{"id":282,"date":"2008-03-17T20:13:49","date_gmt":"2008-03-17T18:13:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/blog\/?p=282"},"modified":"2008-04-09T08:11:57","modified_gmt":"2008-04-09T06:11:57","slug":"das-leben-hat-viele-gesichter-leonbergde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/blog\/?p=282","title":{"rendered":"Geibelland ist abgebrannt"},"content":{"rendered":"<p align=left><em>Diese E-Mail habe ich heute erhalten. Ich konnte die Fakten nicht \u00fcberpr\u00fcfen &#8211; aber die Mitglieder des <a href=\"http:\/\/www.djv-bw.de\/scripts\/2_Basisinfo\/2.4_Ansprechp\/ansprech_detail.cfm\">DJV Baden-W\u00fcrttemberg<\/A> werden das k\u00f6nnen. (BurkS)<\/em><\/p>\n<p align=left>Der Landesvorstand des DJV-BW hat beschlossen, \u00fcber die Erh\u00f6hung der Beitr\u00e4ge der Mitglieder auf dem 11. Ordentlichen Gewerkschaftstag in Mosbach am 30.\/31. Mai 2008 abstimmen zu lassen. Das Votum des Landesvorstands (inklusive Beirat) war zuvor einstimmig erfolgt.<\/p>\n<p align=left>Wie der Landesvorsitzende Karl Geibel am 08.03.2008 auf der Gesamtvorstandssitzung in Leonberg mitteilte, soll die Erh\u00f6hung ab 1. Oktober 2008 stattfinden und moderat ausfallen, was er anhand von Zahlenmaterial verdeutlichte. So betr\u00e4gt die durchschnittliche Erh\u00f6hung monatlich zwischen ein und zwei Euro. Lediglich in den unteren Verdienstgruppen, der Gruppe der Studenten, Rentner, Arbeitslosen (Sozialbeitrag) u.a. bel\u00e4uft sich die Erh\u00f6hung auf 20 Prozent, was 2 Euro im Monat entspricht, bei den Volont\u00e4ren auf 16 Prozent (ebenfalls 2 Euro). In den h\u00f6heren Verdienstgruppen sinkt zum Teil der Beitragssatz oder bleibt im h\u00f6chsten Segment gleich.<\/p>\n<p align=left>Der Landesverband rechnet durch die Erh\u00f6hung der geplanten Mitgliedsbeitr\u00e4ge mit Mehreinnahmen von ungef\u00e4hr 60.000 Euro pro Jahr. Diese Mehreinnahmen sind nach Ansicht von Geibel dringend notwendig, da der Landesverband seit diesem Jahr mit einer finanziellen Schieflage zu k\u00e4mpfen habe. Die Ursache seien verlorene Prozesse u.a. aus den Jahren 2006 und 2007, wodurch ein Mehraufwand in H\u00f6he von 17.000 Euro entstanden sei. Um welche Prozesse es sich handelte und welche Kosten exakt entstanden, wollte Geibel aus datenschutzrechtlichen Gr\u00fcnden nicht sagen.<\/p>\n<p align=left>Als zweiten Grund f\u00fchrte Geibel verst\u00e4rkte Kosten ab 2010 an, weil damit zu rechnen sei, dass der ab diesem Zeitpunkt gew\u00e4hlte Landesvorsitzende mit mindestens einem Drei-F\u00fcnftel-Gehalt bezahlt werden m\u00fcsse. Dies stelle f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg ein Novum dar, weil er, Geibel, in seiner Funktion &#8222;keine m\u00fcde Mark&#8220; genommen habe und alles ehrenamtlich mache. Die geplante Beitragserh\u00f6hung diene somit auch einer Vorausschau f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Positionierung des Landesverbandes.<\/p>\n<p align=left>Geibel wird sich in Mosbach auf Aufforderung des Kreisverbandes Stuttgart erneut zur Wahl als Landesvorsitzender stellen. Er betonte aber ausdr\u00fccklich: &#8222;Das wird das letzte Mal sein.&#8220;<\/p>\n<p align=left>Konkret f\u00fchrte Karl Geibel aus, im unteren Segment der Beitragstabelle sei 922 Kollegen der erniedrigte Sozialbeitrag von monatlich 10 Euro gestattet worden. Davon entfielen 650 auf freie Journalisten. Obwohl die Satzung ausdr\u00fccklich eine maximale Laufzeit von 6 Monaten verlange, habe man es in der Gesch\u00e4ftsstelle vers\u00e4umt, die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit des Sozialbeitrags zu \u00fcberpr\u00fcfen. Geibel berichtete von Kollegen, die landesweit bekannt seien und gut verdienten, obwohl sie seit Jahren den niedrigsten Satz von 10 Euro im Monat zahlten. Namen wollte er nicht nennen.<\/p>\n<p align=left>Zus\u00e4tzliche Kosten entst\u00fcnden auch dadurch, dass r\u00fcckwirkend ab dem Jahr 2001 m\u00f6glicherweise Umsatzsteuer und K\u00f6rperschaftssteuer nachgezahlt werden m\u00fcssten, so Geibel. Derzeit findet eine Steuerpr\u00fcfung des Finanzamtes Stuttgart in den R\u00e4umen der Gesch\u00e4ftsstelle statt. Der Landesvorstand plant f\u00fcr die Zukunft ein Steuerberatungsb\u00fcro zu engagieren.<\/p>\n<p align=left>Durch die Vakanz des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers (Fortgang Schelberg, Neuzugang Ecker ab 01.03.2008) wurden im Jahr 2007 ca. 10.000 Euro, im Jahr 2008 optional 5.000 Euro eingespart. Dennoch weist der Haushaltsplan 2007 eine Deckungsl\u00fccke von 15.937,87 Euro auf; f\u00fcr das Jahr 2008 ergibt sich ein Saldo in H\u00f6he von 12.985,99 Euro. Mit der geplanten Erh\u00f6hung der Mitgliedsbeitr\u00e4ge ab 1. Oktober 2008 w\u00fcrde der Haushalt schlagartig entlastet und wiese zum Jahresende 2008 ein Plus von 2.014,01 Euro aus.<\/p>\n<p align=left>Stand: 15.03.2007<!--351c6d87b451d1024180c9b270e45ffa--><!--fce7b2cbb6d4a925f1c00ccd75017731--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese E-Mail habe ich heute erhalten. Ich konnte die Fakten nicht \u00fcberpr\u00fcfen &#8211; aber die Mitglieder des DJV Baden-W\u00fcrttemberg werden das k\u00f6nnen. (BurkS) Der Landesvorstand des DJV-BW hat beschlossen, \u00fcber die Erh\u00f6hung der Beitr\u00e4ge der Mitglieder auf dem 11. Ordentlichen Gewerkschaftstag in Mosbach am 30.\/31. Mai 2008 abstimmen zu lassen. 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