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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 06.08.2006, 22:31 Antworten mit ZitatNach oben

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WENN JOURNALISTEN ZUVIEL PROZESSIEREN
Unter Kurzbeinigen
ScreenshotDemnchst bekommt die Staatsanwaltschaft in Berlin interessante Post. Im letzten Jahr trudelte eine Anzeige bei ihr ein, "gegen Unbekannt". Der Vorwurf: Untreue zuungunsten des DJV Berlin. (Geschftszeichen: 52 Js 1210/05) Die Ermittlungsbehrden haben seitdem Fakten geprft und Zeugen vernommen. Und dann nderten sie von sich aus "gegen Unbekannt" - jetzt sind die Beschuldigten der ehemalige Vorsitzende des DJV Berlin, Alexander Kulpok, der im Dezember 2005 aus dem Amt gejagt wurde, und das ehemalige Vorstandsmitglied Klaus Lehnartz.

Ohne Afrika und die Afrikaner diskriminieren zu wollen, kann man vermutlich behaupten, dass der Vorwurf der Untreue, wrde er sich letzlich bewahrheiten, Kulpok bei seiner neuen Ttigkeit als "Politik-Berater in auswrtigen Angelegenheiten (Zentralafrika/Kongo)" (vgl. Screenshot oben) nicht weiter beeintrchtigen wrde. Einige Details des Falls knnten die ffentlichkeit jedoch interessieren. Das Landgericht Berlin hat am 13.06.2006 ein Urteil verkndet (Geschftsnummer 27 O 576/05), das der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis gebracht werden wird und das viel ber den ehemaligen Vorsitzenden des DJV Berlin aussagt:

Kulpok hat
"das Gericht im Beschlussverfahren belogen." Und: "Hinzu kommt, dass, da der Antragssteller [Kulpok] die Wahrheit (...) ohnehin in einer nicht mehr hinzunehmenden Weise verschleiert hat, dass auch die berzeugungskraft seiner weiteren Versicherungen eingeschrnkt ist."

Die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser seien gewarnt, dass der nun folgende Text drge und usserst verwickelt ist und nur noch Eingeweihte sich fr ihn interessieren. Ausschlielich die Hardcore-Stammleserinnen und vllig abgebrhten Stammleser werden ihm rezipieren wollen. Das surfende Publikum aus Westdeutschland und dem Beitrittsgebiet sei zudem darauf hingewiesen, dass Untreue, Misswirtschaft und die Kombination Kulpokaus Dummheit und Chuzpe bei West-Berliner Akteuren die Regel, nicht die Ausname sind. So auch in diesem Fall.

Der Fall ist hier schon geschildert worden. Am 22.08.2005 habe ich hier einen Artikel geschrieben: "Presseball: Eine unendliche Geschichte". Er schliet mit den Worten: "Fortsetzung in Krze zum Thema: 'Wie jemand in die Kasse griff und sich dabei erwischen lie.' Auch die oben erwhnten 5000 Euro werden uns interessieren." Die Fortsetzung hat das Landgericht Berlin geschrieben.
Auf der Website rechercherguppe.tk hie es am 12.07.2005:

"Alexander Kulpok, Vorsitzender des DJV Berlin, hat eine Einstweilige Verfgung gegen das Vorstandsmitglied Klaus Lehnartz erwirkt (Landgericht Berlin, 27 O 576/05). Lehnartz wird u.a. untersagt zu verbreiten, Kulpok habe vorgeschlagen, den fr Honorare vorgesehenen Betrag ohne Rechnung parittisch zu teilen und bar vom Ballkonto abzuheben, und Kulpok sei am 20.01.2005 bei der Barabhebung in der Lbbecke-Bank anwesend oder beteiligt gewesen. Hintergrund: "Mit dem Geschftsfhrer der Sozialfonds GmbH [damals Klaus Lehnartz, B.S.] war besprochen worden, dass fr die Erstellung des Almanachs [fr den Presseball 2005, B.S.] durch die Parteien [Kulpok und Lehnartz] insgesamt ein Budget von maximal 3.000,00 zur Verfgung stnde." Es sei hingegen vereinbart worden, erst nach dem Presseball zu berprfen, "ob dieses Honorar ausgezahlt werden kann".

Klaus Lehnartz behauptete - so steht es im rechtskrftigen Urteil - , Kulpok und er htten ausgemacht, den Betrag von 5000 Euro parittisch zu teilen und "bar vom Ballkonto" abzuheben. Hony soit qui mal y pense. Kulpok leugnete jedoch, am 20.01.2005 dabeigewesen zu sein und legte eine eidesstattliche Versicherung vor.

Diese Einstweilige Verfgung hat das Landgericht Berlin jetzt aufgehoben. Im Urteil heit es lapidar:
"... schenkt die Kammer der eidesstattlichen Versicherung [Kulpoks, B.S.] keinen Glauben." Man sollte es noch einmal laut und deutlich sagen: Kulpok hatte das Gericht belogen und die Wahrheit "in einer nicht mehr hinzunehmenden Weise verschleiert." Wer's nicht glauben will: Das Urteil ist hier und jetzt online. Aber, wie Georg Christoph Lichtenberg schon sagte: "Es gibt manche Leute, die nicht eher hren knnen, bis man ihnen die Ohren abschneidet." Die Anhnger Kulpoks im DJV Berlin zeichneten sich in der Vergangenheit schon immer durch besondere Begriffsstutzigkeit und Ignoranz aus.
Politikberater
Mich berrascht das alles nicht. Ich habe Kulpok ohnehin nie auch nur ein Wort geglaubt. Wie der Volksmund schon sagt: Lgen haben kurze Beine. Wenn das wahr wre, wrde der abgewhlte Vorsitzende unter den Pygmen im Kongo als Politikberater gar nicht mehr auffallen.

By the way; Wikipedia: Falsche Versicherung an Eides Statt: " 156 StGB lautet: "
Wer vor einer zur Abnahme einer Versicherung an Eides Statt zustndigen Behrde eine solche Versicherung falsch abgibt oder unter Berufung auf eine solche Versicherung falsch aussagt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Foto Mitte: Alexander Kulpok Karsten Thielcker. Bild unten: Europischer Medien- und Politikberater im Kongo im 19. Jahrhundert
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BURKS ONLINE 04.08.2006
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