht mehr weggucken, ganz gleich, um welches Thema es geht.
Medien
Limbach: "Ich bin ein freischwebender Geist." Hbsch gesagt, um mit einem wunderbarem sebstironischen Flair. Die Mehrzahl der Verfassungsrechtler halte das Vorehen Schrder fr einen Verfassungsbruch. Sie nicht. Und sie habe ihren Kollegen am Tag ihres Abschieds versprochen, ihnen "nicht in die Suppe zu spucken". Auf die Frage, ob es Absprachen gegeben habe: "Es gibt Geheimnisse einer Freu, die sie nicht verrt." Warum ist nur Khler Prsident geworden und nicht die Limbach?

Auch Peter Hahne lief zur Hochform auf, ganz locker, weil er schon jenseits von Gut und Bse ist. An Otto Schily: Man msse jetzt offenbar permanent whlen, um sich zu vergewissern, dass man noch eine Mehrheit habe? Da kam der Innenminister ganz schon ins Rudern, rettete sich aber als Politprofi ins allgemeine Faseln.

Nun gut. Das Interesse an Politik ist wieder mal geweckt worden. Es muss action her, wie ich mehrfach schrieb. Nichts ist unterhaltsamer und mobilisiert mehr als ein Miss(ver)trauensvotum. Das kennt man im Bonsai-Format aus dem DJV Berlin. Und ausnahmeweise stimme ich Otto Schily vorbehaltlos zu: Macht sei nicht um der Macht willen da, sondern um politische Entscheidungen zu realisieren.
Medien
Diesen Satz sollte man allen abgehalfterten Gewerkschaftsfhrern aus Berlin-Westend, die sich an die "Macht" und an ihren Posten klammern, als hinge das Schicksal der freien Welt davon ab, auf einen sichtbaren Krperteil ttowieren. Aber in Spiegelschrift, dass sie es immer lesen mssen, wenn sie - wie gewohnt mehrere Mal am Tag - in denselben schauen.



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BURKS ONLINE 01.07.2005
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