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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 24.07.2005, 11:48 Antworten mit ZitatNach oben


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Die Entwicklung schreit nach Evolution

Von Burkhard Schrder


ScreenshotVielleicht stirbt der Personal-Computer aus, whrend die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser noch leben. Diese Gerte haben etwas Saurierhaftes an sich. Und an einem ruhigen Sonntag, kurz nach dem Frhstck, bei den wunderschnen Klngen von Manu Chao, ist die rechte Zeit, um darber zu philosophieren.

Was ist ein Computer und zu welchem Ende studieren wir ihn? Wikipedia sagt dazu: Ein Computer /kɔmˈpjuːtɐ/ (englisch compute, latein computare, deutsch [zusammen-]rechnen) oder Rechner (latein computator) ist ein Apparat, der Informationen mit Hilfe einer programmierbaren Rechenvorschrift (Algorithmus) verarbeiten kann (Datenverarbeitung). Der englische Begriff computer, abgeleitet vom Verb to compute (rechnen), entstand im 19. Jahrhundert als Bezeichnung fr Volkszhler. Zunchst wurden Arbeiter, die entsprechende Maschinen bedienten, als Computer bezeichnet, spter ging der Begriff auf diese Maschinen ber.(...) Ursprnglich war die Informationsverarbeitung mit Computern auf die Verarbeitung von Zahlen beschrnkt.

Das ist noch viel zu kompliziert ausgedrckt. Ein Computer ist eine Maschine, die das macht, was frher der Homo sapiens allein bewerkstelligen musste, also ein schlichtes Werkzeug. Der Mensch lagert eigene physische Fhigkeiten aus, wie den Hammer, den Speer, den Pflug. Ein klassisches Thema fr Science-Fiction-Romane: Ab wann hnelt das "Ausgelagerte" seiner Quelle - dem menschlichen Original - so sehr, dass es ein Eigenleben entwickelt? Mensch-Maschinen-Schnittstellen gibt es ohnehin schon viele, wie Beinprothesen oder Herzschrittmacher. Es wird nicht mehr lange dauern, und die Chips vernetzen sich mit dem Gehirn. Wieder, muss man sagen, denn die Idee, einen Chip zu bauen, war vorher ohnehin in den Kpfen vorhanden. Die Idee kehrt in materieller Form zu ihrem Schpfer zurck. Rein kosmologisch-teleologisch gesehen sehr interessant. Aber um das weiterzuspinnen, brauchte ich eine Flasche Wein. Dazu ist es jedoch zu frh.
Screenshot
Der Computer arbeitet wie das klassische Flieband, das in der Industrie insoweit ausgestorben ist, als Roboter in den kapitalistischen konomien die Funktion des Proletariats bernommen haben oder das bald tun werden. Mit dem Rechner verliert der Homo sapiens bestimmte kognitive Fhigkeiten - wie das mhsame Kopfrechnen. Das ist nicht zu bedauern: Wir knnen heute auch nicht mehr die Odyssee Homers oder das Nibelungenlied auswendig vortragen, wozu einige unserer Vorfahren noch in der Lage waren. Dafr wre Walther von der Vogelweide schon bei Tetris gnadenlos gescheitert.

Das persnliche Werkzeug wird immer zu einem allgemein verfgbaren, zumal ein geeignetes Ausgabegert fr Daten schon jetzt erschwinglich ist. In der so genannten Dritten Welt ist der mit dem Internet verbundene Rechner weniger Privatsache, sondern eine ffentliche - in Form von Internet-Cafs und dergleichen.

Wohin das fhrt? Nicht der Rechner ist interessant, sondern das Wissen der Welt in digitaler Form, das die Ausgabegerte anzeigen. Und davon wird es mehr geben: Die "intelligente" Kleidung ist nur eines davon. Irgendwann werde ich mit meiner Armbanduhr oder mit der Innenseite der brille googeln knnen.

Und nun zu meinem Ausgabegert fr das Internet. Ich habe mich gestern beherzt entschlossen, von einem E-Mail-Programm auf ein anderes umzusteigen: Vom
Thunderbird Mail Client auf Ximian Evolution, beide fr Linux. Ich rtsele herum, wie man die Millionen Fliegen, die immer noch um den Outlook Express-Haufen herumschwirren, berzeugen knnte, dass es woanders viel besser riecht. Wer einmal Evolution als MUA (fr DAUs: Mail User Agent) genutzt hat, als Organizer, als Terminkalender, der fragt sich, warum man jemals auf die Schnapsidee verfallen knnte, Mikroschrott wie Outlook berhaupt anzufassen.

Sogar das Verschlsseln der Mails funktioniert automatisch. Nun gut, da ich es gern kompliziert habe (mit Frauen wie mit Computern), habe ich mich auf die Kommandozeilenebene begeben und ein wenig auf den Tasten herumgehmmert. Wobei wieder ein neuen GnuPG-Schlssel herausgekommen ist. ScreenshotDemnchst mehr in diesem Theater. brigens: mein Browser zeigt sogar die aktuellen Schlagzeilen an. Aber ich will es nicht bertreiben. Schleichwerbung ist in aller Munde.

Und nun? Das Wetter [Video, 335 KB, avi-Format] ist klar, nicht zu kalt, nicht zu warm. Sonntgliche Stille liegt ber den Kreuzberger Auen, Wldern und Feldern. Ich werde jetzt die Laufschuhe anziehen, mich fnf Minuten auf mein Rennrad setzen und dann laufen, laufen, laufen. Als Kader einer Journalisten-Gewerkschaft braucht man Kondition. Vor vier Tagen habe ich, nach einer mehrmonatigen Trainingspause, schon die Hlfte meiner normalen zweistndigen Strecke geschafft. Heute will ich auf 80 Minuten kommen. Joschka, ick hr dir trapsen. Vielleicht begegne ich ja einer attraktiven Leserin oder einem sportlichen Leser, wenn ich meinen Wendepunkt am ehemaligen Wachtturm erreiche. Ich werde aber nicht anhalten, weil ich vermutlich ziemlich hechele.


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BURKS ONLINE 24.07.2005
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