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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6761
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BeitragVerfasst am: 03.10.2007, 14:28 Antworten mit ZitatNach oben

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DER BEKANNTE HOAX, DIE 1237TE
Keine Chance fr Online-Durchsuchung
Nein, nicht schon wieder, werden die wohlwollenden Stammleserinnen und geneigten Stammleser denken. Ja! Doch! Die "Online-Durchsuchung" ist ein Hoax, eine flgellahme Ente und hat, wie diejenigen wissen, deren Intelligenzquotient die Zimmertemperatur berschreitet, noch nie erfolgreich stattgefunden. Aber sie ist noch nicht endgltig aus der Welt geschafft, ganz im Gegenteil.

Die Secorvo Security Consulting GmbH hat auf ihrer Website eine Stellungnahme zum Thema publiziert. Es geht um die Verfassunmgsbeschwerde gegen die real so gar nicht formulierte "Online-Durchsuchung" im NRW-Verfassungsschutzgesetz. Die Stellungnahme hat 17 Seiten - ich fasse nur das Wesentliche zusammen.

Was ist gemeint? Ein "unbemerkter Zugriff von Strafverfolgungsbehrden auf informationstechnische System Verdchtiger"? Nein - im Sprachgebrauch des Hypes wird immer suggeriert, es handele sich um Privatrechner. Es geht brigens zum Beispiel nicht um den Zugriff auf E-Mails, wenn der Betreffende verschlsselt.

Die Stellungnahme bezieht sich auf Ulf Buermeyer, der in seinem mittlerweile berhmten Aufsatz die Sache auf die wenigen Fakten zurckfhrt. "Wie Buermeyer zutreffend anmerkt, ist 'Online-Durchsuchung' eine irrefhrende Bezeichnung, da im Unterschied zu einer Beschlagname das Zielsystem nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt untersucht, sondern whrend eines definierten Zeitraums Benutzeraktivitten an dem System berwacht und protokolliert werden wollen. Daher ist die Bezeichnung 'Online-berwachung' zutreffender." Und: Es seien nicht nur Computer, sondern auch andere mobile Endgerte gemeint. Auch "Remote Forensic Software" sei ein falscher Begriff, da dieser suggeriere, dass "die im Rahmen einer 'Online-Durchsuchung' gewonnenen Erkenntnisse den Beweiswert einer forensischen Analyse besitzen." Das ist aber nicht so.

Was mssten Schuble und Konsorten tun? Sie mssten das Betriebssystem des Verdchtigen kennen (Version?), etwas ber den Zugang wissen (DSL? Router? Provider?), ber die genutzte Verschlsselungssoftware, Virenscanner (Truecrypt, mit dem ich mein eexterne Festplatte abgesichert habe, erwhnt das Papier nicht), etwas ber die Sicherheitskonfiguration (Rechte?), und die benutzen Kommunikationsdienste (Webmail? E-Mail-Programm? Gar IRC?
"Zahlreiche Informationen knnen ber eine Online-Verbindung gar nicht in Erfahrung gebracht werden."

Wie knnte man was heimlich installieren? Das Gutachten listet mehrere Mglichkeiten auf, kommt aber mehr oder minder indirekt zum Schluss, dass in der Regel ein ein-oder mehrmaliges verdecktes Eindringen in die Rume der Zielpersonen erforderlich sei.

Auf der zehnten Seite liest man den erfreulichen Satz:
"Tatschlich sind keine Mglichkeiten bekannt, eine Online-Durchsuchung so zu gestalten, dass ein Zielsystem nicht wirksam davor geschtzt werden kann. Der Betreiber des Zielsystems kann durch geeignete Manamen entweder die Installation ("Einnistung") der Durchsuchungssoftware auf seinem System verhindern oder durch Sicherheitssoftware die Arbeit der Durchsuchungssoftware aufdecken oder zumindest erheblich behindern." Theoretisch ist eine "Online-Durchsuchung" natrlich mglich, da viele Zielsysteme eben nicht hinreichend geschtzt sind und zum Beispiel die Mehrheit der deutschen Journalisten sich immer noch wie die letzten DAUs verhalten.

Alle Modelle, so die Stellungnahme, seien sehr zeitaufwndig, technisch komplex und teuer - es gebe keine Alternative zur manuellen Installation, also dem physischen Zugang zum Zielrechner. "Online- Durchsuchungen" knnten leicht aufgedeckt und wirksam verhindert werden. Der Beweiswert sei deutlich schwcher, da
Quelle, Urheberschaft und Durchsuchungsablauf nicht bezeugt werden knnen." Undsoweiter.

Wer das ganze Dokument genau und beharrlich durchliest, muss zwanglufig zu dem Ergebnis kommen, dass die Wahnvorstellung, die Schuble mit einem groen Teil der deutschen Medien teilt, eben nur eine fixe Idee ist, deren Quellen und Basis vielleicht fr Kulturwissenschaftler (Hacker-Filme) und Vlkerkundler (urbane Mythen) interessant, aber vllig frei von Fakten sind.

Ceterum censeo: Die Online-Durchsuchung war und ist ein Hoax.

Nachtrag 05.10.: Heise Newsticker: "Gutachter bezweifeln Durchfhrbarkeit von heimlichen Online-Durchsuchungen "
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BURKS ONLINE 03.10.2006
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