{"id":66232,"date":"2026-08-11T11:57:02","date_gmt":"2026-08-11T09:57:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?p=66232"},"modified":"2026-08-11T11:57:02","modified_gmt":"2026-08-11T09:57:02","slug":"theorien-der-inflation-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2026\/08\/11\/theorien-der-inflation-teil-i","title":{"rendered":"Theorien der Inflation (Teil I)"},"content":{"rendered":"<div style=\"background-color:#f2f2f2; padding:10px 12px; margin:12px 0;\">Ich habe <a href=\"https:\/\/thenextrecession.wordpress.com\/2026\/07\/31\/theories-of-inflation-part-one-the-mainstream\/\">Michael Roberts&#8216; Artikel<\/a> \u00fcber <i>Theories of inflation: part one \u2013 the mainstream<\/i> \u00fcbersetzen lassen und Text und Grafiken \u00fcberarbeitet. Die Links sind von mir.<\/div>\n<p><i><a href=\"https:\/\/www.spectrumofcommunism.de\/guglielmo-carchedi\/\">Guglielmo Carchedi<\/a> und <a href=\"https:\/\/thenextrecession.wordpress.com\/\">ich<\/a> arbeiten seit mehreren Jahren an einer Theorie der Inflation. Vor einiger Zeit haben wir eine ausf\u00fchrliche Abhandlung abgeschlossen, die von einer marxistischen Zeitschrift zur Ver\u00f6ffentlichung angenommen wurde. Da es jedoch ewig dauert, bis sie tats\u00e4chlich erscheint, habe ich mich entschlossen, eine gek\u00fcrzte Fassung unserer Arbeit in meinem Blog vorzustellen.<\/i><\/p>\n<p><i>F\u00fcr den Blog habe ich [Michael Roberts] die Abhandlung in mehrere Teile gegliedert: 1) die herrschenden Inflationstheorien; 2) heterodoxe und andere marxistische Theorien; 3) unsere eigene Theorie, die wir als \u201eWerttheorie der Inflation\u201c bezeichnen; und schlie\u00dflich 4) eine Diskussion dar\u00fcber, wie sich unsere Theorie auf den j\u00fcngsten starken Anstieg der Inflation anwenden l\u00e4sst, der seit Fertigstellung der Abhandlung eingetreten ist.<\/i><\/p>\n<div style=\"background-color:#f2f2f2; padding:10px 12px; margin:12px 0;\">\n<b>Zusammenfassung<\/b>: Der Text kritisiert die drei wichtigsten herrschenden Inflationstheorien als empirisch unzureichend:<\/p>\n<p>\n<b>Monetarismus<\/b>: Inflation entsteht nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milton_Friedman\">Friedman<\/a> durch ein zu starkes Wachstum der Geldmenge. Die Daten zeigen jedoch nur einen schwachen Zusammenhang zwischen Geldmenge und Preisen. Marx argumentiert umgekehrt: Nicht die Geldmenge bestimmt die Warenpreise, sondern die Warenpreise und die f\u00fcr die Zirkulation ben\u00f6tigte Wertrepr\u00e4sentation bestimmen die zirkulierende Geldmenge.<\/p>\n<p><b>Keynesianische Theorien<\/b>: Weder steigende L\u00f6hne und Kosten (\u201ecost-push\u201c) noch eine angebliche \u00dcbernachfrage erkl\u00e4ren Inflation \u00fcberzeugend. Lohnerh\u00f6hungen k\u00f6nnen zulasten der Profite gehen, ohne dass Preise steigen m\u00fcssen. Zudem zeigen empirische Untersuchungen kaum Belege f\u00fcr dauerhafte Lohn-Preis-Spiralen. Auch die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phillips-Kurve\">Phillips-Kurve<\/a>, die einen Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation unterstellt, ist empirisch weitgehend flach. Marx hatte bereits 1865 argumentiert, dass Lohnforderungen meist eine <b>\u201eAbwehraktion der Arbeit gegen die vorhergehende Aktion des Kapitals\u201c<\/b> darstellen.<\/p>\n<p><b>Erwartungstheorie<\/b>: Auch die Vorstellung, Inflationserwartungen von Haushalten und Unternehmen verursachten die Inflation, \u00fcberzeugt nicht. Empirisch folgen die Erwartungen vielmehr der tats\u00e4chlichen Preisentwicklung. <b>Sie erkl\u00e4ren daher nicht, warum die Preise urspr\u00fcnglich steigen.