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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 22.07.2005, 01:23 Antworten mit ZitatNach oben


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JAVA ANON PROXY

Paranoia-Surfen

Von Burkhard Schrder


Screenshot JAPNun gut, ich knnte jetzt ein langweiliges Blog schreiben mit der berschrift: Von einem, der sich von Windows lossagte und bei Linux landete und dabei gar erschrckliche Abenteuer erlebte. Das erwartet der gewhnliche DAU und Bill-Gates-Fan. Aber es ist gar nicht so. Seitdem ich Windows-freie Rechner habe, sitze ich mitnichten vor einem schwarzen Bildschirm mit grner Schrift und hmmere Kommandozeilen ein wie grep -c arctan\(.*) +.c oder chmod 644 /etc/fstab oder so hnlich. Es ginge wohl, aber ich mache es nicht. Ubuntu-Linux ist, und jetzt beginnt Schleichwerbung fr ein Gratis-Produkt, ziemlich genial, benutzerfreudlich und idiotensicher, also einfach zu bedienen. Es ist genau das Gegenteil von dem, was man als Linuxer gewhnt ist: Man muss sich Mhe geben, damit es wirklich kompliziert ist. Man kann noch nicht einmal einfach so als root, also als hheres Wesen des Rechners, irgendetwas kaputtmachen.

Nachdem ich eine strungsfreie Woche mit Linux verbracht habe (was war noch mal gleich eine "allgemeine Schutzverletzung"?), traute ich mir heute zu, die hheren Weihen der Rechnerbeherrschungskunst zu erlangen. Als Desktop benutze ich Gnome, und als Browser Firefox, natrlich ohne Javascript, ActiveX und andere durchlcherte Prservative. Und wer welche Cookies platziert, bestimme ich.

In den Tiefen schlummert aber noch Galeon, ein Browser wie ein Rennrad aus Titan, gegen die der Internet Explorer sich ausnimmt wie ein Rhinozeros gegen eine Gazelle. Da beschloss ich, Politiker zu w...h....Galeon fr Paranoia-Surfen einzurichten, mir also eine virtuelle Tarnkappe zuzulegen.

Dazu eignet sich der Java Anon Proxy, kurz JAP genannt. Die wohlwollende Stammleserin und der geneigte Stammleser dieses kleinen frauen- und anonymittsfreundlichen Forums sind bekanntlich medienkompetent, werden also kurz die Anleitung des JAP studieren und dann brav zurckkehren.

So, nun sind Sie wieder da. Diese Treue zu spiggel.de macht Sie ja so sympathisch. Mir erging es jetzt so: Nicht ganz ohne Stolz surfte ich die Linux-Version an, aber auch mit einer klammheimlichen Furcht im Herzen, jetzt wrde es reichlich kompliziert.
Screenshot JAP
"Starten Sie eine Shell." Das hat nicht mit Benzinsorte aus den Niederlanden zu tun. Ein Linux-Besitzer wei, dass die shell ein so genannter Kommandozeileninterpreter ist, ein Wort, bei dem jetzt die Hlfte aller SurferInnen schleunigst das Weite sucht. Der Rest beit die Zhne zusammen und schwrt grimmig: Ich halte durch, ich will das jetzt verstehen!

Der Interpreter ist ein kleines Programm, das, wie der Name schon sagt, zahllose Befehle interpretiert, die man eingibt, wsste man denn, um welche es sich handelt. Will jemand die digitalen Innereien des Rechers neu verknoten, Dateien suchen, finden, bearbeiten, verknpfen und alles Mgliche mehr, wie zum Beispiel im Linux-Sprech "den Kernel kompilieren" (eine Operation am offenen Herzen): alles mit der shell. Read the fucking manual. Bei Linux ist es viel einfacher als bei Windows, Programme aufzurufen: Man muss nur den Namen des Programms in die shell eingeben, und - schwupps - ist es da. Meistens jedenfalls. Klicken geht natrlich auch.

"Geben Sie folgenden Befehl java -version ein und bettigen die Enter-Taste." Aaaaahh! "java version "1.5.0_02" Java(TM) 2 Runtime Environment, Standard Edition (build 1.5.0_02-b09) Java HotSpot(TM) Client VM (build 1.5.0_02-b09, mixed mode, sharing)" Ich wei zwar nicht genau, was das bedeutet, aber es sieht so aus, als wenn der Rechner behauptete, er bese etwas wie das ominse java.

Nchster Schritt. Bis jetzt ist nichts zerhauen worden.
"Legen Sie einen neuen Programm-Ordner fr den JAP an." Das darf ich nur als Gott, wenn ich nicht in meinem eigenen Nutzerverzeichnis bin. Root-Shell, Passwort eingeben. Jetzt muss ich in den Eingeweiden herumspielen. Aber wie heit noch mal der Befehl - mkdir wie beim Microsoft Disk Operating System? Jawohl. Gott-Status verlassen, wieder normal werden.

"Laden Sie die folgenden Dateien in den angelegten Ordner". Schn gesagt. Der neu angelegte und noch ghnend leere Ordner ist eben nicht in meinem "Burks"-Verzeichnis, sondern woanders. Und dort darf ich als Burks nicht zugreifen, geschweige denn etwas hineindrseln. Verflixte Sicherheit. Was tun? Aber da ist noch der chmod-Befehl, der die Zugriffsrechte von Dateien und Verzeichnissen ndert. Soll ich diese Anleitung etwa verstehen? Wo sind die pdagogisch wertvollen Beispiele?

Ich habe hier noch ein gewichtiges Linux-Handbuch, etwa doppelt so dick wie der Koran, von Michael Kofler.Screenshot JAP Da ist alles hbsch erklrt. chmod 755 jap. Aaaaaahh! Jetzt geht es.

Nur so zum Spa: Die Testseite von leader.ru sollte zum Pflichtprogramm eines jeden DAUs gehren, der bekanntlich nichts zu verbergen hat - wie deutsche Journalisten.

Und nun den Browser konfigurieren. Wie war das noch gleich? Irgendwo findet man in den Voreinstellungen Netzwerk-Proxy. Das wei ich noch auswendig: Der Browser soll nicht direkt mit dem weltweiten Internet kommunizieren, sondern "mit sich selbst", das heit mit der JAP-Software. Die gaukelt dem Browser vor, sie habe die IP-Adresse 127.0.0.1. Dazu gibt es den bekannten Hacker-Witz , der schon zu den urban legends gehrt, in dem jemand einen Rechner mit eben dieser IP-Adresse hackt - den eigenen, bis der den Geist aufgibt. Oder man lsst jemanden wie bei Asterix den Schlssel fr den Armbrustschiestand holen.

Also:
# Adresse des HTTP-Proxy : 127.0.0.1 # Port des HTTP-Proxy : 4001 Alles klar? Puls und Atmung normal? Ist berhaupt noch jemand hier? Jedenfalls luft mein JAP wunderbar. Sieht mich jemand im Internet? Otto?


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BURKS ONLINE 21.07.2005
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