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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6758
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 08.07.2004, 17:49 Antworten mit ZitatNach oben



POLITIK
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Rechter Propaganda an Schulen entgegentreten?

Von Burkhard Schrder


"Anpassung ist Feigheit - Lieder aus dem Untergrund": das ist der Titel einer CD, die demnchst bundesweit an Schler verteilt werden soll. Es handelt sich nicht um die musikalische Werbemanahme einer Neugrndung der RAF, sondern um Agitprop der Neonazis. Codename: "Aktion Schulhof". Woher wei man das? Das hat der Verfassungsschutz alias "Sicherheitskreise" den Medien gesteckt. Echo, wie gehabt: "Die Behrden sind machtlos." Der nchste kleine Medienhype "Rechtsextremismus" steht daher vor der Tr.



Der SWR meldet: "Die Musik wirkt als Einstiegsdroge", erklrte das Bundesamt fr den Verfassungsschutz. Bei den Sicherheitsbehrden herrscht Konsens ber die Ansicht, dass unpolitische Jugendliche ber die Musik in die rechtsextremistische Szene geraten. Deshalb gehen die Behrden, wenn sie darber informiert werden, mit allen Mitteln gegen Konzerte der Szene vor."

Genug des groben Unfugs. Bei den Linksextremisten wie Burks herrscht brigens Konsens ber die Ansicht, dass unpolitische Jugendliche ber die Musik in die Antifa-Szene geraten, insbesondere nach mehrmaligem Hren der berchtigten Stcke "Get Up, Stand Up", "Es geht voran" und "Sie sind aufrhrig geworden". Warum das Verbot von Konzerten bewirken soll, dass die Nachfrage nach einschlgiger Musik abebbt, entzieht sich der Kenntnis der wohlwollenden Surferinnen und geneigten Surfer. Auch diese verquere "Logik" ist natrlich Unsinn.

Und nun zu den blichen Verdchtigen: Die "Bundeszentrale fr politische Bildung und jugendschutz.net prsentieren pdagogische Konzepte". "Dieser multimedialen Propaganda von Rechtsextremen muss gezielt durch Informations- und Bildungsangebote entgegen getreten werden", so der Prsident der Bundeszentrale fr politische Bildung, Thomas Krger. Fr diese Auseinandersetzung hat jugendschutz.net im Auftrag der Bundeszentrale fr politische Bildung eine medienpdagogische Handreichung erarbeitet, die soeben in Neuauflagen erschienen ist."

Soeben. Aha. Die Meldung von der CD, die angeblich verteilt werden soll, stammt vom 25. Juni 2004. Sollten die Jugendschutzwarte hellseherische Fhigkeiten haben und sich werbetechnisch auf das vorbereiten haben, was erst kommt? Oder haben sie nur die sattsam bekannten Textbausteine aus der Mottenkiste geholt und verscherbeln die jetzt in anderer Reihenfolge? Die Jugendschutzwarte haben 120 Websites "analysiert". Man darf annehmen, dass Websites wie burks.de/nazis.html natrlich verschwiegen werden. Man kennt seine Pappenheimer.

Das angeblich pdagogisch wertvolle Konzept sieht so aus: die lieben sittlich gefhrdeten Kleinen drfen mit der Welt alias dem Internet gar nicht erst in Berhung kommen. Deshalb soll das pdagogische Personal das Internet in Form einer Powerpoint-Prsentation bei den Jugendschutzwarten kaufen. Und wer das mchte, muss feierlich bekunden, eine "pdagogische Fachkraft" zu sein (nur "Kraft" reicht nicht) und nur an eine ebensolche weiterzugeben. Schler drfen sie also nicht bestellen. Der irritierte Leser assoziiert angesichts dieser sinnfreien Abzocke die Vokabel "dummdreist".

Wenn die Verfassungsschtzer etwas erklren, ist Vorsicht geboten. Bisher waren die aktivsten Verteiler rassistischer und antisemitischer Musik oft Spitzel des Verfassungsschutzes. Die Vermutung liegt nahe, dass auch in diesem Fall die ein oder mehrere Spitzel vom VS ihre Finger mit ihm Spiel haben. Zumal die braune "Aktion Schulhof", wenn es sie berhaupt gibt, seltsam zeitnah zu der Propagandaaktion der Jugendschutzwarte stattfinden soll.

Der Blick nach Rechts schreibt erfreulich miss-
trauisch: "Ob die fr Ende Juni geplanten Verteil-
aktionen tatschlich stattfinden, bleibt offen. ... Im Schatten der hohen Wahlergebnisse fr die rechtsextreme NPD bei den zurckliegenden Wahlen, erscheint die Informationspolitik der Behrden besonders fragwrdig, denn im Verteiler an Kultusministerien und Schulen wird von "ffentlichkeitsarbeit zunchst abgeraten"."
Die Kultusministerien mchten also nicht, dass ber das Thema berichtet wird. Kann man so dumm sein zu glauben, das wrde so geschehen bzw. nicht geschehen? Zumal auf burks.de doch der Propaganda der Jugend- und Verfassungs"schtzer" stndig entgegengetreten wird!


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BURKS ONLINE 08.07.2004
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