<\/b><\/p>\n<p><b>Fazit<\/b>: Monetarismus, keynesianische Kosten- und Nachfragetheorien sowie die Erwartungstheorie liefern keine \u00fcberzeugende allgemeine Erkl\u00e4rung der Inflation. Als Alternative soll eine marxistische Werttheorie der Inflation entwickelt werden, die Preisbewegungen aus Ver\u00e4nderungen von Wert und Produktionspreisen erkl\u00e4rt.<\/p>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/08\/110826_4gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/08\/110826_4kl.jpg\" border=\"1\" width=\"480\" alt=\"Inflation\"\/><\/a><\/p>\n<p>Die Frage nach den Ursachen der Inflation stellt die b\u00fcrgerliche Wirtschaftswissenschaft seit langem vor ein Problem. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wolfgang_M%C3%BCnchau\/\">Walter M\u00fcnchau formulierte<\/a> es 2020 in der <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/wolfgang-munchau\">Financial Times<\/a> so: &#8222;Die Zentralbanker verstehen nicht wirklich, wie Inflation funktioniert. Es gibt zahlreiche Theorien und Ans\u00e4tze, theoretische wie statistische, aber keiner davon war bisher in der Lage, dauerhaft zu erkl\u00e4ren, was in der realen Welt tats\u00e4chlich vor sich geht.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/conferences\/ecbforum\/previous_fora\/2016\/html\/biographies\/goodhart.de.html\">Charles Goodhart<\/a> von der London School of Economics \u00e4u\u00dferte sich 2021 noch sch\u00e4rfer: &#8222;Die Welt befindet sich gegenw\u00e4rtig in einem wirklich ziemlich au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zustand, denn <a href=\"https:\/\/duncanweldon.substack.com\/p\/we-have-no-theory-of-inflation\">wir verf\u00fcgen \u00fcber keine allgemeine Theorie der Inflation<\/a>.&#8220;<\/p>\n<p>Warum ist das so? Weil die konventionellen oder herrschenden Inflationstheorien bisher keine tragf\u00e4hige Erkl\u00e4rung daf\u00fcr liefern konnten, warum sich die Preise von Waren und Dienstleistungen in modernen kapitalistischen Volkswirtschaften ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die herrschenden Auffassungen \u00fcber Inflation lassen sich in drei Gruppen einteilen: 1) die <b>monetaristische Theorie<\/b>; 2) die <b>keynesianischen Theorien<\/b> der &#8222;\u00dcbernachfrage&#8220; beziehungsweise der kostengetriebenen Inflation; und 3) die <b>auf Inflationserwartungen beruhende Theorie<\/b> der Zentralbanken.<\/p>\n<p>Die monetaristische Inflationstheorie geht davon aus, dass Inflation ein rein monet\u00e4res Ph\u00e4nomen ist, das hei\u00dft, dass sie durch Ver\u00e4nderungen der Geldmenge im Verh\u00e4ltnis zu Ver\u00e4nderungen des Produktionsvolumens bestimmt wird. Der f\u00fchrende Monetarist Milton Friedman formulierte dies so: &#8222;Inflation ist immer und \u00fcberall ein monet\u00e4res Ph\u00e4nomen in dem Sinne, dass sie nur durch einen schnelleren Anstieg der Geldmenge als der Produktion hervorgerufen werden kann.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/08\/110826_5gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/08\/110826_5kl.jpg\" border=\"1\" width=\"480\" alt=\"Inflation\"\/><\/a><\/p>\n<p>Die monetaristische Auffassung beruht auf der mathematischen Identit\u00e4t MV = PY .