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 Strategien gegen Internet-Piraterie Nächstes Thema anzeigen
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burks
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
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BeitragVerfasst am: 06.12.2007, 20:35 Antworten mit ZitatNach oben

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Strategien gegen Internet-Piraterie
Der typische Internet-Nutzer verhält sich ungefähr so wie Rotkäppchen: Er lässt sich gern locken und verlocken. Ziel- und harmlos surft er umher, mümmelt an seinem Popcorn, und begegnet dann dem bösen Wolf in Form einer noch böseren Website. Da liest er dann: Bitte tue dieses und jenes und klicke hier und dorthin, und das macht er dann brav. Jedenfalls stellt sich Spiegel Online diesen repräsentativen Nutzer so vor. Da kann man dann wunderbare Artikel schreiben über die Gefahren, die im dunklen Internet-Wald drohen - wie den, den ich heute zuerst ungläubig, dann losprustend gelesen habe: "Die stille Gefahr im Internet". Hört sich supergefährlich an, vor allem, wenn die Gefahr keine Warngeräusche von sich gibt bzw. das Internet einfach schweigt.

Wenn man den Artikel von hinten nach vorn gelesen hätte, wüsste man gleich Bescheid, wes Geistes Kind der Autor und wie es mit seinen Internet-Kenntnissen bestellt ist: "Wer im Internet unterwegs ist, sollte sein Betriebssystem mit den neusten Updates versorgen, Sicherheitslücken schließen, eine Firewall und ein Antiviren-Programm installieren, auf einen sichereren Browser setzen (z.B. Mozilla Firefox statt Internet Explorer), Links nicht ohne weiteres anklicken und E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern einfach nicht öffnen." Ach ja? Noch einfacher ist es, dem pöhsen Internet ganz abzuschwören und nur noch Tetris zu spielen.

"Wer auf deutschen Straßen unterwegs ist, sollte nicht ohne Bremsen fahren, nicht mit abgefahrenen Reisen, auch das Auto und den Deckel des Tank- und Ölverschlusses schließen, keine schrottreifen Wagen aus Nigeria importieren (zum Beispiel einen Golf Turbodiesel wie der Autor fahren statt dieses Fahrzeugs), nicht ohne weiteres Einbahnstraßen in die falsche Richtung befahren und keine unbekannten AnhalterInnen mitnehmen." Wer so etwas in einer Deutschen Zeitung schriebe, würde vermutlich vom Chefredakteur gefragt werden, ob er die bisher wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser verarschen wolle. Aber beim Thema Internet handelt es sich um das normale und repräsentative Niveau der deutschen Journaille.

Wer sich vernünftig verhält, dem droht keine Gefahr. Aber offenbar sind alle Internet-Nutzer total bekloppt, und deshalb muss man ständig vor irgendwas warnen. Leider sind auch die gut gemeinten Ratschläge grober Unfug und/oder nicht praktikabel. Die "neuesten" Updates nützen gar nichts, denn die werden von den noch neueren Sicherheitslücken immer wieder ad absurdum geführt. Man könnte natürlich tollkühn vorschlagen: Schafft euch ein sicheres Betriebssystem an. Aber das kommt natürlich auch nicht in Frage, weil man bei Spiegel Online mit Windows arbeitet. Eine Personal Firewall ist auch ein Regenzauber, und an sich "sichere" Browser gibt es nicht, sondern nur sichere Voreinstellungen eben derselben. Ich wette irgendwas, dass der Autor in der Spiegel Online-Redaktion seine Optionen beim Surfen selbst gar nicht verstellen kann, weil die EDV-Abteilung ihren Klienten nicht über den Weg traut, sondern zum Beispiel gezwungen wird, Javascript zu akzeptieren.

"Links nicht ohne weiteres anklicken". Sondern? Erst einmal überlegen, ein Gebet sprechen und Weihwasser und Knoblauch bereithalten? Oder darauf warten, dass der zuständige Jugendschutz- und Internet-Blockwart schriftlich die Erlaubnis erteilt? Oder nur Links anklicken, die auf sich selbst verweisen, wie bei Spiegel Online bis vor kurzem noch die Regel? Für wie doof und inkompetent halten die ihre Leser?

"E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern einfach nicht öffnen". Das hätte beim Loveletter-Virus auch nicht geholfen: Die Absender waren alle bekannt, wussten nur gar nichts davon, dass sie ihr eigenes infiziertes Adressbuch in alle Welt verschickten. Außerdem ist der Ratschlag falsch: Man sollte lernen, mit Attachments professionell umzugehen, die Voreinstellungen des E-Mail-Programms so zu verändern, dass Risiken minimiert werden, nur Text und keine HTML-Mails schreiben und ankommende im Code anzeigen lassen.

Und vor allem sollte man alle relevanten Mails verschlüsseln, an unbekannte und an bekannte Personen, wenn die ebenfalls PGP oder GnuPG benutzen. Und wenn sie sich dessen verweigern, sollte man den Kontakt abbrechen, bis sie vernünftig geworden sind oder Brieftauben schicken.

Man könnte den letzten Satz des zitierten Artilkels auf Spiegel Online kurz umformulieren: "Wenn sich die SurferInnen und die darüber schreibenen JournalistInnen nicht immer so ignorant und bekloppt verhielten, könnte die Botgefahr in wenigen Jahren auf ein Minimum eingedampft sein.
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BURKS ONLINE 06.12.2007
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