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 Offener Rassismus in der Bahamas-Redaktion Nchstes Thema anzeigen
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6765
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BeitragVerfasst am: 11.05.2006, 18:32 Antworten mit ZitatNach oben

Politik11. Mai 2006
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GASTKOLUMNE UND DOKUMENTATION
Offener Rassismus in der Bahamas-Redaktion


Von Kien Nghi Ha

Die Kette von rassistischen Angriffen in der vermeintlich "anti-deutschen" Bewegung, die doch nur als politische Begleiterscheinung oder kulturelles Zerfallsphnomen des gegenwrtigen eurozentristisch und neokolonialen Projektes einzuordnen ist, nimmt immer groteskere Formen an und wird zunehmend aggressiver. Lngst geht es dabei nicht nur um das miese Spiel mit anti-migrantischen und islamophoben Stereotypen, sondern immer strker auch um regelrechte Hetzkampagnen und rassistische Gewaltpraktiken, die sich die Vernichtung des Anderen herbeisehnt. Wie sehr rassistische Gewalt- und Vernichtungsphantasien konstitutiver Bestandteil "anti-deutscher" Identittsbildung sind, verdeutlicht diese Szene.

Als Beispiel sind in diesem Zusammenhang etwa die uerungen von Justus Wertmller auf der Antideutschen Konferenz am 18./19.11.2005 in Berlin zu nennen. Wertmller, der als fhrender Redakteur der Zeitschrift "bahamas" und Polit-Papst der Antideutschen fungiert, bekannte sich bei diesem Heimspiel als jemand, der genuin antisemitische Bilder und Gewaltphantasien auf muslimische MigrantInnen-Communities zu projizieren pflegt. Laut mehreren bereinstimmenden Augenzeugenberichten von anti-deutschen Sympathisanten (siehe Dokumentation unten) versuchte Wertmller bei seiner Kommentierung der Aufstnde in den franzsischen Vorstdten die Stimmung im Saal per Sarkozy-Stil mit einer Brandrede aufzuheizen, die darin gipfelte muslimische Jugendliche als wertloses "Gesindel" herabzuwrdigen. Da diese Menschen fr ihn offenbar nur menschlichen Mll darstellen, wnschte er sich, "dass sie sich einfach gegenseitig umbringen".

Da die "antideutsche" Polit-Sekte autoritr ausgerichtet ist, sich rationalen Diskursen entzieht und fr rassistische Praktiken mehr als empfnglich ist, war mit Widerspruch auch nicht wirklich zu rechnen. Entsprechend gab es nach dieser drastischen Lektion in eurozentristischer Aufklrung und kolonialer Zivilisierung, die inzwischen ungehemmt und kollektiv die auslschende Negation des rassifizierten Anderen mitdenkt, nach schneller Gewhnung an dem symbolischen Tabubruch tosenden Applaus.

Auf Nachfragen und Aufforderungen zur Stellungnahme (siehe Dokumentation unten) hat die bahamas-Redaktion bisher kein Grund zum Dementi gesehen und auch sonst nicht reagiert. Da diese uerungen bisher in keiner Weise zurckgenommen wurden, ist das selbst auferlegte Schweigen auch nicht als Schuldeingestndnis mizuverstehen. Angesichts der bisherigen Positionierung und ihrer internen Organisationshierarchie ist vielmehr davon auszugehen, dass die Redaktion wie ein Mann zu Wertmllers Aussagen steht und bei solchen "Peanuts" keinen Grund zur Distanzierung sieht.

Das Level der rassistischen Imaginationen im "antideutschen" Dunstkreis nhert sich bedrohlich einer ideologischen Traummaschine an wie sie im Zeitalter des westlichen Imperialismus gewhnlich war, als Vernichtungswnsche und Genozide wie selbstverstndlich als Bestandteil deutscher Alltagskultur ernsthaft verhandelt und kollektiv begangen wurden. Es war die Zeit als weie Siedler, Hasardeure und Kolonialbeamte indigene Menschen wie Tiere aus weltanschaulichen berzeugungen, aus zweckmigen Grnden der Profitmaximierung und Aneignung oder auch nur zum Spa "auszurotten" versuchten.