<\/p>\n<p>Dabei bezeichnet M die Geldmenge, V die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, also die H\u00e4ufigkeit, mit der das Geld innerhalb der Volkswirtschaft umgesetzt wird, P das allgemeine Preisniveau und Y die reale Wirtschaftsleistung. MV entspricht dem in der Zirkulation befindlichen Geld, w\u00e4hrend PY die nominale Gr\u00f6\u00dfe des Einkommens einer Volkswirtschaft ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Der Monetarismus behauptet, dass die linke Seite der Gleichung die rechte Seite bestimmt. Unter der Annahme einer konstanten Umlaufgeschwindigkeit des Geldes (V) muss demnach ein schnellerer Anstieg von M gegen\u00fcber Y zu einer Erh\u00f6hung des Preisniveaus f\u00fchren. Ver\u00e4nderungen von M verursachen somit Ver\u00e4nderungen von P.<\/p>\n<p>Doch bei dieser Gleichung handelt es sich um eine Identit\u00e4t. Aus ihr allein l\u00e4sst sich keine Richtung der Kausalit\u00e4t ableiten.<\/p>\n<p>Marx vertrat hinsichtlich des Kausalzusammenhangs die entgegengesetzte Auffassung. <span style=\"background-color:yellow;\">F\u00fcr Marx ist Geld nicht selbst Wert, sondern die selbst\u00e4ndige Erscheinungsform beziehungsweise Repr\u00e4sentation des Werts. Daher bestimmt nicht die Geldmenge die Warenpreise; vielmehr bestimmt die Summe der Warenpreise \u2013 bei gegebener Umlaufgeschwindigkeit \u2013 die f\u00fcr die Zirkulation erforderliche Geldmenge.<\/span><\/p>\n<p>Marx formuliert diesen Zusammenhang sinngem\u00e4\u00df so: &#8222;Ist die Umlaufgeschwindigkeit gegeben, dann wird die Masse der Zirkulationsmittel einfach durch die Preise der Waren bestimmt. Die Preise sind also nicht hoch oder niedrig, weil mehr oder weniger Geld uml\u00e4uft, sondern es l\u00e4uft mehr oder weniger Geld um, weil die Preise hoch oder niedrig sind.&#8220;<\/p>\n<p>Ver\u00e4nderungen von P, also der Produktionspreise, bestimmen demnach Ver\u00e4nderungen von MV, also der in der Zirkulation befindlichen Geldmenge.<\/p>\n<p>Die Preise wiederum ver\u00e4ndern sich infolge der Schwankungen der Wertgr\u00f6\u00dfen. Die Wertgr\u00f6\u00dfe der Waren wird durch die zu ihrer Produktion gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit bestimmt. Steigt oder f\u00e4llt der Wert der Waren \u2013 ist also mehr oder weniger gesellschaftlich notwendige Arbeit zu ihrer Produktion erforderlich \u2013, so wird entsprechend mehr oder weniger Geld ben\u00f6tigt, um ihre Zirkulation zu vermitteln.<\/p>\n<p>Das folgt daraus, dass Geld nicht selbst Wert schafft. Es ist Ausdruck und Repr\u00e4sentation des Werts. Der Wert entspringt der Verausgabung menschlicher Arbeitskraft beziehungsweise, genauer gesagt, abstrakt menschlicher Arbeit.<\/p>\n<p><b>Die entscheidende Frage lautet daher: Wer hat recht \u2013 Friedman oder Marx?<\/b><\/p>\n<p>F\u00fchren Ver\u00e4nderungen von MV zu Ver\u00e4nderungen von PY, oder verl\u00e4uft der Kausalzusammenhang umgekehrt? Besteht \u00fcberhaupt ein enger Zusammenhang zwischen Ver\u00e4nderungen der Geldmenge (M) und Ver\u00e4nderungen des Preisniveaus (P)?<\/p>\n<p>Abbildung 1 zeigt die j\u00e4hrlichen prozentualen Ver\u00e4nderungen der US-amerikanischen Geldmenge M2 und der Inflation, gemessen am impliziten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/BIP-Deflator\">BIP-Deflator<\/a>. Bis in die 1990-er Jahre scheint zwischen beiden Gr\u00f6\u00dfen ein relativ enger Zusammenhang bestanden zu haben.<\/p>\n<p>Danach jedoch \u00e4nderte sich das Bild. Das Wachstum der US-Geldmenge beschleunigte sich im l\u00e4ngerfristigen Trend, w\u00e4hrend sich gleichzeitig der Anstieg des Preisdeflators verlangsamte. Zeitweise bestand zwischen beiden Gr\u00f6\u00dfen sogar eine negative Korrelation.