{"id":266,"date":"2008-02-21T12:33:17","date_gmt":"2008-02-21T10:33:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/blog\/?p=266"},"modified":"2008-07-11T21:28:04","modified_gmt":"2008-07-11T19:28:04","slug":"rechtes-lager-alexander-fritsch-update","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/blog\/?p=266","title":{"rendered":"&#8222;Rechtes Lager&#8220; | Alexander Fritsch | update"},"content":{"rendered":"<p align=left>Die in der salonfaschistischen &#8222;<a href=\"http:\/\/www.jf-archiv.de\/archiv98\/068aa4.htm\">Jungen Freiheit<\/A>&#8220; zitierten S\u00e4tze <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alexander_von_Stahl\">Alexander von Stahls<\/A> \u00fcber das FDP-Mitglied <a href=\"http:\/\/www.berliner-journalisten.de\/Fritsch.1450.0.html\">Alexander Fritsch<\/A> sind erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig. &#8222;Rechtes Lager&#8220; meint ausschlie\u00dflich den <a href=\"http:\/\/www.udo-leuschner.de\/liberalismus\/fdp33.htm\">innerparteilichen Streit<\/A> der F.D.P.. Axel Hahn, 1998 &#8211; zusammen mit Fritsch &#8211; in den Landesvorstand der Berliner F.D.P. gew\u00e4hlt, sagt, Fritsch sei &#8222;kein politischer \u00dcberzeugungst\u00e4ter&#8220;. Er habe seine &#8222;Karriere&#8220; auf dem &#8222;linken Fl\u00fcgel&#8220; der Berliner F.D.P. begonnen und sei dann zum &#8222;rechten Fl\u00fcgel&#8220; gewechselt. Die Zugeh\u00f6rigkeit zu einem &#8222;Lager&#8220; sei weniger eine Frage der politischen Meinung als eine der pers\u00f6nlichen Affinit\u00e4ten gewesen.<\/p>\n<p align=left><em>Update<\/em>: <a href=\"http:\/\/212.227.167.163\/online-archiv\/file.asp?Folder=-1&#038;File=47aa5.htm&#038;STR1=alexander&#038;STR2=fritsch&#038;STR3=&#038;STR4=\">Junge Freiheit<\/A> (14.11.1997): &#8222;FDP-Parteitag: Berliner Liberale lehnen Verschiebung des Euro ab&#8220; &#8211; &#8222;Erst die beherzte Rede des <strong>Chefdenkers der Nationalliberalen, Alexander Fritsch<\/strong>, brachte etwas Farbe in die bis dahin m\u00fcde Veranstaltung. Er begr\u00fcndete den Antrag der rechten FDP-Kreisverb\u00e4nde Neuk\u00f6lln, Reinickendorf und Tempelhof auf Verschiebung des Euro. Die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde f\u00fcr einen stabilen Euro, so Fritsch, sei das wirtschaftliche Gef\u00e4lle in Europa. Doch es sei ein Irrglaube zu meinen, die st\u00e4rkste W\u00e4hrung pr\u00e4ge den Charakter des Euro. &#8222;Ein Liter Wein in einem Fa\u00df Jauche gibt ein Fa\u00df Jauche. Aber ein Liter Jauche in einem Fa\u00df Wein gibt auch ein Fa\u00df Jauche&#8220;, sagte Fritsch unter dem Gel\u00e4chter und Beifall der Euro-Skeptiker im Saal. Das schlimmste an allem aber sei der &#8222;Fanatismus&#8220; und die &#8222;Selbstherrlichkeit&#8220;, mit der die W\u00e4hrungsunion verfolgt werde, erkl\u00e4rte Fritsch. Ausrechnet in Sachen Euro testeten die deutschen Politiker ihre Standhaftigkeit. Dabei h\u00e4tten sie &#8222;einen Zweifrontenkrieg begonnen: gegen das wirtschaftlich Vern\u00fcnftige und gegen das demoskopisch Durchsetzbare&#8220;. Die Mark sei f\u00fcr innere Gleichgewicht Deutschlands und f\u00fcr seine Stellung nach au\u00dfen zu kostbar, um &#8222;damit zu spielen oder gar um damit pers\u00f6nliche Interessen einzelner zu befriedigen. Europ\u00e4ische Interessen und der Wohlstand von Millionen von Menschen d\u00fcrften sich nicht nach dem Renteneintrittsalter von Helmut Kohl richten&#8220;, stichelte Fritsch. &#8222;Die Mark ist zu wertvoll, um als Baustoff f\u00fcr das Denkmal eines Bundeskanzlers verschwendet zu werden.&#8220; Die Ann\u00e4herung der Interessen in Europa sei eine politische und keine W\u00e4hrungsfrage. &#8222;Sie kann durch die W\u00e4hrung auch keinen Zentimeter vorangetrieben werden&#8220;, betonte er. Doch auch Fritsch vermochte die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse im Saal nicht mehr umzudrehen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die in der salonfaschistischen &#8222;Jungen Freiheit&#8220; zitierten S\u00e4tze Alexander von Stahls \u00fcber das FDP-Mitglied Alexander Fritsch sind erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig. &#8222;Rechtes Lager&#8220; meint ausschlie\u00dflich den innerparteilichen Streit der F.D.P.. Axel Hahn, 1998 &#8211; zusammen mit Fritsch &#8211; in den Landesvorstand der Berliner F.D.P. gew\u00e4hlt, sagt, Fritsch sei &#8222;kein politischer \u00dcberzeugungst\u00e4ter&#8220;. 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