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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 07.06.2006, 18:47 Antworten mit ZitatNach oben

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READER'S EDITION DER NETZEITUNG
Ab 06.06.06 wird jetzt zurckgeschrieben
Zu spt, zu spt. Gestern war ich bei der Netzeitung, um mir, zusammen mit anderen KollegInnen, Kollegen und Bloggern, Reader' Edition erlutern zu lassen. Und natrlich hat der geschtzte Markus Beckedahl von netzpolitik.org schon alles gebloggt. Wer sich also fr die Details interessiert, lese den Artikel "Citizen Journalism mit der Readers Edition". Hier nur einige unmagebliche Notizen und Anmerkungen.

Merkwrdig, dass das allgemeine Medien-Echo so gering ist. Die Netzeitung berichtet natrlich, vorher und nachher. Das Handelsblatt hat einen kleinen Artikel, der vllig ohne Links auskommt, was bei diesem doch sehr Internet-affinen Thema besonders lcherlich erscheint. Nur golem.de widmet sich dem Start von Reader's Edition ausfhrlich - aber das Portal gehrt genau zu dem norwegischen Konzern, der auch die Netzeitung herausgibt.

In einem Interview mit dem Geschftsfhrer der Netzeitung, Philip Dnhoff, wurde eine der wesentlichen Fragen schon gestellt:

"Gegenfrage: Warum schreibt jemand ein Blog? Da sind die Leute auch motiviert. Wir glauben anders herum, dass die Leute sich freuen, wenn sie fr ihre Texte auch Publikum finden. Das knnen wir leisten, indem wir die Readers Edition mit der Marke Netzeitung verknpfen. Allerdings werden wir die wirklich herausragenden Texte auch in der Netzeitung verffentlichen - wofr die Leute dann natrlich bezahlt werden. Vielleicht ist das Projekt aber auch so erfolgreich, dass wir eines Tages sogar Honorare bezahlen knnen."

Ich habe im JoNet wie folgt kommentiert: "So etwas wie Citizen Journalism ist die logische Konsequenz der rein konomischen Tatsache, dass im Zeitalter des Internet die Nachricht als solche immer mehr an Wert verliert. Es kmmt also darauf an, sie anders aufzubereiten, und sei es durch Pseudo-Athentizitt.

Im brigens schafft Reader's Edition eine Kontrolle, dass auch Themen jenseits des Mainstreams beachtet werden. Deutschland hat bekanntlich eine Referenzkultur (im Gegensatz zu den USA): Es kommt weniger auf den Inhalt einer Nachricht an, sondern wer diese verbeitet hat und welches "Prestige" dieser oder diese Institution hat, damit die Meldung beachtet wird.

[Beispiel: Der Verfassungsschutz hat sich rund 257 Skandale geleistet und ist eine total verrottete und unserise Institution. Aber eben ein "Amt" - und deswegen MUSS er zitiert werden, wenn jemand "Extremismus" in den Wald ruft. Auerdem ersparen Zitate eines Amts, die per default wahr sind, eigene Recherchen.]

Wegen dieser Referenzkultur schreiben alle mehr oder weniger voneinander ab, Und deshalb kommen auch kaum ffentliche Kontroversen zustande. Reader's Edition - ich finde es schon deshalb gut, weil das den Laden ein bisschen aufmischt. Fr wie lange, wird sich zeigen."

Man knnte natrlich einwenden, dass es das schon alles einmal gegeben hat oder immer noch gibt - wie etwa indymedia. Aber das Logo der Netzeitung zieht natrlich eine andere Klientel an. Im Gegensatz zu hnlichen Anstzen entscheidet das Publikum, wer das jeweils vorbildliche Schreiberkollektiv positiv bewertet, wer also noch oben bzw. vorn gebeamt wird. Die Moderatoren begrnden, warum sie Artikel abgelehnt haben.

Chefredakteur Dr. Michael Maier (Bild Mitte) sagte einen Satz, der das Dilemma der "klassischen" Medien auf den vlkerkundlichen Punkt brachte: "Die Medienhuser haben Angst vor dem Internet". Das liegt auch an der einfachen Tatsache, dass die Entscheider in einem Alter sind, in dem sie, was ihren sozialen Status betrifft, nichts mehr dazulernen mssen. So war es noch vor zehn Jahren, dass funktioniert im Zeitalter des Internet aber nicht mehr.

Bei Journalisten ist es auch nicht anders. Man muss sich nur einige lteren Funktionre bei Netzwerk Recherche, im DJV oder in der dju ansehen, wie sich sich hilflos winden, wenn das Thema zu Sprache kommt. Verschlsseln von E-Mails? IRC? Usenet? Alles nie gehrt. Teufelswerk. Wo kmen wir denn hin. Am liebsten htten sie die alten Zeiten zurck, in denen die Sekretrin die Post auf den Schreibtisch legt und man mit farbiger Tinte wichtig die Akten abzeichnen konnte.

Das Projekt Reader's Edition ist sehr "undeutsch". Man hat keine Ahnung, was dabei herauskommt, aber meint, es nsse etwas geschehen - einfach ausprobieren. Ein typischer deutscher Bedenkentrger htte vorsichtshalber gar nichts gemacht - oder drei Jahre diskutiert und Beschlussvorlagen herbeigefaselt. Und dann wre immer noch nichts passiert. Trotz aller kritischen Distanz - man kann alles Gute wnschen.
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BURKS ONLINE 07.06.2006
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