<\/p>\n<p>\u00dcber den gesamten Zeitraum seit 1960 betrachtet war die Korrelation zwischen dem Wachstum der Geldmenge und der Preisentwicklung mit 0,21 ausgesprochen gering.<\/p>\n<p><b>Die empirischen Daten liefern damit jedenfalls keine \u00fcberzeugende Best\u00e4tigung f\u00fcr die monetaristische Behauptung, wonach Ver\u00e4nderungen der Geldmenge die entscheidende Ursache von Ver\u00e4nderungen des allgemeinen Preisniveaus seien.<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/08\/110826_1gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/08\/110826_1kl.jpg\" border=\"1\" width=\"480\" alt=\"Inflation\"\/><\/a><br \/>\n<small>Abbildung 1. Quelle: <a href=\"https:\/\/fred.stlouisfed.org\/\">FRED<\/a>, Michael Robert&#8217;s Berechnungen<\/small><\/p>\n<p>Ein entscheidender Grund f\u00fcr die geringe Korrelation zwischen Ver\u00e4nderungen der Geldmenge und Ver\u00e4nderungen der Preise liegt darin, dass Geldmenge und das tats\u00e4chlich in der Zirkulation befindliche Geld nicht dasselbe sind. Das Horten von Geld und die Verwendung von Geld zum Erwerb von Finanzanlagen k\u00f6nnen das Verh\u00e4ltnis zwischen Geldmenge und Preisen erheblich ver\u00e4ndern. Wie Abbildung 1 zeigt, deutet die seit Mitte der 1990-er Jahre wachsende Kluft zwischen dem Wachstum der Geldmenge und dem BIP-Deflator tats\u00e4chlich darauf hin, dass Geld zunehmend von produktiven Anlagen in Finanzanlagen umgeleitet wurde.<\/p>\n<p>Friedmans monetaristische Theorie ist daher nicht geeignet, die Inflation in den USA in der Nachkriegszeit zu erkl\u00e4ren. In einem sp\u00e4teren Beitrag werde ich zeigen, dass es Ver\u00e4nderungen der Produktionspreise beziehungsweise des Werts der Waren sind, die Ver\u00e4nderungen des &#8222;zirkulierenden Geldes&#8220; bewirken \u2013 also genau das Gegenteil dessen, was der Monetarismus behauptet.<\/p>\n<p>Die zweite vorherrschende Theorie ist die keynesianische. Sie dominiert die g\u00e4ngigen Erkl\u00e4rungen der Inflation. Ein klassisches Beispiel f\u00fcr die Variante der &#8222;kostendruckinduzierten Inflation&#8220; (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Cost-push_inflation\">cost-push inflation<\/a>) lieferte vor kurzem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jason_Furman\">Jason Furman<\/a>, [er hei\u00dft nicht Fulman, sondern <a href=\"https:\/\/www.piie.com\/experts\/senior-research-staff\/jason-furman\">Furman<\/a>] ehemaliger Wirtschaftsberater des Wei\u00dfen Hauses:<\/p>\n<p>&#8222;Wenn die L\u00f6hne steigen, f\u00fchrt das zu steigenden Preisen. Wenn Flugzeugtreibstoff oder Lebensmittelzutaten teurer werden, erh\u00f6hen Fluggesellschaften oder Restaurants ihre Preise. Ebenso erh\u00f6hen sie die Preise, wenn die L\u00f6hne von Flugbegleitern oder Servicekr\u00e4ften steigen. Das folgt aus den Grundlagen der Mikro\u00f6konomie und dem gesunden Menschenverstand.&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/resource\/blob\/898686\/3ebad2e318758de8983be5b78be5c80f\/mL\/2022-11-29-dkp-46-data.pdf\">Furman, 2022<\/a>)<\/p>\n<p>Die Ursachen der Inflation sind demnach offenbar steigende Rohstoffkosten und die Versuche der Arbeiter, h\u00f6here L\u00f6hne durchzusetzen. Dies zwinge die Unternehmen dazu, ihre Preise zu erh\u00f6hen, um ihre Profite aufrechtzuerhalten. Das ist die Theorie der kostendruckinduzierten Inflation.<\/p>\n<p>Marx setzte sich bereits 1865 mit dieser Auffassung auseinander. In seiner Debatte mit dem Gewerkschafter John Weston, der behauptete, Lohnerh\u00f6hungen w\u00fcrden Preissteigerungen verursachen, erkl\u00e4rte Marx, der Kampf um h\u00f6here L\u00f6hne sei eine &#8222;Abwehraktion der Arbeit gegen die vorhergehende Aktion des Kapitals&#8220;.