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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 30.12.2004, 18:25 Antworten mit ZitatNach oben



MEDIEN
Aktuell30. Dezember 2004
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WAS KANN MAN GEGEN BELEHRUNGSRESISTENZ TUN?

Letzte Warnung: Word fr Journalisten

Von Burkhard Schrder


Burks' HotlineIm Februar 2003 publizierte die britische Regierung ein Dossier ber die angeblichen Erkenntnisse der Geheimdienste ber den Irak auf ihrer Website - der Text war ein Word-Dokument. Das war grob fahrlssig und dumm dazu: der Internet-Experte Glen Rangwala analysierte die Datei und entdeckte brisante Informationen. Eine Word-Datei verrt vieles ber die Entstehungsgeschichte des Dokuments - was gelscht wurde, in welcher Reihenfolge Textbausteine aneinandergereiht wurden und eventuell sogar andere Details.

Leider ist die Unsitte, Word-Attachments zu versenden, einfach nicht abzustellen. Im Deutschen Journalisten-Verband (DJV) kursieren ebenfalls interne Mails mit Word-Anhngen, zum Beispiel ber die aktuellen Rechtsstreitigkeiten. Hier also eine ernste, pdagogisch wertvolle und letzte Mahnung: Wenn dem Autor noch einmal eine solche Mail in die Finger kommt, werden die versteckten Informationen dieser Dokumente verffentlich werden.

Wikipedia gibt Auskunft ber die Risiken und Nebenwirkungen von Word-Attachments. Hier eine leicht gekrzte Zusammenfassung von Richard M. Stallmann (engl.Version):
"Sie haben mir einen Anhang im Microsoft Word-Format geschickt, einem geheimen und proprietren Format, das ich deshalb nur schwer lesen kann. Wenn Sie mir einfachen Text senden, knnte ich es lesen.
HTML-Mail
Das Verschicken von Word-Dokumenten ist schlecht fr Sie und fr andere. Sie knnen nicht sicher sein, wie sie aussehen werden, wenn sie jemand mit einer anderen Version von Word betrachtet; vielleicht sind sie nicht einmal lesbar.

Das Erhalten von Word-Anhngen ist schlecht fr Sie, weil sie Viren enthalten knnen. Das Senden von Word-Anhngen ist schlecht fr Sie, weil ein Word-Dokument versteckte Informationen ber den Autor enthlt, die es Kennern erlaubt, Informationen ber die Aktivitten des Autors (vielleicht Sie) zu erlangen. Text, den Sie fr gelscht halten, kann immer noch peinlich prsent sein.

Aber vor allem bt das Versenden von Word-Anhngen Druck auf die Empfnger aus, Microsoft-Software zu benutzen, und fhrt dazu, dass ihnen keine Alternative bleibt. Damit werden Sie zu einer Sttze des Microsoft-Monopols. Dieses Problem ist ein Haupthindernis der breiten Akzeptanz von freier Software. Wrden Sie bitte den Gebrauch des Word-Formates berdenken, wenn sie mit anderen Menschen kommunizieren?"


In diesem kleinen famillien- und frauenfreundlichen Forum sind schon mehrfach Ratschlge publiziert worden, zum Beispiel zu verwandten Themen wie "Domain-Flschen fr Gewerkschaftler". Auch diese Tipps wurden nicht beherzigt, sondern prallten an der bei Journalisten oft zu beobachtenden Belehrungsresistenz ab. In den Mailinglisten des DJV wimmelt es von HMTL-Mails (vgl. Abbildung Mitte), mit denen man ebenso Unfug anstellen oder gefhrliche Angriffe auf die Rechner unternehmen kann.

Wer sich fr technische Details interessiert und fremde Word-Dokumente analysieren will, braucht dazu nur einen HexEditor. Der Autor dieser unmageblichen Zeilen verfgt selbstredend ber derartige Software.
Word-Eingeweide
Und damit die Warnung nicht wieder ungehrt verhallt, sei hier ein harmloses Beispiel verffentlicht. Kurz vor Weihnachten kursierte im DJV eine Mail mit Word-Attachment ber den "Sachstand des juristischen Streits Berlin/Brandenburg". Wenn man sich die Innereien dieser Datei genauer ansieht (vgl. Abbildung unten), erkennt man - neben sehr interessanten Details ber die Entstehung - eine Passage: "Sprechblasentext". Was sagt uns das? Publiziert die grte Journalistengewerkschaft Europas, insbesondere ihre Pressestelle, nur sinnfrei aneinander gereihte Sprechblasen? Hoffentlich nicht. Aber wir gehen nicht ins Detail. Das hier ist nur eine Warnung - aber die letzte.

Es gibt noch ein Problem: Journalisten, insbesondere Mnner, geben ungern zu, dass sie sich mit technischen Fragen nicht auskennen. Daher fragen sie nicht andere, die es besser wissen, weil sie sich schmen. Spiggel.de hat daher eine Hotline eingerichtet (vgl. Bild oben) - nur fr Mitglieder des DJV und nur um die Frage zu errtern: "Bin ich bescheuert, weil ich HTML-Mails und Word-Attachments verschicke?" Die geneigten Leserinnen und wohlwollenden Leser dieser Forums kennen die Antwort schon - bitte weitersagen an JournalistInnen!


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BURKS ONLINE 30.12.2004
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