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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 06.02.2005, 02:12 Antworten mit ZitatNach oben




POLITIK
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IST ARBEITSLOSIGKEIT AN ANTISEMITISMUS SCHULD?

Ist Schrder schuld an der NPD?

Von Burkhard Schrder


NeonazisHeute widmen wir uns der Fachzeitschrift fr den Kapitalisten der mittleren und gehobenen Stnde, der Financial Times Deutschland. Das Blatt zitiert zahlreiche der Sprachblasen, die im Zuge des gegenwrtigen Hypes um ein NPD-Verbot verbreitet werden: "'Das konomische Versagen der Regierung Schrder, dieses Ausma an Arbeitslosigkeit, bildet den Nhrboden fr Extremisten, die letztlich die Perspektivlosigkeit der Menschen ausnutzen und damit die Demokratie in unserem Land gefhrden', sagte Stoiber der Welt am Sonntag laut Vorabbericht. Die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland sei 'die Hauptursache fr das Wiedererstarken der NPD'.

Diese khnen Thesen ins Volkstmliche bersetzt: der Deutsche an sich, der seine Arbeit verliert, mutiert qua Naturgesetz zum Rassisten und Antisemiten. Man knnte auch hnlich logisch brilliant behaupten, die Erde sei eine Scheibe. Halt, Stoiber hat gesagt: "Nhrboden fr Extremisten", hat also die bundesrepublikanische Staatsdoktrin zitiert, Bautzen und Auschwitz sowie Hitler und Thlmann seien praktisch Synonyme. Der Medienmetetheoretiker merkt gewohnt kulturpressismistisch an, dass Journalisten in Deutschland diesen Quatsch unkritisch verbreiten, anstatt ein paar scharfzngige Fragen zu stellen. Ein Artikel, der nur PR-Statements wiederkut, ist langweilig, uninteressant, unpolitisch, Hofberichterstattung und das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt worden ist. Zumal jeder, der mehr als einmal in seinem Leben ein Buch gelesen hat, zwei Dinge wissen msste: Alle "Argumente", die ber die Ursachen des "Rechtsextremismus" vorgebracht werden, sind seit 30 Jahren bekannt. Und: Wenn die Arbeitslosigkeit schuld an den Neonazis wre, htte man sich den vielbesungenen "Kampf gegen Rechts" auch gleich sparen knnen.
Neonazis
Gewohnt hmisch sei erwhnt, dass sich auch eine der blichen Verdchtigen zu Wort meldete:
"Die Vizeprsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, forderte in der 'Welt am Sonntag" einen neuen Verbotsvorsto gegen die NPD und warf der Politik in dem Blatt mangelnde Entschlossenheit vor." Komisch, dass Frau Knobloch im Jahr 2000 - offenbar zu allem entschlossen - dem Zentralorgan der Salonfaschisten und anderer Vlkischer, der Junge Freiheit, ein Interview gegeben hat, in dem sie meinte, die "Philosemiten" kritisieren zu mssen.

Auch die Welt am Sonntag verbreitet eine der Lebenslgen der Bundesrepublik:
"hnliche Arbeitslosenzahlen mute Deutschland zuletzt in der Weimarer Republik verkraften. Damals ging die Massenarbeitslosigkeit mit Massenarmut und Elend einher und bereitete den Boden fr die Diktatur der Nationalsozialisten."

Mitnichten war es so. Die Arbeitslosen whlten mehrheitlich kommunistisch. Am 19.11. 2003 habe ich in diesem kleinen frauen-und familienfreundlichen Weblog geschrieben:
'Hitler', so formuliert Winkler treffend, 'ist bekanntlich nicht durch einen Wahlsieg an die Macht gekommen.' Bei der Reichstagswahl 1932 verlor Hitler zwei Millionen Stimmen, hatte auch keine parlamentarische Mehrheit, als er am 30. Januar 1933 zum Reichkanzler ernannt wurde. Die Mehrheit verschafften ihm die Nationalkonservativen. Und Hitlers Koalitionspartner, der Kampffront Schwarz-Wei-Rot um Franz von Papen und Alfred Hugenberg mit ihren acht Prozent Whlerstimmen sicherten der NSDAP die Macht. 'Nicht der Parteifhrer, aber der Reichskanzler Adolf Hitler konnte sich einer klaren Mehrheit erfreuem - dank der Nationalkonservativen.'

Die Nationalen und die Konservativen sind also an Hitler schuld. Und die CDU ist an der NPD schuld, weil sie deren vlkisches Verstndnis der deutschen Nation teilt und die Neonazis damit hoffhig macht. So einfach ist Neonazis das, aber deswegen schreibt es auch keiner. Und weil die herrschende Klasse von ihrer Lebenslge nicht lassen kann, kann sie auch nicht ernsthaft die kackbraunen Kameraden bekmpfen.

brigens: Lse nicht die Schuldfrage, sondern das Problem, sagt ein japanisches Sprichwort.

Fotos: Indymedia


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