<\/p>\n<p>Marx formuliert den Zusammenhang ausf\u00fchrlicher: &#8222;In allen F\u00e4llen, die ich einer Betrachtung unterzogen habe \u2013 und sie machen 99 vom Hundert aus \u2013, habt ihr gesehn, dass ein Ringen um Lohnsteigerung nur als Nachspiel vorhergehender Ver\u00e4nderungen vor sich geht und das notwendige Ergebnis ist von vorhergehenden Ver\u00e4nderungen im Umfang der Produktion, der Produktivkraft der Arbeit, des Werts der Arbeit, des Werts des Geldes, der Dauer oder der Intensit\u00e4t der ausgepressten Arbeit, der Fluktuationen der Marktpreise, abh\u00e4ngend von den Fluktuationen von Nachfrage und Zufuhr und  bereinstimmend mit den verschiednen Phasen des industriellen Zyklus \u2013 kurz, als Abwehraktion der Arbeit gegen die vorhergehende Aktion des Kapitals. Indem ihr das Ringen um eine Lohnsteigerung unabh\u00e4ngig von allen diesen Umst\u00e4nden nehmt, indem ihr nur auf die Lohn\u00e4nderungen achtet und alle andern Ver\u00e4nderungen, aus denen sie hervorgehn, au\u00dfer acht lasst, geht ihr von einer falschen Voraussetzung aus, um zu falschen Schlussfolgerungen zu kommen.&#8220; (Karl Marx: <a href=\"https:\/\/marx-wirklich-studieren.net\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/mew_band16.pdf\">Lohn, Preis und Profit<\/a>, 1865, MEW Bd. 16, s. 103ff)<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus \u00fcbersieht Furman, dass die Auswirkungen h\u00f6herer L\u00f6hne oder h\u00f6herer Materialkosten auf die Preise durch niedrigere Profite aufgefangen werden k\u00f6nnen. Bei einer gegebenen Wertgr\u00f6\u00dfe gilt: Steigen die L\u00f6hne, k\u00f6nnen die Profite fallen; fallen die L\u00f6hne, k\u00f6nnen die Profite steigen, w\u00e4hrend die Preise unver\u00e4ndert bleiben.<\/p>\n<p>Marx formuliert diesen Zusammenhang in Lohn, Preis und Profit folgenderma\u00dfen: &#8222;Da Kapitalist und Arbeiter nur diesen begrenzten Wert zu teilen haben, d.h. den durch die Gesamtarbeit des Arbeiters gemessenen Wert, so wird, je mehr der eine erh\u00e4lt, desto weniger der andre erhalten und umgekehrt. Sobald eine Quantit\u00e4t gegeben ist, wird ein Teil davon zunehmen, wie umgekehrt der andre abnimmt. \u00c4ndert sich der Arbeitslohn, so wird sich der Profit in entgegengesetzter Richtung \u00e4ndern. F\u00e4llt der Arbeitslohn, so wird der Profit steigen; und steigt der Arbeitslohn, so wird der Profit fallen.&#8220;<\/p>\n<p>Furmans Argument setzt dagegen voraus, dass die Profitabilit\u00e4t &#8222;um jeden Preis&#8220; aufrechterhalten werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/-\/media\/files\/publications\/wp\/2022\/english\/wpiea2022221-print-pdf.pdf\">Studie des Internationalen W\u00e4hrungsfonds<\/a> aus dem Jahr 2022 untersuchte diese Frage anhand einer l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Datenbank fr\u00fcherer Inflationsperioden in entwickelten Volkswirtschaften, die bis in die 1960er Jahre zur\u00fcckreicht. Sie kam zu folgendem Ergebnis:<\/p>\n<p>&#8222;Lohn-Preis-Spiralen, zumindest wenn man sie als eine anhaltende Beschleunigung von Preisen und L\u00f6hnen definiert, sind in den j\u00fcngeren historischen Daten nur schwer zu finden. Von den 79 seit den 1960-er Jahren ermittelten Episoden mit sich beschleunigenden Preisen und L\u00f6hnen wies nur eine Minderheit nach acht Quartalen eine weitere Beschleunigung auf. Noch schwieriger ist es, eine anhaltende Beschleunigung von L\u00f6hnen und Preisen in Situationen zu finden, die der heutigen \u00e4hneln und in denen die Reall\u00f6hne deutlich gefallen sind.