{"id":454,"date":"2012-09-07T17:35:07","date_gmt":"2012-09-07T17:35:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/blog\/?p=454"},"modified":"2012-09-07T17:35:07","modified_gmt":"2012-09-07T17:35:07","slug":"lang-lang-ists-her","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/blog\/?p=454","title":{"rendered":"Lang, lang ist&#8217;s her"},"content":{"rendered":"<p>Berlin, 13. Oktober 2003<\/p>\n<p>Antrag<br \/>\nzur au\u00dferordentlichen Hauptversammlung 2003<br \/>\nDie Hauptversammlung m\u00f6ge beschlie\u00dfen:<br \/>\n\tDem Vorsitzenden des DJV Berlin, Alexander Kulpok, dem Vorstandsmitglied Klaus Lehnartz sowie der Schatzmeisterin Christiane Hach wird das Misstrauen ausgesprochen.<br \/>\nBegr\u00fcndung:<br \/>\n\tDie Arbeit der genannten Vorstandsmitglieder hat zu unkalkulierbaren finanziellen Risiken des Verbandes und seiner T\u00f6chter gef\u00fchrt. Um weiteren finanziellen Schaden abzuwenden, ist eine personelle Erneuerung dringend notwendig.<br \/>\ngez.: Andreas Struve (Vorsitzender des Fachausschusses Betriebsratsarbeit)<br \/>\nBrigitte Baecker (stellvertretende Vorsitzende des Fachausschusses Betriebsratsarbeit)<br \/>\nAnno Kn\u00fcttgen (stellvertretender Vorsitzender des Fachausschusses Rundfunk)<br \/>\nMatthias Thiel (Vorsitzender des Fachausschusses Rundfunk)<br \/>\nBettina Kieke (stellvertretende Vorsitzende des Fachausschusses Gleichstellung und Arbeitszeitmodelle)<\/p>\n<p>Berlin, 30.09.2003<br \/>\nBurkhard Schr\u00f6der<\/p>\n<p>Antrag<br \/>\nDie Hauptversammlung m\u00f6ge beschlie\u00dfen:<br \/>\n\tDie Amtsperiode des Vorstands wird gem\u00e4\u00df \u00a7 8(6) der Satzung vorzeitig beendet.<br \/>\nBegr\u00fcndung<br \/>\n\tDer R\u00fccktritt mehrerer Vorstandsmitglieder am 2.9.03 hat tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten \u00fcber den richtigen Kurs des Verbandes offenbart. Ausschlaggebend f\u00fcr dieses Zerw\u00fcrfnis war der mit knapper Mehrheit gef\u00e4llte Beschluss, eine zuvor getroffene Entscheidung zum Presseball 2004 wieder zu revidieren.<br \/>\n\tGegen diesen Entschluss sind zahlreiche gravierende Einw\u00e4nde vorgetragen worden. Insbesondere hatten die inzwischen zur\u00fcckgetretenen Vorstandsmitglieder vorab davor gewarnt, dass die geplante Durchf\u00fchrung des Presseballs 2004 f\u00fcr den Sozialfonds des Verbandes mit einem existenzgef\u00e4hrdenden finanziellen Risiko verbunden sein w\u00fcrde. Eine daraus m\u00f6glicherweise resultierende Insolvenz der Sozialfonds GmbH wiederum h\u00e4tte unmittelbare finanzielle Folgen f\u00fcr den DJV Berlin als Gesellschafter.<br \/>\n\tIn der Diskussion dieser Entscheidung wurde und wird deutlich, dass der noch amtierende Vorsitzende und einige der weiteren Vorstandsmitglieder gewillt sind, sich \u00fcber alle diesbez\u00fcglichen Bedenken hinwegzusetzen. Eine argumentative und sachliche Auseinandersetzung damit erfolgte von dieser Seite nicht. Dies betrifft auch und insbesondere die Kritik am Umgang mit Spendengeldern und die damit zusammenh\u00e4ngenden moralischen, juristischen und steuerlichen Probleme.<br \/>\n\tDieses Vorgehen widerspricht dem bei den letzten Mitgliederversammlungen abgelegten Bekenntnis zu einem ordnungsgem\u00e4\u00dfen, verantwortungsvollen und transparenten Umgang mit den Finanzen des Verbandes und seiner T\u00f6chter. Die Verk\u00fcrzung der Amtsperiode und die Wahl eines neuen Vorstands, der das Vertrauen der Mitgliedschaft geniesst, sind unumg\u00e4nglich, um weiteren Schaden vom DJV Berlin abzuwenden.<br \/>\nMit kollegialen Gr\u00fcssen<br \/>\nBurkhard Schr\u00f6der<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 13. 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