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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 11.03.2003, 00:06 Antworten mit ZitatNach oben

Der Bundesrechnungshof sagt, wie es ist. Programme "gegen Rechtsextremismus" seien heie Luft. Man drckte es vorsichtiger aus: die Kosten stnden in keinem vernnftigen Verhltnis zu den Nutzen. Ergo: Pure Geldverschwendung. So etwas darf man nicht sagen, wenn man nicht der Rechnungshof oder das Finanzamt ist. Es ist wahr, aber es gehrt sich nicht. Man darf auch nicht sagen, dass Heroin nicht gesundheitsschdlich ist. Das ist wahr, aber es glaubt auch keiner.

Das Familienministerium, fr weiche Themen zustndig, hat eingerumt, es sei schwierig, "Effektivitt und Effizienz" der Manahmen (was auch immer das sei) zu berprfen. Quod erat demonstrandum. Da niemand genau wei, was "gegen rechts" bedeuten knnte oder jeder was Anderes darunter versteht, wird auch niemand etwas Konkretes erwarten. Diese Programme haben, wie Drogen- und Gewaltprophylaxe, den Sinn, das Gewissen zu beruhigen und den blichen Verdchtigen - Berufsjugendlichen und dergleichen - Jobs zu verschaffen.

Wenn man sieht, wer und was alles mit Steuergeldern gefrdert wird (www.entimon.de/entimon/doc/galerie_der_projekte.pdf), stehen einem die Haare zu Berge:

Zitat:
Das "Politische Caf" in Berlin mchte im Rahmen von Diskussions- und Informationsveranstaltungen die Bevlkerung in den Dialog mit zustndigen PolitikerInnen bringen.
Mit von der Partie: die "Gedenk-Domina" (Henryk Broder) Lea Rosh. Nichts gegen Cafs, die sich an "mglichst breite Teile der Bevlkerung" wenden, aber was hat das mit dem Kampf gegen rassistische und antisemitische Vorurteile zu tun?

Wenn Kinder in den Zirkus (www.cabuwazi.de) gehen, sind sie immun gegen Rassismus? So ein Quatsch. Kinder, die nicht in den Zirkus gehen, leiden dann an Langeweile und gehen automatisch Fidschis klatschen? Nichts gegen einen Zirkus, aber dort und auch in vielen anderen Projekten werden Vorurteile nicht abgebaut, sondern erst recht gefrdert. Der - man muss es so sagen - dmliche Multikulturalismus verbreitet die Idee festgefgter kultureller Identitten, die man "tolerieren" solle. Einwanderern wird meistens eine folklorisch verstandene Kultur untergeschoben, statt die real existierenden Konflikte zu benennen. Alle Neger trommeln. Wie s. Besonders schwachsinnig wird das auf der Website der "Initiative Toleranz - fr Verstndigung und gegen Gewalt" ([url]toleranz.site.de[/url]):
Zitat:
Da die deutschen Nationalfarben auch fr die Hautfarben aller Rassen stehen knnen, macht das Plakat der Veranstaltung deutlich. Neun Strichgesichter sind im Quadrat angeordnet; wei die beiden ueren Reihen, schwarz-rot-gelb/gold die drei in der Mitte. Die Grafiker Else und Roland Kobe aus Halle/Saale haben das Logo entworfen
Vielleicht sollte man den Hallensern mal erzhlen, dass es gar keine Rassen gibt, aber die haben den rassistischen Quatsch bestimmt in der Schule gelernt...Fr Verstndigung mit den Juden oder was?

Das eigentliche Thema: der Umgang von Deutschen und Einwanderern, die natrlich keine Auslnder sein drfen, der Kampf der pressure groups um gesellschaftliche Machtanteile, Quotenregelungen und Vetorechte fr Minderheiten - das alles kommt nur sehr marginal vor im fadenscheinigen Kampf "gegen Rechts". Und niemand hat eine Idee, wie man Antisemitismus abbauen knnte - durch Synagogen-Besuche, dass Jugendliche meinen, alle Juden seien orthodox und glaubten an hhere Wesen? Durch ritualisierten Gedenksttten-Tourismus? Effektiver wre es, wenn der 2000jhrige christliche Antijudaismus in Schulbchern vorkommen wrde. Aber Fehlanzeige. Da seien die Pfarrer vor.

Und wenn man dann noch erfhrt, dass ausgerechnet die Zensur-Fans von jugendschutz.net in Mainz gefrdert werden, die den Jugendschutz klostertauglich machen wollen:
Zitat:
Aufgabe von jugenschutz.net ist es, jugenschutzrelevante Inhalte im Internet und anderen Mediendiensten aufzuspren...
- und vermutlich zu melden, zu filtern, zu verbieten, durchzufhren - dann berkommt einen das kalte Grausen.

Man kann sich vorstellen, was jetzt folgt. Die, die es gut meinen, sind emprt. Man muss doch etwas tun, ganz egal was. Jugendarbeit hat nie Geld, und deshalb muss man doch froh sein, dass noch ein Topf geffnet worden ist. Man mchte diese Leute an den Schultern packen und solange schtteln, bis der Quark aus den Kpfen quillt: Es geht nicht um die Jugend. Es geht nicht um Gewalt. Es geht nicht um "Extremismus". Es geht nicht um die richtigen Gefhle wie Toleranz. Es geht um Politik. Es geht um die vlkische Definition der deutschen Nation. Es geht um rassistische Abschiebungen. Es geht um Gesetze, die Rassismus frdern. Es geht um Menschenrechte. Es geht um Erwachsene, es geht um Antisemitismus bei Erwachsenen.

Aber das alles ist sinnlos. Alle werden weitermachen wie bisher. Ein gutes Gewissen ist eben ein gutes Ruhekissen. Kampf gegen Rechts, ruhe sanft!
11.03.2003
BurkS
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