<\/p>\n<p>In diesen F\u00e4llen tendierten die Nominall\u00f6hne dazu, gegen\u00fcber der Inflation aufzuholen, um die Reallohnverluste teilweise auszugleichen; anschlie\u00dfend stabilisierten sich die Wachstumsraten auf einem h\u00f6heren Niveau als vor der urspr\u00fcnglichen Beschleunigung. Das Lohnwachstum entsprach schlie\u00dflich der beobachteten Inflation und der Anspannung auf dem Arbeitsmarkt. Dieser Mechanismus scheint nicht zu einer anhaltenden Beschleunigungsdynamik gef\u00fchrt zu haben, die als Lohn-Preis-Spirale bezeichnet werden k\u00f6nnte.&#8220;<\/p>\n<p>In Inflationsperioden versuchen die L\u00f6hne also lediglich, den bereits gestiegenen Preisen zu folgen. Aber selbst dann f\u00fchren Lohnerh\u00f6hungen nicht zu einer &#8222;Lohn-Preis-Spirale&#8220;. Das entspricht im Wesentlichen der Position, die Marx bereits 1865 vertrat.<\/p>\n<p>Eine Variante der keynesianischen Auffassung ist die Theorie der nachfrageinduzierten Inflation (<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Demand-pull_inflation\">demand-pull inflation<\/a>). Ihr zufolge entsteht Inflationsdruck durch eine positive &#8222;Produktionsl\u00fccke&#8220; (output gap), bei der das tats\u00e4chliche Bruttoinlandsprodukt das &#8222;Produktionspotenzial&#8220; (potential GDP) \u00fcbersteigt. Dieses Produktionspotenzial wird als die Wirtschaftsleistung bei vollst\u00e4ndiger Auslastung der Produktionskapazit\u00e4ten einschlie\u00dflich Vollbesch\u00e4ftigung definiert.<\/p>\n<p>Inflation entsteht nach dieser Auffassung also durch eine &#8222;\u00fcberm\u00e4\u00dfige Nachfrage&#8220; innerhalb einer Volkswirtschaft, das hei\u00dft durch eine Nachfrage, die \u00fcber die vorhandenen Angebots- und Produktionskapazit\u00e4ten hinausgeht.<\/p>\n<p>Diese &#8222;\u00fcberm\u00e4\u00dfige Nachfrage&#8220; k\u00f6nnte beispielsweise durch eine expansive staatliche Fiskalpolitik oder \u2013 bei Vollbesch\u00e4ftigung \u2013 durch rasch steigende L\u00f6hne verursacht werden. Verst\u00e4rkt werden k\u00f6nnte dies durch einen R\u00fcckgang des &#8222;Produktionspotenzials&#8220;, etwa infolge von St\u00f6rungen der Lieferketten oder von Energiepreisschocks.<\/p>\n<p>Welche empirischen Belege gibt es f\u00fcr diese Theorie der &#8222;\u00fcberm\u00e4\u00dfigen Nachfrage&#8220;?<\/p>\n<p>Keynesianer verweisen auf einen angeblichen Zielkonflikt (trade-off) zwischen Ver\u00e4nderungen der L\u00f6hne und der Preise beziehungsweise zwischen Ver\u00e4nderungen der Arbeitslosigkeit und der Preise. Im ersten Fall m\u00fcsste eine positive Korrelation bestehen, im zweiten eine negative.<\/p>\n<p>Grafisch dargestellt w\u00fcrde dieser Zusammenhang die Form einer Kurve annehmen. Dies wurde erstmals 1958 von A. W. Phillips mit der sp\u00e4ter nach ihm benannten sogenannten <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/lexika\/lexikon-der-wirtschaft\/20286\/phillips-kurve\/\">Phillips-Kurve<\/a> formuliert.<\/p>\n<p>Die empirischen Daten f\u00fcr die US-Wirtschaft der Nachkriegszeit zeigen jedoch, dass die Phillips-Beziehung keineswegs die Form einer ausgepr\u00e4gten Kurve \u2013 und damit eines entsprechenden Zielkonflikts \u2013 aufweist. Vielmehr verl\u00e4uft sie weitgehend flach.<\/p>\n<p>Hier ist unsere eigene Berechnung f\u00fcr die USA.