{"id":172,"date":"2007-06-21T20:58:36","date_gmt":"2007-06-21T18:58:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/blog\/?p=172"},"modified":"2008-04-29T00:04:59","modified_gmt":"2008-04-28T22:04:59","slug":"fusion-des-djv-in-berlin-gescheitert-revisited","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/blog\/?p=172","title":{"rendered":"Fusion des DJV in Berlin gescheitert, revisited"},"content":{"rendered":"<p align=left><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.burks.de\/grafik\/210607_1.jpg\" align=right vspace=\"10\" hspace=\"10\" width=\"200\" alt=\"Ausriss\" border=\"0\"\/>Wie gestern hier schon angek\u00fcndigt, haben die Vorsitzenden des <a href=\"http:\/\/www.berliner-journalisten.de\/index.html\">Vereins Berliner Journalisten<\/A> (VBJ) und des <a href=\"http:\/\/www.brandenburger-journalisten-verband.de\/\">Brandenburger Journalistenverbands<\/A> (BJV) einen Brief an den Bundesvorsitzenden des DJV und an die Vorsitzenden einiger Landesverb\u00e4nde verfasst, datiert vom 19.06.2007.<\/p>\n<p align=left>Darin hei\u00dft es zu Beginn w\u00f6rtlich: &#8222;Da ein offener Austausch im Rahmen unserer Sitzung [<i>des <a href=\"http:\/\/www.djv.de\/Gesamtvorstand.296.0.html\">Gesamtvorstands<\/A>, B.S<\/i>] aus den bekannten Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich ist&#8220;, \u00e4u\u00dfere man sich in einem gemeinsamen &#8222;pers\u00f6nlich-vertraulichem&#8220; Schreiben. Aus den &#8222;bekannten Gr\u00fcnden&#8220; hei\u00dft vermutlich, dass man in Anwesenheit des Vorsitzenden des <a href=\"http:\/\/www.djv-brandenburg.de\/\">DJV Brandenburg<\/A>, Hans-Werner Conen, nicht mehr offen diskutiert. Die Sitzungen des Gesamtvorstands und seine Protokolle sind daher eine Farce, da die wesentlichen Fragen offenbar hinter verschlossener T\u00fcr ausgemauschelt werden. Eine Schande f\u00fcr den gesamten Verband ist selbstredend, dass die Mitglieder des Gesamtvorstands dieses Possenspiel kritiklos hinnehmen.<\/p>\n<p align=left>Der VBJ und der BJV h\u00e4tten merhfach erkl\u00e4rt, hei\u00dft es in dem Brief, ihr Ziel sei ein &#8222;einiger und starker DJV-Verband&#8220;; die beiden Verb\u00e4nde wollten bis Jahresende Klarheit dar\u00fcber haben, ob ein Zusammengehen &#8222;der drei kooperierenden Verb\u00e4nde zum 01.01.2008 m\u00f6glich ist.&#8220;<\/p>\n<p align=left>Zu diesem Zweck habe man den &#8222;Lenkungsausschuss&#8220; und Arbeitsgruppen eingerichtet. Die Vorst\u00e4nde h\u00e4tten sich sogar &#8222;zu einem gemeinsamen Abend&#8220; getroffen. Man habe konstruktiv gearbeitet, \u00fcber die Dissenspunkte k\u00f6nnten &#8222;Kompromisslinien&#8220; gefunden werden: &#8222;z.B. gleiches Stimmrecht f\u00fcr Rentner mit einer Mindestquote von ca. 75 Prozent im Vorstand f\u00fcr hauptberuflich arbeitende Journalisten&#8220;.<\/p>\n<p align=left>Man habe aber erfahren m\u00fcssen, dass &#8222;im finanziellen Bereich&#8220; die H\u00fcrden f\u00fcr eine Fusion gr\u00f6\u00dfer seien, als man das im Fr\u00fchjahr angenommen habe. Alle Beteiligten bevorzugten bei der geplanten Fusion das <a href=\"http:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/umwg_1995\/index.html\">Umwandlungsgesetz<\/A>. Das sei eine gesetzlich Regelung. Die finanziellen Risiken m\u00fcssten bei den Mitgliederversammlung klar beziffert werden, um eine Zweidrittel-Mehrzeit zu ereichen. Eine Fusion verlange &#8222;das Vorlegen von Jahresabschl\u00fcssen der letzten drei Jahre&#8220;.