{"id":194,"date":"2007-09-13T10:16:17","date_gmt":"2007-09-13T08:16:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/blog\/?p=194"},"modified":"2008-07-11T21:20:54","modified_gmt":"2008-07-11T19:20:54","slug":"insolvenzantrag-des-djv-reaktionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/blog\/?p=194","title":{"rendered":"Insolvenzantrag des DJV Berlin: Reaktionen"},"content":{"rendered":"<p align=left>&#8211; Rainer <a href=\"http:\/\/www.d-foto.net\/cgi-bin\/foto_liste_fotografen.cgi\">Weisflog<\/A>, Vorsitzender Fachausschuss Bild, <a href=\"http:\/\/www.brandenburger-journalisten-verband.de\/fachauschuesse\/index.htm\">BJV<\/A>:<br \/>\n&#8222;Liebe Kollegen und Mitstreiter, quo vadis DJV?<br \/>\nWas ist aus der einst m\u00e4chtigen Gewerkschaft und stolzem Berufsverband geworden? Entschuldigt, aber ich sehe immer mehr ein Hort der Kleingeister, perspektivlosen Egoisten. Sicher hat alles seine Grenzen, aber heute wurde ein weiterer grosser Schritt in Richtung Bedeutungslosigkeit des DJV gesetzt.<br \/>\nAls Mitglied im neuen <i>Brandenburger Journalistenverband<\/i> habe ich in den letzten Jahren viel gelernt.  Zwar war ich mit der die Neugr\u00fcndung in Brandenburg nicht einverstanden, habe mich aber dennoch dem ehrlichen Willen zum Aufbruch und Neuanfang in Berlin-Brandenburg gestellt. Daher bin ich von der drohenden Insolvenz in Berlin weder \u00fcberrascht noch mittelbar betroffen und dennoch tief betroffen. .<br \/>\nEs gibt zwei Gewinner, den einst &#8222;guten&#8220; <a href=\"http:\/\/www.berliner-journalisten.de\/\">Verein Berliner Journalisten <\/A>und den rheinischen Kl\u00fcngel. Auch die Verleger und Intendanten in Berlin werden sich freuen, schade um die vielen Kollegen, die verloren gehen, schade um die ehrlichen Mitstreiter auch in den zahlreichen Fachaussch\u00fcssen..<br \/>\nIn den letzten 3 Jahren habe ich sehr viel Lebenszeit auf DJV-Sitzungen Verbracht, unglaubliche Protokolle gelesen und geschrieben, ich glaube es reicht.<br \/>\nLetztmals mit solidarischen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nRainer Weisflog, Cottbus<\/p>\n<p align=left>&#8211; Hendrik Z\u00f6rner, Pressesprecher des <a href=\"http:\/\/www.djv.de\/Kontakt.31.0.html\">DJV<\/A>:<br \/>\n(&#8230;) &#8222;Der Gesamtverband des DJV hat \u00fcber Wochen hinweg alle Register gezogen, um den von der Insolvenz bedrohten Landesverband Berlin zu retten. Bundesverband und Landesverb\u00e4nde haben alle nur erdenklichen M\u00f6glichkeiten gepr\u00fcft, abgewogen und diskutiert, den Sachverstand von Insolvenzexperten hinzugezogen. Das waren keine Scheinaktivit\u00e4ten, sondern ernsthafte und ehrliche Bem\u00fchungen, um bei der \u00dcberwindung einer Krise zu helfen, die ausschlie\u00dflich ehemalige Berliner Vorstandsmitglieder zu verantworten haben. Der DJV ist auch weiterhin bereit, dem Landesverband Berlin zu helfen. Allerdings werden finanzielle Engagements des DJV und seiner Landesverb\u00e4nde unvertretbare Haftungsrisiken bedeuten, die mit Mitgliedsbeitr\u00e4gen nicht zu bezahlen sind. Der DJV wird gemeinsam mit den Landesverb\u00e4nden weiter nach L\u00f6sungen suchen..<br \/>\nVon Egoismus handelnder Personen im DJV zu reden, ist eine Unversch\u00e4mtheit und zeugt von Unkenntnis. Der DJV-Gesamtvorstand hat sich in zwei Sitzungen innerhalb von anderthalb Wochen intensiv und mit gro\u00dfem Verantwortungsbewusstsein f\u00fcr die Berliner Kollegen mit M\u00f6glichkeiten auseinandergesetzt, die drohende Insolvenz des DJV Berlin abzuwenden. Was das mit rheinischem Kl\u00fcngel, wie unterstellt wird, zu tun haben soll, ist v\u00f6llig unbegreiflich. Kollege Weisflog hat offensichtlich Zusammenh\u00e4nge nicht verstanden und eine Grundregel journalistischer Sorgfaltspflicht vor dem Verfassen seiner Mail v\u00f6llig au\u00dfer Acht gelassen: die der Recherche. Stattdessen werden von ihm Unwahrheiten verbreitet, die keiner <a href=\"http:\/\/www.burks.de\/forum\/phpBB2\/viewtopic.php?p=28483\">faktischen \u00dcberpr\u00fcfung<\/a> standhalten. (&#8230;) Doch gegen plumpe Unterstellungen jenseits von intellektuell redlicher Auseinandersetzung l\u00e4sst sich mit Fakten schwerlich argumentieren.