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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 08.02.2006, 12:09 Antworten mit ZitatNach oben

Politik08. Februar 2006
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OFFENER BRIEF DER GIORDANO BRUNO STIFTUNG
Keine Rcksicht auf religise Borniertheit!
Wir dokumentieren einen offenen Brief der Giordano Bruno Stiftung. Der Geschftsfhrer Michael Schmidt-Salomon ist verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift MIZ ("das politische Magazin fr Konfessionslose und AtheistInnen"). Auf die Presseerklrung der Stiftung weist auch hagalil hin.

Keine Einschrnkung der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit aus Rcksicht auf religise Borniertheit! Fr ein klares Bekenntnis zu den Werten von Humanismus und Aufklrung!

Als Reaktion auf die weltweiten Proteste, die durch die zwlf Mohammed-Karikaturen der dnischen Zeitung "Jyllands Posten" ausgelst Karikaturwurden, hat sich die Arabische Liga mit einem offenen Zensurwunsch an die Vereinten Nationen gewandt. Das UN-Parlament solle einen Beschluss fassen, der "beleidigende Angriffe gegen religise berzeugungen" verbiete. Auch wenn die meisten westlichen Politiker in ihren Stellungnahmen das hohe Gut der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit wrdigten, bemhten sie sich doch, im gleichen Atemzug ihr tiefes Verstndnis fr die "verletzten religisen Gefhle" und ihre Abscheu gegenber den vermeintlich "geschmacklosen" Mohammed-Karikaturen (die in Wirklichkeit weit harmloser waren als beispielsweise Monty Pythons "Das Leben des Brian"!) zu demonstrieren. Auch auf diese subtile Weise knnen fundamentale Freiheitsrechte auf dem Altar der Diplomatie geopfert werden.

Der gegenwrtige Skandal kommt einigen zensurwilligen Politikern in Deutschland (aber auch in anderen westlichen Lndern) sehr gelegen. Seit vielen Jahren schon versuchen Teile der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Rckenwind der Kirchen, den sog. "Gotteslsterungsparagraphen" 166 des Strafgesetzbuches zu verschrfen. Zwar scheiterten bislang noch smtliche christlichen Versuche, die "freche Kritik an der Religion" gnzlich zu verbieten, aber dank der ttigen Untersttzung islamischer Fundamentalisten knnte dieser Anschlag auf die brgerlichen Freiheiten in absehbarer Zeit nun doch gelingen. (Hieran erkennt man brigens, dass die entscheidenden Fronten im "Kampf der Kulturen" nicht zwischen islamischer und christlicher Welt verlaufen, sondern zwischen den "Vertretern von Humanismus und Aufklrung" einerseits und den diversen "Feinden der offenen Gesellschaft" andererseits!)

Was heute Not tut, ist ein klares Bekenntnis zu den Werten von Humanismus und Aufklrung. Es sollte einsichtig sein, dass wir unter den Bedingungen einer hoch technisierten Welt auf das "aufklrerische rgernis der Kritik" angewiesen sind. Deshalb ist Vorsicht geboten, wenn allzu groe Rcksicht auf "religise Gefhle" verlangt wird. Der Verweis auf "verletzte religise Gefhle" dient den religisen Krften nmlich in erster Linie dazu, die eigene weltanschauliche Engstirnigkeit unter "Denkmalschutz" zu stellen! Die Konsequenzen solcher Kritikimmunitt sind katastrophal: Wer sich mit "heiliger Emprung" gegen jede Kritik sperren kann, wird kaum die Fhigkeit entwickeln, falsche Ideen sterben zu lassen, bevor Menschen fr falsche Ideen sterben mssen.

Wir mssen es daher allen Glubigen nicht nur den Muslimen! abverlangen, dass sie sich mit der Kritik an ihrem Glauben auseinandersetzen. Dem frischen Wind der Kritik darf sich niemand entziehen, auch dann nicht, wenn die Kritik die Absurditt und Lcherlichkeit der eigenen berzeugungen zu Tage frdert. Zugegeben: Man hrt es nicht gerne und es ist auch im hchsten Mae "political incorrect", aber bei Licht betrachtet, lsst sich kaum von der Hand weisen, dass ein Groteil dessen, was Menschen glauben, im hchsten Mae lcherlich ist. KarikaturDeshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Kritik an der Religion hufig im Gewand der Satire auftritt. Anders wrde sie ihrem Gegenstand kaum gerecht werden. Man mag dies begren oder bedauern, fest steht aber: Ohne die Kraft des aufklrerischen Spottes htte auch das europische Christentum nicht gezhmt werden knnen. Erst als die Menschen begannen, ber die halsbrecherischen intellektuellen Verrenkungen des Christentums und die menschlich-allzumenschlichen Schwchen ihrer religisen Fhrer zu lachen, konnten sie die ber Jahrhunderte antrainierten ngste vor Hlle und Teufel berwinden und dem religisen Missionseifer eine deutliche Absage erteilen.