<\/p>\n<p align=left>Hier sei angemerkt: Der Brief verschweigt wider besseres Wissen, dass der VBJ \u00fcberschuldet  &#8211; mit einem sechsstelligen Betrag! &#8211; und der BJV so gut wie pleite ist. Die Mitglieder der drei Verb\u00e4nde wurden bisher nicht gefragt, welche Methode der Fusion sie wollten. <\/p>\n<p align=left>Im Brief hei\u00dft es weiter: Es sei klar, dass die <a href=\"http:\/\/www.burks.de\/recherchegruppe\/sozfonds210207.pdf\">Sozialfonds GmBH<\/A>, [<i>ehemalige, BS <\/i>] Veranstalterin des Presseballs, \u00fcberschuldet sei. Auf dem Treffen der Landesvorsitzenden am 24. April habe der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des DJV Berlin erkl\u00e4rt, dass der DJV Berlin &#8222;zumindest zeitweise eine Patronatserkl\u00e4rung f\u00fcr die Verbindlichkeiten&#8220; abgegeben habe. Man habe anwaltliche Auskunft eingeholt: Der DJV Berlin m\u00fcsse f\u00fcr die Verbindlichkeiten einstehen, &#8222;Haftungsrisiken sowie m\u00f6glicherweise eine strafrechtliche Verantwortung&#8220; k\u00e4men auf die Vorstandsmitglieder zu, auch auf die, die sich an einer Fusion beteiligten.<\/p>\n<p align=left>Das ist nat\u00fcrlich grober Unfug, offenbar sind die Verfasser nicht in der Lage, einen Verein von einer GmbH zu unterscheiden. Die Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft <a href=\"http:\/\/www.wibera.de\/\">Wibera <\/A> hat in dieser Woche eindeutig festgestellt: Strafrechtlich verantwortlich, falls so etwas \u00fcberhaupt vorliege, seien Vorstandsmitglieder des Vereins DJV Berlin, die in dem Zeitraum im Amt waren, als die Tat begangen wurde, also insbesondere der ehemalige Vorsitzende <a href=\"http:\/\/www.alexanderkulpok.de\/\">Alexander Kulpok<\/A> und <a href=\"http:\/\/www.dorfmanntv.de\/\">Andreas Dorfmann<\/A>, der unter Kulpok zeitweise f\u00fcr die GmbH verantwortlich war. Bei der Sozialfonds GmbH tr\u00e4fe es den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und sonst niemanden.<\/p>\n<p align=left>Im Brief hei\u00dft es weiter: &#8222;&#8230;m\u00fcssen wir n\u00fcchtern feststellen, dass die angestrebte Fusion der drei Verb\u00e4nde nicht in einem Zug zum 1.Januar 2008&#8220; verwirklicht werden k\u00f6nne. Man werde jetzt zu zweit fusionieren &#8211; ohne den DJV Berlin und ohne den DJV Brandenburg. Der Vorstand des Brandenburter Verbandes habe erkl\u00e4rt, &#8222;dass es diesen auf finanziellen Gr\u00fcnden zum 01.01.2008 nicht mehr als selbstst\u00e4ndigen Verein&#8220; geben werde. Diese Datum sei auch deshalb so determiniert, weil die Finanzkommission der Landesvorsitzenden (gemeint ist die Finanzkommission des Bundesvorstands) ausgeschlossen habe, dass der VBJ und der BJV ab 2008 finanziell nicht von den anderen Landesverb\u00e4nden alimentiert werde.<\/p>\n<p align=left>Die Mitgliederversammlungen der beiden Vereine VBJ und BJV sollten im Oktober \u00fcber eine Verschmelzung entscheiden, &#8222;damit ein finanziell aktionsf\u00e4higer Verband berlin-Brandenburg mit einer Gesch\u00e4ftsstelle in der Berliner Charlottenstra\u00dfe zum Jahresbeginn 2008 entstehen kann.&#8220;<\/p>\n<p align=left>Das verstehen also Gerhard Kothy und Thomas Mensinger unter &#8222;Solidarit\u00e4t&#8220; im DJV: Spalterei, L\u00fcgen, Verleumdung, Intrigen. Thomas Mensinger, der Vorsitzende des BJV, traut sich noch nicht einmal mehr, eine Mitgliederversammlung einzuberufen, weil er bef\u00fcrchtet, dass sein Plan, sich dem VBJ an den Hals zu werfen, keine Mehrheit finden k\u00f6nnte. Es wird sich zeigen, was die Mitglieder des DJV Berlin und des DJV insgesamt davon halten werden.<!--958d5f0df5cb1c6604757272e81991f3--><!--2f6315189e3a073f372b1b5304660e68--><!--958d5f0df5cb1c6604757272e81991f3--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie gestern hier schon angek\u00fcndigt, haben die Vorsitzenden des Vereins Berliner Journalisten (VBJ) und des Brandenburger Journalistenverbands (BJV) einen Brief an den Bundesvorsitzenden des DJV und an die Vorsitzenden einiger Landesverb\u00e4nde verfasst, datiert vom 19.06.2007. 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