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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6761
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 31.07.2007, 19:40 Antworten mit ZitatNach oben

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Hurra, so funktionieren Online-Durchsuchungen!
Die berschrift der Welt macht neugierig: "Wie Online-Durchsuchungen funktionieren". Da es bisher keine realistischen Szenarien gibt, sind wir alle auf's Hchste gespannt, was uns jetzt prsentiert wird. Aber die Freude wird gleich getrbt: "Was eine Online-Durchsuchung eigentlich ist, wie sie technisch funktionieren soll und wozu sie konkret bentigt wird - dazu fiel mal wieder kein Wort. Auch vom Verfassungsschutz ist dazu nur Abstraktes zu hren. Es gehe um die 'offensive berwachung des Internets in seiner ganzen Breite', um 'technische Mittel fr die Kontrolle von Internettelefonie, E-Mail-Accounts, privaten Postfchern und Online-Foren', heit es in der Klner Behrde le- diglich." Das ist doch schon mal etwas, jedenfalls mehr Details, als man an Fakten in den deutschen Medien gemeinhin zum Thema geliefert bekommt. Das sind also "Online-Durchsuchungen": Private elektronische Postfcher durchsuchen die? Bruhahahaha.

Noch einmal ganz langsam. Die Welt hat bis jetzt mit keinem (in Worten: keinem) Wort erklrt, wie "Online-Durchsuchungen" funktionieren knnten. Viellleicht hat die Zeitung wegen des mageren Inhalts den Artikel gleich zwei Mal online gestellt? Nun gut: Die Schlapphte haben sich auch nicht erkhnt zu behaupten, sie knnten auf private PCs zugreifen - man wrde sie sofort fragen, wie sie das anstellen wollen. brigens - zum Mitlachen ber das Niveau bitte bei Heise nachlesen:
"'Wenn alles verschlsselt auf Festplatten liege, gehe die "Verbrechensbekmpfung schweren Zeiten entgegen', meinte Ziercke. Der Zugriff auf die Daten bevor sie verschlsselt abgelegt werden, sei daher unverzichtbar. 'Wir mssen an den Rechner, bevor verschlsselt wird, betonte Ziercke, der neben dem Terrorismus auch Rechtsextremismus, organisierte Kriminalitt und Kinderpornographie per Online-Durchsuchung ausforschen lassen will..." bersetzt in ein anderes Thema heit das: Wenn der Junkie erst seinen Stoff gekauft hat, ist es zu spt, wir mssen ihn durchsuchen, bevor er das getan hat. Oder so hnlich. Die wollen mich also "abhren", bevor GnuPG meine E-Mails verschlsselt? Keylogger und so? Denn man tau, wie man auf Platt sagt.

Jetzt geht es also zur Sache. Die Welt erklrt uns eine Online-Durchsuchung - es geht um CIPAV: "FBI-CIPAV.exe Is an Unknown Application. Install Anyway?" Jetzt aber im Ernst:
"Die Abkrzung steht fr "Computer and Internet Protocol Address Verifier", zu Deutsch: Computer- und Internet-Protokoll-Adressen-Verifizierer. Dieses Programm ist in der Lage, auf dem Rechner des Verdchtigen die Internet-Verbindungen und angesteuerten Homepage-Adressen samt Datum und Uhrzeit aufzuzeichnen. Die in Fachkreisen Trojaner genannte Software erfasst auch weitere Daten wie das Betriebssystem des ausgehorchten Computers, den Namen des bei der Windows-Registrierung angegebenen Nutzers, Teile der Windows-Registrierungsdatenbank oder eine Aufzhlung aller laufenden Programme. Im vorliegenden Fall bermittelte CIPAV einige dieser Informationen per Internet an die FBI-Rechner." Das ist aber ein ultrabhzes Programm, fast so bse wie das Betriebssystsem, auf dem es nur luft.

Wired dazu:
"[1] the FBI sent its program specifically to Glazebrook's then-anonymous MySpace profile ... [2] "The CIPAV will be deployed through an electronic messaging program from an account controlled by the FBI. The computers sending and receiving the CIPAV data will be machines controlled by the FBI." ... [3] More likely the FBI used a software vulnerability, either a published one that Glazebrook hadn't patched against, or one that only the FBI knows." Genau, Software-Lcken, von denen nur das FBI etwa wei. Vermutlich gibt es auch eine Lcke im Betriebssystem Windows, von der nur Wolfgang Schuble etwas wei. Deshalb ist er so scharf auf Online-Durchsuchungen.

Die Welt betont sehr deutlich, dass der Schler offenbar "arglos" etwas abrief, vermutlich so, wie das Welt-Redakteure machen mit ihrem Outlook und dem unverschlsselten und mit Javascript-gespickten Spam, den sie das immer bekommen. Der Artikel ist also ein Schmarrn. Ich darf auf mein Blog vom 19.07.2007 hinweisen ("Heise Hoax-verseucht"), in dem die Details zu CIPAV abgehandelt werden.

Nicht zu vergessen: Der Welt-Artikel endet mit einer glatten Lge. Ein SPD-Politiker, der auch hier schon erwhnt wurde, sagte,
"Online-Durchsuchungen seien derzeit aus 'technischer Sicht' noch nicht 'entscheidungsreif', die Sicherheitsbehrden brauchten noch ein halbes Jahr fr die Entwicklung. Der Verfassungsschutzprsident wird das interessiert zur Kenntnis nehmen: Die ntige Software ist in seiner Behrde lngst vorhanden." Der letzte Satz ist frei erfunden.

Ich werde den wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern einen Service anbieten. Ich werde dem Kollegen Thorsten Jungholt jetzt eine unverschlsselte (!] E-Mail schreiben:

"Liebe Kollege Jungholt,
Sie behaupten in ihrem Artikel "Wie Online-Durchsuchungen funktionieren" vom 30.Juli 2007, die "ntige Software" fr Online-Durchsuchungen sei beim Verfassungsschutz schon vorhanden.
1: Haben Sie dafr Beweise und Quellen?
2. Um welche Software handelt es sich?
Mit freundlichen Gren
Burkhard Schrder".

Demnchst mehr in diesem Theater.
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BURKS ONLINE 31.07.2006
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