Fazit: Htten die Aufklrer der Vergangenheit nicht den Mut aufgebracht, religise Gefhle zu verletzen, wrden in Europa die Scheiterhaufen wohl heute noch brennen. Angesichts der sehr realen Gefahr, dass wir mglicherweise auf ein Zeitalter der Religionskriege zusteuern, brauchen wir deshalb in der gegenwrtigen Situation nicht weniger, sondern weit mehr religionskritische Stimmen in der ffentlichen Debatte. Die Zeiten, in denen weltanschauliche Offenheit religisem Offenbarungswahn geopfert wurde, sollten endgltig vorbei sein!

Wir fordern:

Alle Versuche, die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit einzuschrnken, mssen sofort eingestellt werden! Konkret: 166 StGB darf nicht verschrft, sondern sollte ersatzlos gestrichen werden! Die Religionen drfen vom Gesetzgeber keineswegs den Freibrief erhalten, sich gegen Kritik zu immunisieren. Wer Zensur erlaubt, will Denken verbieten!

Auf internationaler Ebene muss entschieden dafr gekmpft werden, dass die gngige Praxis, Religionskritiker zu inhaftieren, zu foltern, zu ermorden, in aller schrfster Form gechtet wird und empfindliche Sanktionen nach sich zieht. Die Durchsetzung der Menschenrechte hat oberste Prioritt. Sowohl religise Traditionen als auch konomische Interessen mssen sich dem unterordnen.

Die Verantwortlichen in Medien und Politik mssen endlich vernnftige Bedingungen fr eine offene Debatte ber Religionen schaffen. Die Angst vor der "Verletzung religiser Gefhle" hat bei vielen Medienvertretern "Scheren im Kopf" erzeugt. Konsequente Religionskritiker kommen nicht nur in islamischen Lndern, sondern auch in Westeuropa kaum zu Wort, viele religionskritische Stellungnahmen werden aufgrund vorauseilender Resignation bzw. Selbstzensur gar nicht erst verffentlicht.

Wer (wie "Jyllands Posten") fremde Religionen kritisiert, sollte dringend auch vor der eigenen Tr kehren! Wer von einer aufklrerischen Position heraus den Islam kritisiert, sollte in seiner Kritik die anderen Weltreligionen (insbesondere die artverwandten Religionen Judentum und Christentum) nicht aussparen. Die autorittsfixierten, apokalyptischen Wahnvorstellungen, die den gegenwrtigen islamischen Fundamentalismus bestimmen, findet man in hnlicher Ausprgung auch bei strengglubigen Christen und Juden. Es erzeugt ein falsches Bild, wenn man das bel allein bei den Muslimen sucht. (In diesem Sinne empfehlen wir "Jyllands Posten" sowie anderen einseitigen Islamkritikern die unten abgebildete Karikatur "Prhistorisches Museum", die im Auftrag der Giordano Bruno Stiftung erstellt wurde Es ist brigens nicht zu befrchten, dass irgendeine grere Zeitung diese Karikatur abdrucken wird)
Karikatur
Der weltweit boomende Fundamentalismus ist nicht zuletzt Ausdruck gravierender politischer, konomischer und sozialer Missstnde in der Welt. Die westliche Politik sollte sich bemhen, diese Missstnde zu beheben, statt die Prinzipien der Aufklrung auf dem Altar einer kurzsichtigen Diplomatie zu opfern. Letzteres wre schon allein deshalb verfehlt, da Fundamentalisten dazu neigen, jedes Zugestndnis ihrer weltanschaulichen Gegner als Zeichen der berlegenheit ihres eigenen Glaubenssystems zu interpretieren.

All jene, die sich den Werten von Humanismus und Aufklrung verpflichtet fhlen, sollten den Mut aufbringen, ffentlich Farbe zu bekennen. Es ist an der Zeit, Klartext zu sprechen, gerade auch in Bezug auf Religion. Wir drfen uns nicht lnger davor drcken, in aller Deutlichkeit zu formulieren, wofr wir eintreten und wogegen wir uns wenden. Die Fortfhrung des Projekts der Aufklrung verlangt nicht nur kluge Kpfe, sondern auch die Fhigkeit zum aufrechten Gang

Hier knnen Sie die Petition unterzeichnen (Start: 6. Februar 2006)
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Weitere Links: Beschimpfung religiser Bekenntnisse im Internet, OLG Nrnberg, Beschlu vom 23.06.98 (Ws 1603/97)
Das Maria-Syndrom-Verfahren

Die Karikaturen stammen von der Website der Arab-European League. Ich finde die Karikaturen idiotisch, rassistisch und sexistisch, aber ber Geschmack lsst sich bekanntlich streiten. Dort steht dazu:
"We do believe in Freedom of speech but we think that respecting sensitivities and being constructive is also an added value to a democratic society. We are against laws oppressing any form of expression no matter how appalling it is. Nevertheless, we condemn the selective indignation of Europes intellectual elite and population. When anti-Muslim stances are made or published this is perceived as freedom of speech and cheered and supported but when other sensitive issues to Europe like the Holocaust, anti-Semitism, homosexuality, sexism and more are touched, Europes elite is scandalized.
In our cartoon campaign we do not endorse any anti-Semitic, homophobic or sexist stands. All we are trying to do is to confront Europe with its own hypocrisy using sarcasm and cartoons. We will therefore continue our sarcastic campaign in the days to come and we will not be intimidated by the ridiculous law suite that was filed against us in the Netherlands."
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BURKS ONLINE 08.02.2006
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