<br \/>\nMit kollegialen Gr\u00fc\u00dfen&#8220;<br \/>\nHendrik Z\u00f6rner<\/p>\n<p align=left> &#8211;  Rainer <a href=\"http:\/\/www.d-foto.net\/cgi-bin\/foto_liste_fotografen.cgi\">Weisflog<\/A>, Vorsitzender Fachausschuss Bild, <a href=\"http:\/\/www.brandenburger-journalisten-verband.de\/fachauschuesse\/index.htm\">BJV<\/A>:<br \/>\n&#8222;Liebe Kollegen (&#8230;) Als Antwort auf die sehr einseitige <a href=\"http:\/\/www.djv.de\/SingleNews.20.0.html?&#038;tx_ttnews[tt_news]=1078&#038;tx_ttnews[backPid]=18&#038;cHash=10ef4d5a4b\">Pressemitteilung<\/A> habe ich mir das Recht genommen, etwas zu polarisieren. Schliesslich habe ich das Raus und Rein, ja und nein und doch wieder ganz anders in Berlin und Brandenburg jahrelang hautnah miterlebt.<br \/>\nDieser ganze Kampf gegen Windm\u00fchlen macht mich langsam m\u00fcde. Darum habe ich mich auch noch nicht entschliessen koennen, ob ich noch mal nach Sarbr\u00fccken fahren werde. (&#8230;)  Die Antwort von Herrn Zorn kam gleich danach, kurz vor Mitternacht. Ich habe mich sehr dar\u00fcber gefreut. Zeigt es doch, das ich aufs Richtige gehauen habe und es anscheint einen Aufschrei gab. Also lebt der DJV doch noch!<br \/>\nAls gelernte Ossis haben wir immer ein dickes Fell gebraucht. Viele haben es vorgezogen zu allem zu schweigen (fast wie beim DJV), aber viele von uns haben den Mund auf gemacht und wollten das Land und die Sache voran bringen. Wenn dann die Betonk\u00f6pfe wutschnaubend ihren Propagandasekret\u00e4r nach draussen schickten um zu behaupten, wir h\u00e4tten wieder mal Unrecht und seinen nur von den Feinden des Sozialismus zum Unfrieden angestiftet worden, dann haben wir uns gefreut, denn wir wussten, wir hatten Recht.<br \/>\nDanke Herr Z\u00f6rner, ich wei\u00df, dass Ihnen die Fakten fehlen!&#8220; <\/p>\n<p align=left>&#8211; Maksut Kleemann, Vorsitzender <a href=\"http:\/\/www.djv-berlin.de\/fachausschuesse\/europa.html\">Fachausschuss Europa<\/A>, DJV Berlin:<br \/>\n&#8222;Wenn die Bilanzen von hochrangigen Fachleuten gepr\u00fcft worden sind, wie kann dann der Bundesvorsitzende formulieren,  &#8218;Eine \u00dcbernahme der Berliner Schulden durch den DJV-Bundesverband und andere Landesverb\u00e4nde h\u00e4tte nach einhelliger Auffassung ausgewiesener Insolvenzrechtler unkontrollierbare Haftungsrisiken mit sich gebracht&#8216;? (&#8230;) &#8230;was verstehen diese denn unter unkontrollierbare Haftungsrisiken? Und das zumal es nur um die \u00dcbernahme von Schulden geht. (&#8230;) &#8230;ein Darlehnen h\u00e4tten es ja auch getan, der Korb der M\u00f6glichkeiten ist unendlich gro\u00df, lernt man doch aus der Anschubfinanzierung des anderen Berlin Vereins, usw.<br \/>\nDiese Pressemeldung verwendet eine Sprache der Verschleierung und der Vernebelung.<br \/>\nEntweder die haben gepr\u00fcft, dann kann man die Haftungsrisiken bennen, oder sie haben eine politische Entscheidung getroffen, die sie offen nicht wagen zu vertreten und auszusprechen.&#8220;<\/p>\n<p align=left>&#8211; Thomas Leidel, Vorsitzender <a href=\"http:\/\/www.djv-berlin.de\/fachausschuesse\/online-journalismus.html\">Fachausschuss Online-Journalismus<\/A>, DJV Berlin:<br \/>\n&#8222;Dass man \u00fcber den Insolvenzantrag als Mitglied des Erweiterten Vorstands zuerst aus dem Jonet erfahren muss, ist schon ein Armutszeugnis. (&#8230;) Mir stellt sich die Sache aber so dar: Der Bund hat uns verraten, Konken hat uns ins offene Messer laufen lassen. &#8222;Das l\u00e4sst sich mit der Satzung des Deutschen Journalisten-Verbandes nicht in Einklang bringen&#8220;, erkl\u00e4rte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Wenn&#8217;s nicht so traurig w\u00e4r, w\u00fcrde ich mir jetzt mal gepflegt auf die Schenkel klopfen.&#8220;(&#8230;)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; Rainer Weisflog, Vorsitzender Fachausschuss Bild, BJV: &#8222;Liebe Kollegen und Mitstreiter, quo vadis DJV? Was ist aus der einst m\u00e4chtigen Gewerkschaft und stolzem Berufsverband geworden? Entschuldigt, aber ich sehe immer mehr ein Hort der Kleingeister, perspektivlosen Egoisten. Sicher hat alles seine Grenzen, aber heute wurde ein weiterer grosser Schritt in Richtung Bedeutungslosigkeit des DJV gesetzt. 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