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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 27.11.2004, 19:50 Antworten mit ZitatNach oben




POLITIK
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REICHE WERDEN REICHER, ARME RMER

Friede den Palsten, Krieg den Htten

Von Burkhard Schrder


Flugblatt der GutenFrher, als die Welt in Ordnung war und das Wnschen noch geholfen hat, schrieben sich intelligente Menschen Briefe. Druckreif, in wohl gesetztem Deutsch. War man berhmt, war die Chance gro, der Nachwelt erhalten zu werden - in Buchform. Und wenn man sehr berhmt ist, sogar mit wissenschaftlichem Appendix.

Heute widmen wir uns dem Kapitalismus, der gelegentlich auch unter seinen Pseudonymen bzw. suggestiven Tarnnamen "moderne Industriegesellschaft" oder "soziale Marktwirtschaft" auftritt. Bekanntlich bestimmt im Kapitalismus das Kapital bzw. der, der es besitzt, wo es langgeht, und die Regierung ist nur Vollstrecker dieser Interessen. Fr die Antisemiten unter den LeserInnen: Kapital meint nicht Geld oder gar das Finanzkapital, sondern etwas Produktives (nichts fr Doofe).

Der Kapitalismus, ob braun, rot oder grn getncht, funktioniert so: die Kapitalisten und ihre Helfershelfer kriegen immer mehr, und die Armen immer weniger. Das wei jeder, aber man gibt es ungern zu. Worthlsen wie "freiheitlich- demokratisch" und "sozial" sind dazu da, den Sinn und Zweck des Systems so zu verstecken, dass sich niemand beschwert.

Und jetzt beides zusammen: Briefwechsel und Kapitalismus. Der Autor ist nicht berhmt, und seine Brief - bzw. E-Mail-Partner auch nicht. Aber der Nachwelt seien dennoch ein paar Stze auf ewig erhalten, die sich dem Thema zwischen Schabbes und Sonntag gewidmet haben. Warum soll ich mir zu ein und demselben Thema zwiefach am Tag Gedanken machen?dieGuten
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Auszug aus einem Briefwechsel zwischen Herrn C. und Burks ber Kapitalismus und Religion

Herr C.: "Welche Krise?

Burks: "Krise vielleicht nicht, sondern Normalzustand im Kapitalismus. Vgl. Spiegel online. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer rmer. Das wusste schon Karl Marx. Die Armen rmer zu machen ist schlielich der Sinn des Ganzen. Die Groen fressen die Kleinen. Wie in der Serengeti. Das ist Natur.

Calvinisten sehen irrig einen Zusammenhang zwischen dem individuellen Verhalten und der Gnade eines hheren Wesens, Sozialdarwinisten sagen: das alles ist gut so. Selbst schuld an der Ausbeutung. (Ist auch nicht ganz falsch, denn die Ausgebeuteten knnte ja zu den Waffen greifen, wenn ihnen die Ausbeutung nicht passt.)

Und die Guten, die wie immer in der Minderheit sind, denken sich insgeheim, da sie nicht nur im Naturzustand verharren, sondern Kultur besitzen: wir werden den Reichen ins Handwerk pfuschen. Auch aus sportlichen Grnden. Man denkt an Artikel 14 Grundgesetz: (2)
"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen." Soll. Wer hat, soll also was abgeben. Damit die Ausgebeuteten nicht daran denken, zu den Waffen zu greifen. Und alle sich wieder lieb haben, trotz unterschiedlicher Fhigkeiten und Bedrfnisse.

Der Islam sieht das im Gegensatz zum Christentum hnlich: die soziale Verpflichtung, die aus Besitz herrhrt, ist nicht nur Kr, sondern ein Gebot :
'Alle Dinge gehren Gott und der Reichtum ist den Menschen nur anvertraut.'"
Flugblatt der Guten
Herr C.: "Der Deutsche ist eben immer furchtbar und am widerlichsten und gefhrlichsten ist er, wenn der 'gut' sein will.

Burks: "Dem kann ich sofort beipflichten. Aber das gilt nur fr den gemeinen White Anglo-Saxon Protestant: Sorben, Juden, Atheisten und Afrodeutsche gehren nicht dazu. Smile"

Herr C.: "Eine Frage der Gene offenbar."

Burks: Nein, protestantische Leitkultur. Nicht das, was real geschehen ist, zhlt, sondern die Absicht. Protestanten diskutieren eben stndig ber Schuld (ob man sich bei den Taten etwas gedacht hat.) Das Prinzip 'Auge um Auge, Zahn um Zahn' ist da wesentlich fortschrittlicher, da es einen einfachen Tter-Opfer-Ausgleich vorschlgt und sich nicht lange mit den Motiven aufhlt. Smile"

Gruss Burks


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BURKS ONLINE 25.11.2004
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