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/08\/110826_2gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/08\/110826_2kl.jpg\" border=\"1\" width=\"480\" alt=\"Inflation\"\/><\/a><br \/>\n<small>Abbildung 2. Quelle: <a href=\"https:\/\/fred.stlouisfed.org\/\">FRED<\/a>, Michael Robert&#8217;s Berechnungen<\/small><\/p>\n<p>Auch andere empirische Untersuchungen zeigen, dass die Phillips-Kurve weitgehend flach verl\u00e4uft. Mit anderen Worten: <b>Es besteht keine negative Korrelation zwischen L\u00f6hnen beziehungsweise Preisen und Arbeitslosigkeit.<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mary_Colleen_Daly\">Mary Daly<\/a>, Pr\u00e4sidentin der Federal Reserve Bank of San Francisco, kam zu dem Schluss: &#8222;Der Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation ist inzwischen nur noch sehr schwer auszumachen.&#8220;<\/p>\n<p>Der \u00d6konom <a href=\"https:\/\/www.bis.org\/about\/biocevb.htm\">Claudio Borio<\/a> von der Bank f\u00fcr Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) stimmt dem zu: &#8222;Die Reaktion der Inflation auf ein Ma\u00df f\u00fcr die Unterauslastung des Arbeitsmarktes hat tendenziell abgenommen und ist inzwischen statistisch nicht mehr von null zu unterscheiden.&#8220;<\/p>\n<p>In j\u00fcngerer Zeit kam er zu dem Ergebnis: &#8222;Die Inflation hat sich als unerwartet wenig empfindlich gegen\u00fcber einer Unterauslastung der Wirtschaft erwiesen \u2013 die Phillips-Kurve verl\u00e4uft sehr flach.&#8220; (Borio 2021)<\/p>\n<p>Auch der damalige Vorsitzende der US-Notenbank, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jerome_Powell\">Jerome \u201eJay\u201c Powell<\/a>, r\u00e4umte 2021 das Problem ein: &#8222;Es gab eine Zeit, in der ein enger Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Inflation bestand. Diese Zeit ist lange vorbei.&#8220;<\/p>\n<p>Zu diesem unbequemen Ergebnis waren bereits zuvor zwei prominente Vertreter der herrschenden Wirtschaftswissenschaft gelangt. <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Solow\">Robert Solow<\/a> (2018) bemerkte: &#8222;Die Steigung der Phillips-Kurve selbst ist seit den 1980er Jahren immer flacher geworden und inzwischen nur noch sehr gering.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/economics.northwestern.edu\/people\/directory\/robert-gordon.html\">Robert Gordon<\/a> (2018) kam zu einem \u00e4hnlichen Schluss: &#8222;Die kurzfristige Beziehung zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit ist flacher geworden.&#8220;<\/p>\n<p><b>Warum also halten \u00d6konomen und Zentralbanker weiterhin an einer Theorie fest, f\u00fcr die es kaum empirische Belege gibt?<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Gavyn_Davies\">Gavyn Davies<\/a>, Keynesianer und ehemaliger Chef\u00f6konom von Goldman Sachs, erkl\u00e4rte 2017: &#8222;Ohne die Phillips-Kurve erscheint der gesamte komplizierte theoretische Apparat, auf dem die Politik der Zentralbanken beruht, pl\u00f6tzlich \u00e4u\u00dferst wackelig. Aus diesem Grund werden die politischen Entscheidungstr\u00e4ger die Phillips-Kurve nicht ohne Weiteres aufgeben.&#8220;<\/p>\n<p>Doch eine Theorie wird nicht dadurch weniger wackelig, dass man die empirischen Befunde ignoriert, die gegen sie sprechen.<\/p>\n<p>Die dritte vorherrschende Inflationstheorie ist noch schw\u00e4cher. Sie wird vor allem von Zentralbanken und internationalen Institutionen vertreten. Es handelt sich um die Erwartungstheorie der Inflation.<\/p>\n<p>Nach dieser Theorie wird Inflation durch die Erwartungen der Wirtschaftssubjekte verursacht. Steigen die Preise, dann steigen auch die Erwartungen der Verbraucher hinsichtlich k\u00fcnftiger Preissteigerungen, was wiederum zu einer Beschleunigung der Inflation f\u00fchren soll.