
Beschreibe eine so genannte Brandmauer, eine symbolische Grenze zwischen politischen Parteien, von der die eine mit der anderen nichts zu tun haben will.
ChatGPT: Stell dir eine gewaltige, unüberwindbare Mauer vor – nicht aus Ziegelsteinen, sondern aus purem politischem Eigensinn. Sie ragt hoch in den Himmel, verstärkt durch Empörung, Pressemitteilungen und scharf formulierte Tweets. Das ist die sogenannte politische Brandmauer – eine symbolische, aber erbittert verteidigte Grenze, die zwei Parteien oder Fraktionen trennt, die angeblich nichts miteinander zu tun haben wollen (trotz gelegentlicher verdächtiger Ähnlichkeiten).
Auf der einen Seite rufen Politiker: „Wir werden niemals mit denen zusammenarbeiten!“ Auf der anderen Seite rufen ihre Gegner: „Wir erkennen deren Existenz nicht einmal an!“ Währenddessen stehen Journalisten, Wähler und die ein oder andere verwirrte Taube daneben und fragen sich, wie lange diese Mauer wohl halten wird, bevor jemand eine praktische Leiter findet.
Natürlich hat auch diese Brandmauer ihre Schwachstellen. Manchmal finden heimliche Verhandlungen im Verborgenen statt, oder ein abtrünniges Mitglied wird dabei erwischt, wie es über die Grenze flüstert. Und wenn Wahlen anstehen… nun ja, plötzlich ist die Mauer doch nicht mehr ganz so unüberwindbar.
Am Ende geht es bei dieser politischen Brandmauer weniger um Sicherheit als vielmehr um Drama – eine große Bühne, auf der beide Seiten ihre Treue zur ideologischen Reinheit inszenieren… bis Kompromisse plötzlich politisch nützlich werden.*

Die Genossin Wagenknecht, die leider einen völkischen Knall hat, wenn es um Israel geht, und dessen Existenz auf’s Spiel setzen würde, laut der bürgerlichen Presse: „Wagenknecht nennt die Debatte und die Proteste gegen die Union gar eine „heuchlerische und verlogene Inszenierung“. Die AfD sei auch wegen der Fehler der Ampel-Koalition so stark geworden – in der Wirtschafts- wie der Migrationspolitik.“
Reden wir also über die Brandmauer. Ich schrieb 2020: Vermutlich muss ich jetzt Mary Douglas‘ Reinheit und Gefährdung noch einmal lesen [Deutsch: Mary Douglas: Reinheit und Gefährdung – eine Studie zu Vorstellungen von Verunreinigung und Tabu, Berlin 1988]. Es geht also um Purifikation eines politischen Standpunkts, wenn wir nicht über den Inhalt, sondern über die Form reden.
Vorab: Die AfD ist nicht die NSDAP. Die Nationalsozialisten waren die Antwort der herrschenden Klasse auf die reale Gefahr, die Arbeiterklasse, als sie noch organisiert war, würde die Macht übernehmen können. Faschismus ist immer eine Option, aber heute absolut unnötig. Faschismus heißt primär: Die organisierte Arbeiterbewegung zerschlagen, Gewerkschaften in gelbe Gewerkschaften verwandeln, die Opposition, die sich nicht beugt, einsperren oder umbringen, und einen äußeren oder einen inneren Feind suggerieren, den es in Wahrheit gar nicht gibt.
Die AfD ist hingegen eine klassische rechtspopulistische Partei, von denen es sehr viele unterschiedliche Sorten gibt: Sie nimmt das auf, was die Mehrheit der Leute will (was eigentlich die „Linke“ tun sollte), und macht dennoch eine Politik zugunsten des Kapitals. Die AfD ist nur erfolgreich, weil die so genannte „Linke „hierzulande weltanschaulich verblödet, verkleinbürgert und ideologisch verwahrlost ist.

Wer 30 Prozent der Wähler verbieten will, demoliert die Demokratie und ist auch kein Demokrat, sondern ein hyperventilierender Moralhysteriker. Und arrogant wie das Lastenfahrrad-Milieu: Wir wissen, was gut ist, und ihr müsst alle erzogen werden. Was ist an der Idee, illegale Massenmigration zu erlauben, moralisch gut? Illegale Einwanderung kann man eh nicht verhindern. Außerdem ist das Kapital nicht gegen sie, weil eine industrielle Schattenarmee unorganisierter Arbeiter auf die Löhne drückt.
Aber man kann Einwanderung organisieren und zu verwalten versuchen, anstatt eine Bürokratie zu haben, die schon bei kleinsten Problemen über die eigenen Füße stolpert und völlig versagt. In Großbritannien ist es übrigens nicht anders. Auch die Reaktionen, das Problem zu lösen, sind standardisierte moralisierende Textbausteine: „Menschenrechtsgruppen kritisierten diese Ansätze als «mangelhaft» und «entmenschlichend».“ Lösungen haben sie nicht. Nur Herumgefasel eben wie von einer evanglischen Bischöf*_In beim Tunten– und Kirchentag.

Ich finde es komisch, welche Themen angesagt sind. Sowohl Einwanderung als auch sexuelle Orientierung sind doch nicht das Wichtigste? Wichtig ist die Lage der arbeiten Klasse, am besten nach eigner Anschauung und authentischen Quellen. (Ja, Oliver Twist sollte Pflichtlektüre sein.) Aber Tunten und Transen? Wie viele gibt es davon?
Warum regen sich die Rechten in den USA eigentlich so auf? Warum reden sie mehr über Schwule und Lesen und Tunten und Transen anstatt über den tendenziellen Fall der Profitrate oder die Vergesellschaftung der Produktionsmittel? Natürlich ist der Genderquatsch ein Ausfluss kleinbürgerlicher und protestantisch geprägter moralinsaurer Verhaltenssauce: Sei „gut“, und wehe, du bist das nicht! Dann wirst du bestraft! Ich wünsche jedem, der behauptet, es gäbe nur zwei Geschlechter und das nicht ausschließlich biologisch meint, einen Ladyboy an den Hals.

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* ChatGPT: Imagine a massive, impenetrable wall—built not of bricks, but of pure political stubbornness. It stretches high into the sky, reinforced with outrage, press statements, and strongly worded tweets. This is the so-called political firewall—a symbolic, yet fiercely defended boundary that separates two parties or factions that claim to have absolutely nothing in common (despite occasional suspicious similarities). On one side, politicians insist: „We shall never cooperate with those people!“ On the other side, their opponents exclaim: „We don’t even acknowledge their existence!“ Meanwhile, journalists, voters, and the occasional confused pigeon watch from the sidelines, wondering how long the wall will hold before someone finds a convenient ladder. Of course, like all firewalls, this one has its vulnerabilities. Sometimes, secret negotiations happen in the shadows, or a rogue member gets caught whispering across the divide. And when elections come around, well… suddenly, the wall isn’t so impenetrable anymore. Ultimately, this political firewall is less about security and more about drama—a grand stage where both sides perform their commitment to ideological purity… until compromise becomes politically convenient.