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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 23.02.2005, 16:54 Antworten mit ZitatNach oben




POLITIK
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Falsche Punks und echte Skinheads

Von Burkhard Schrder


PunksJeder Autor schtzt sich glcklich, wenn die geneigten Leserinnen und die wohlwollenden Leser ihn anpbeln. Das Pbeln lehrt: Man ist rezipiert worden. Mal unter uns: nur das ist wichtig. Lange Leserbriefe jedoch, wie von dem verehrten User Klaus-Jrgen Wolf alias Cedilla mssen jedoch stante pede beantwortet werden. Was hiermit geschieht.

Cedilla schreibt:
"Wer unntig differenziert, erhlt mit Punkt 2 eine Abfuhr: Skins und Nazis sind dasselbe." Mitnichten. Genau das Gegenteil habe ich behauptet. Aber wenn der Leser einen Autor missversteht, ist das ein Problem des Autors - er hat sich nicht volkstmlich genug ausgedrckt. "Neonazis sind keine Skinheads", heit es dort. Skinheads sind Teil einer jugendlichen Subkultur und als solche politisch nicht nher definiert. Ihre Ikonografie wird jedoch geplndert, wie die jeder Subkultur: von den Schwulen, aber auch von den Neonazis. Damit werden die kackbraunen Kameraden aber nicht zu Skinheads, genausowenig wie Gloriadie Irokesenfrisur der Prinzessin Gloria von Thurn und Taxis sie zu einem Punk machte.

Wenn das Konsens ist: warum schreiben die Medien penetrant von Skinheads, wenn Neonazis mit kurzen oder fehlenden Haaren gemeint sind? Meine Antwort: weil ein politische Problem sozialpdagogisiert werden und eben dasselbe als "Jugendproblem" erscheinen soll.

Cemilla bemngelt ironisch,
dass es grundfalsch ist, die Problematik mit ihrem sozialen Background betrachten zu wollen. Was sind aber "soziale" Ursachen fr rassistische und antisemitische Ideen? Ob jemand Arbeit hat oder nicht? Ob er oder sie "frustriert" ist oder nicht? Mitnichten. Und deshalb hilft der Blick auf die Individualpsychologie der Neonazis nicht weiter, ja fhrt sogar in die Irre.

Ich habe auch nicht behauptet, Neonazis seien keine Menschen, mit denen man diskutieren knnen. Hier geht es nicht um das persnliche Gesprch, sondern um den ffentlichen politischen Streit; es geht darum, wie die SkinheadsMedien mit Neoanzis und hnlichen Gesellen umgehen. Die Vorurteilsforschung besttigt es: Vorurteile sind gegen Argumente immun. Natrlich, ein Vorurteil will ja gerade - deshalb heit es so - ein Urteil vermeiden und stellt willkrliche Annahmen vor rational begrndetes Argumente. Der Rassismus ist das beste Beispiel: Es geht ausschlielich um die Frage, wer zum nationalen Zwangskollektiv gehrt und wer nicht. Neonazis und andere Vlkische rekurrieren auf fiktive Merkmale der Biologie oder der Kultur, um Grenzen zu setzen, was letztlich keinen Unterschied macht, weil beides Fiktionen und Willkr sind.

Der wohlwollende Nutzer Cemilla schreibt weiter, und hbsch sarkastisch:
"Nazitum entsteht einfach so, es ist eine denkensmige, also bewute, schuldhafte Verirrung. Keinesfalls ist es eine Reaktion auf irgendetwas. Auch dies ein integraler Punkt fr das Selbstverstndnis der Antifa: Man will sich auch nicht das Leben damit schwer machen, dass man sich Sorgen um das Schicksal des Feindes macht." Woher pltzlich die berhmt-berchtigte Antifa kommt, erschliet sich dem geneigten Autor dieser unmageblichen Zeilen nicht. Trotzdem eine Antwort: Rassismus und Antisemitismus entstehen nicht "einfach so". Solche Ideen erscheinen manchen Menschen vorteilhaft, und deshalb bernehmen sie sie. Die Option, jemand anderen Skinheads auszugrenzen oder zu diskriminieren, um selbst davon etwas zu haben, wird es immer geben. Die Frage ist nur, ob die rassistische und antisemitische Karte von der Politik und anderen Multiplikatoren von Meinungen hoffhig gemacht wird. Und nur das ist das Problem.


Die Abbildungen zeigen eine falsche Punkerin und echte Punks, aber ausnahmslos echte Skinheads, also keine Neonazis.


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