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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 11.07.2005, 01:36 Antworten mit ZitatNach oben


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Ein Gespenst geht um: PDS im WASG-Pelz

Von Burkhard Schrder

EinheitsparteiBei der SPD beginnt das groe Zittern. Seit einem Vierteljahrhundert ist das Parteiengefge der Viererbande nicht mehr durchgerttelt worden. Damals waren die Grnen zu den drei "etablierten" Parteien gestoen. Ich benutze ungern den Begriff "etabliert" in diesem Zusammenhang, weil er eigentlich von Schnhubers Franz und seinen dunkel- und hellbraunen Kameraden von den Republikanern stammt. Man kann wieder whlen - das sagten immer die Rechtpopulisten.

Und jetzt - welch' eine berraschung, scheint sich im knochenkonservativen Deutschland eine populistische Linke breitzumachen. Unser oft zitierter Gewhrsmann Franz Walter erklrt im aktuellen Papier-Spiegel die Weltlufte der Whlerinnen und Whler wieder einmal hinreichend. In den anderen europischen Lndern hat das orthodoxe Konzept einer "Volkspartei" lngst ausgedient. Es gibt kein politisches Programm mehr, das unterschiedliche Milieus, Klassen und Pressure Groups langfristig vereinen knnte.

Oskar Negt sagte krzlich der Zeit, die ffnung des Parteienspektrums nach links sei eine "europische Entwicklung. Insofern ist das auch eine Art Normalisierung der deutschen Geschichte."

Wer wieviel Prozentstimmen bekommt, ist bei der nchsten Wahl ohnehin nicht so wichtig. Wenn es eine Kraft links von der SPD gibt, rckt die alte "Arbeiterpartei" mehr in die Mitte - und sammelt dort Whler ein. Die Linke wiederum rekrutiert bei denen, die eben nicht mehr SPD whlen und denen die CDU und die Grnen zu etabliert und brgerlich erscheinen. Die Kombination SPD gegen die WASGPDS knnte dem linken "Lager" insgesamt mehr Stimmen bringen. Die Whlerbewegungen haben Einheitsparteisich seit Jahrzehnten nicht gro gendert, es kommt nur auf rund fnf Prozent der Whler, die Wahlbeteiligung und die Unentschlossenen an.

Den lustigsten Vorschlag zum Thema machte Jrg Schnbohm: Der "drohte", Oskar und Genossen vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Inwiefern ist das eine Drohung? Und interessiert es irgendjemanden, ob die Schlapphte jetzt die Wahlbroschren der PDS und der linken Sektierer der Wessis lesen? O hhere Wesen, schmeit Hirn vom Himmel!

By the way, Herr Schnbohm, der bekanntlich in seinem Lndle eine der hchsten Kameradendichte hat: Die Neonazis sind vorerst erledigt. Wenn es denn Whler gibt, denen Politik am Ges vorbeigeht und die "denen da oben" nur einen Schreck einjagen wollen, dann whlen die jetzt nicht die Volltrottel von Ultrarechts, sondern die Linke. Aber natrlich sollte die CDU genau hinsehen, was jetzt mit der PDS geschieht: Ihr blht ebenso eine Normalisierung und ein Absplittern des rechten Randes. Siehe Frankreich, siehe Italien, siehe Skandinavien.

Wer mit wem kann, ist natrlich auch Schall und Rauch, wenn es um die Macht geht. Mein Namensvetter wrde selbstredend Lafontaine und Bisky als Minister akzeptieren, wenn die ihm sein Amt garantieren knnten und sonst keiner. Ein bisschen mehr Machiavelli darf's schon sein - von den Italienern lernen heit koalieren lernen.

"Die Sozialdemokraten wollen eine Mehrheit im Bundestag haben, ber die sie bereits verfgen - sie knnen nur nichts damit anfangen." Ein wunderbarer Satz vonFalter, klar und einfach, und er erklrt die Mentalitt der SPD hinreichend. Zagen , zgern und zaudern und nicht beherzt die Macht ergreifen, sondern erst auf eine Beschlusslage und dem Boten mit den Akten und den Klarsichthllen warten - so war es schon immer.
Einheitspartei
Und jetzt der Blick in die Zukunft: Wenn die Linke zerbrselt, was sie seit dem Bauernkrieg ohnehin permanent tut, dann muss sie sich auch wieder vereinigen. Otto Grotewohl und Wilhelm Pieck konnten sich genausowenig leiden wie Schrder und Lafontaine. Und dann kam es doch zu einem berhmten Hndedruck. zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten. Fr das Thema hat die CDU bestimmt noch die Textbausteine von 1998 zur Hand.

Nicht dass hier Missverstndnisse aufkommen: Ich bin Zyni- und Pragmatiker und whle weder Personen noch Programme, sondern nur Trends. Die Linke strken und die Braunen in die Tonne treten ist doch ein sympathisches Motto! Aber die obrigkeitsfixierte deutsche Linke mit dauerndem Hang zur Erziehungsdikatur ist zum Kotzen, insbesondere wenn sie auch noch als PDS im WASG-Pelz einherkommt. Aber was soll man machen. Es ist wie im DJV Berlin: Man muss mit dem kmpfen, was man hat.


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BURKS ONLINE 09.07.2005
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