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 Soll ich in die NPD eintreten? Nchstes Thema anzeigen
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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6761
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 23.03.2006, 00:25 Antworten mit ZitatNach oben

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HAUSMITTEILUNG
Soll ich in die NPD eintreten?
YorckstrasseHeute war ich schwer beschftigt. Stndig ging das Telefon, das bliche: ots-Meldung, Vereinsmeierei, Mailinglisten pflegen, wasweissichnochalles. Keine Zeit, um zum Geldverdienen zu kommen. Ich musste auch noch mit dem Fahrrad kreuz und quer durch die Stadt jagen (vgl. die Fotos). Gestern war ich kurz im Krankenhaus fr einen ambulanten Eingriff an einer heiklen Stelle, nichts Ernstes, nur etwas Lstiges mit dem Laserschwert entfernen. Aber Fahrradsttel tun mir heute noch nicht gut.

Ich war also in passender Laune. Da lief mir eine Stellenanzeige ber den Weg. T-Online International AG sucht einen Redakteur oder eine Redakteurin fr Computer- und Onlne-Themen. Aha. Was muss man denn knnen? Das bliche: Schreiben, Lesen, teamfhig sein, Sie "helfen mit verstndlichen Schritt-fr-Schritt-Anleitungen bei typischen PC-Problemen aller Art".

Dann aber habe ich mich fast an meinem Kaffee verschluckt: "Sie verfgen ber ein breites Wissen aus den Bereichen PC- und Unterhaltungselektronik und beherrschen Ihren Windows-PC aus dem Effeff." Jouornalisten, die sich mit Computer-Themen auskennen, die etwas auf Sicherheit und Datenschutz geben, die knftige Markttrends einschtzen - die will man bei T-Online International AG offenbar nicht haben. Nein, man muss Windows "beherrschen". Wie soll das funktionieren? Abstrze bei Windows aus dem Effeff kontrollieren? Das schlechteste aller gngigen E-Mail-Programme zwangsweise benutzen? Sind die noch bei Trost?
Friedrichstrasse
Mich wundert gar nichts mehr. Wenn deutsche Redaktionen Journalisten schon bei der Einstellung zwingen wollen, schlamperte Software zu benutzen, kann man sich lebhaft ausmalen, wie das Niveau der Recherche und der Artikel ist. Was wrde man in der Autobranche von einem Unternehmen sagen, das seine Mitarbeiter zwingen wollte, nur Schrottautos zu fahren?

Der emotionale Zustand der beleidigten Leberwurst ist bei den Betreffenden per default gesetzt, als sei Windows ein Naturereignis und Bill Gates ein hheres Wesen. Auf meine schchterne Frage, per unverschlsselter Mail mitgeteilt, ob das Stellenangebot "ernst gemeint" sei, bekam ich das offenbar ironisch gemeinte Statement zurck: "Qualifiziertes Feedback freut uns immer sehr." Mit anderen Worten: Die wussten wohl, was ich meinte, wussten aber nicht zu erklren, warum sie Windows erzwingen wollen und Kollegen auf Jobsuche, die auf professioneller Software bestehen, diskriminieren. Und wenn man etwas nicht wei und sich unangenehmen Fragen gegenbersieht, muss man eingeschnappt tun. Es ist wie im DJV.

Und jetzt zu etwas ganz Anderem. Da lag doch ein Brief (auf Papier!) in meinem Postfach. Absender: Der Parteivorstand der NPD in Gestalt des Bundesgeschftsfhrers Stefan Kster. "Sehr geehrter Herr Schrder", heisst da ganz persnlich, man wolle mir die NPD "nher bringen". Eine Agitprop-Broschre lag bei. Ein Urteil "ber die von uns vertretende Politik" msse ich mir "allerdings selbst bilden."

Wer htte das gedacht! Ich muss gestehen, dass es mir beim Lesen zunchst die Sprache verschlug. Ist das nur doof oder sind die wirklich so dreist? Ich bin beleidigt, dass die Kameraden meinen Namen offenbar nicht mehr kennen. Es ging munter so weiter:
"Wenn Sie mit dem, was Sie in den Informationen lesen, bereinstimmen, sollten Sie sich einmal fragen, ob Sie nicht Mitglied werden knnen."
Friedrichstrasse
Bruhaha. Ich glaube, ich muss dem Herrn zurckschreiben, ob er nicht in das Kommunistische Forum oder in eine andere Politsekte der linksbekloppten Art eintreten wolle. Oder noch besser: Der kackbraune Kamerad sollte einen Aufnahmeantrag bei ISD-Online stellen. Wenn die ihn nehmen, muss ich mir berlegen, ob ich nicht doch in die NPD eintrete, anfange, hhere Wesen zu verehren und ob die Erde nicht doch eine Scheibe ist.

Kster schliet mit den Worten:
"ich wnsche Ihnen eine anregende Lektre der beiliegenden Informationen und wrde mich freuen, von Ihnen zu hren." Aber immer. By the way: Sie mich auch.
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BURKS ONLINE 23.03.2006
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