Der Rassismus der "antideutschen" Bewegung wird zusehends unertrglicher. Die Arroganz selbstherrlicher weier Politmachos knnen nicht lnger als Aussetzer relativiert und verharmlost werden. Es ist Zeit, dass alle Organisationen, die sich fr eine offene, nicht-diskriminierende und emanzipierte Gesellschaft einsetzen, sich dieser Sonderform des Rassismus entgegenstellen, der als Sublimierung antisemitischer Tendenzen fungiert. Vor diesem Hintergrund ist es mehr als bedenklich, dass zahlreiche traditionell als links geltende Publikationen - darunter konkret, iz3w und Jungle World - Vertretern der bahamas-Fraktion auf ihren Seiten Raum fr ihre unheilvolle Agitation berlassen haben. Wer Antisemitismus nicht toleriert und seine Glaubwrdigkeit nicht verlieren will, sollte beim Rassismus keinen Unterschied machen.
_________________________________________

Dokumentation:

Date: Sat, 22 Apr 2006 07:32:23 -0700 (PDT)
From: Kien Nghi Ha
Subject: Anfrage: Aussagen von Justus Wertmller
To: redaktion@redaktion-bahamas.org

Sehr geehrte Bahamas-Redaktion,

laut mehreren bereinstimmenden Augenzeugenberichten soll der Bahamas-Redakteur Justus Wertmller whrend der Antideutschen Konferenz am 18./19.11.2005 in Berlin folgendes geuert haben:

"Dann kippte der Vortrag in eine 10-Minuten-Ha-Sendung gegen die Rioter in den franzsischen Vorstdten um. In bsem Ton, der bei anderen Gelegenheiten angebracht gewesen sein mag, geiferte Wertmller, da Sarkozy die Jugendlichen zurecht als Gesindel bezeichnet habe, wetterte gegen den "Bldsinn diese Woche in der Jungle World", wnschte sich, da "die sich einfach gegenseitig umbringen ... [Wie dieses unfabare Gebashe kam, ging es auch wieder, Wertmller plauderte sich aus, zerplauderte auch die Fragerunde im Anschlu und bekam vom Publikum - das erschien mir fast bemerkenswerter - kein Widerwort]".
[classless weblog - Daniel Kulla]

"Also, es wurde von Justus wrtlich gesagt: "...man wrde sich wnschen, dass sie sich einfach gegenseitig umbringen", was bei einigen zu Kopfschtteln fhrte, am Ende aber trotzdem zu heftigem Applaus"
[Kommunistisches Forum]

Soweit ich den Kontext nachvollziehen kann, stammen diese Berichte von Personen, die durchaus mit der Bahamas bzw. der Antideutschen Bewegung sympathisieren. Daher wrde es mich sehr interessieren zu erfahren, ob die Bahamas-Redaktion oder ihr zustndiger Redakteur Justus Wertmller bisher in irgendeiner Weise auf diese Berichte reagiert haben. Entspricht es der Tatsache, dass Herr Wertmller auf dieser Veranstaltung fr den Begriff "Gesindel" als passende Bezeichnung fr missliebige Migranten pldiert hat? Hat Herr Wertmller in diesem Zusammenhang auch den Ausspruch "...man wrde sich wnschen, dass sie sich einfach gegenseitig umbringen" wrtlich oder sinngem gemacht?

Ich danke Ihnen fr Ihre Bereitschaft zur Aufklrung dieser Vorflle beizutragen und wrde mich ber eine sachdienliche Antwort freuen.
Mit freundlichen Grssen
Kien Nghi Ha
____________________________________________

Kien Nghi HaKien Nghi Ha ist Politikwissenschaftler mit den Arbeitsschwerpunkten postkoloniale Kritik, Migration, Rassismus und Cultural Studies. Neben zahlreichen Aufstzen ber kulturelle Entgrenzung, Identittspolitik und koloniale Prsenzen hat er auch Bcher verffentlicht: Ethnizitt und Migration Reloaded. Kulturelle Identitt, Differenz und Hybriditt im postkolonialen Diskurs (1999/2004), Hype um Hybriditt. Kultureller Differenzkonsum und postmoderne Verwertungstechniken im Sptkapitalismus (2005), Vietnam Revisited (2005). Gegenwrtig arbeitet er an einem Buch ber innere Kolonialisierung und deutsche Integrationspolitik.
Kien Nghi Ha: "Ethnizitt und Migration"

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BURKS ONLINE 11.05.2006
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