<\/p>\n<p>Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) formuliert es folgenderma\u00dfen: &#8222;Es ist m\u00f6glich, dass Ver\u00e4nderungen der gegenw\u00e4rtigen und der erwarteten Inflation gleicherma\u00dfen durch ver\u00e4nderte Erwartungen \u00fcber den zuk\u00fcnftigen Zustand der Wirtschaft verursacht werden. Wenn Unternehmen und Haushalte beispielsweise erwarten, dass sich die Wirtschaft in naher Zukunft in einer Rezession befinden und die Inflation niedriger als heute sein wird, werden sie bereits jetzt damit beginnen, ihre Konsum- und Investitionsausgaben zu reduzieren, wodurch bereits heute ein Abw\u00e4rtsdruck auf die Inflation entsteht.&#8220;<\/p>\n<p>Doch die Erwartung der Verbraucher beziehungsweise der privaten Haushalte, dass die Inflation steigen wird, liefert noch keine Theorie dar\u00fcber, warum die Preise \u00fcberhaupt zu steigen beginnen.<\/p>\n<p>Der \u00d6konom <a href=\"https:\/\/www.federalreserve.gov\/econres\/jeremy-rudd.htm\">Jeremy Rudd<\/a> von der Federal Reserve weist darauf hin: &#8222;Wenig \u00fcberraschend deuten die wenigen uns vorliegenden Belege darauf hin, dass Unternehmen Prognosen \u00fcber die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, einschlie\u00dflich der Inflation, nur wenig Beachtung schenken.&#8220;<\/p>\n<p>Wenn die Inflation \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zur\u00fcckgeht, werden Haushalte und Unternehmen \u2013 wenig \u00fcberraschend \u2013 ebenfalls erwarten, dass die Inflation weiter zur\u00fcckgeht. Daher bestehe &#8222;eine auff\u00e4llige langfristige Korrelation zwischen einer Sch\u00e4tzung des langfristigen stochastischen Trends der Inflation und den in Umfragen ermittelten langfristigen Inflationserwartungen&#8220;\u201c.<\/p>\n<p>Die nachstehende Grafik verdeutlicht diesen Zusammenhang: Wenn sich die Inflation abschw\u00e4cht, folgen auch die Erwartungen beziehungsweise Prognosen einer nachlassenden Inflation.<\/p>\n<p><b>Die Erwartungen folgen also der tats\u00e4chlichen Inflationsrate \u2013 und nicht umgekehrt.<\/b><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/08\/110826_3gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/08\/110826_3kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Inflation\"\/><\/a><br \/>\n<small>Abbildung 2. Quelle: <a href=\"https:\/\/fred.stlouisfed.org\/\">FRED<\/a>, Michael Robert&#8217;s Berechnungen<\/small><\/p>\n<p>Rudd kommt zu folgendem Schluss: &#8222;\u00d6konomen und wirtschaftspolitische Entscheidungstr\u00e4ger sind der Auffassung, dass die Erwartungen von Haushalten und Unternehmen hinsichtlich der k\u00fcnftigen Inflation eine entscheidende Determinante der tats\u00e4chlichen Inflation darstellen. Eine Untersuchung der einschl\u00e4gigen theoretischen und empirischen Literatur legt jedoch nahe, dass diese Auffassung auf \u00e4u\u00dferst unsicheren Grundlagen beruht. Es l\u00e4sst sich sogar argumentieren, dass ein unkritisches Festhalten daran leicht zu schwerwiegenden wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen f\u00fchren k\u00f6nnte.&#8220;<\/p>\n<p>Die Zentralbanken sollten sich das zu Herzen nehmen.<\/p>\n<p>Damit haben wir drei vorherrschende Inflationstheorien: den Monetarismus, die keynesianischen Theorien der kostendruckinduzierten Inflation und der \u201e\u00dcbernachfrage\u201c sowie die Theorie der Inflationserwartungen. <span style=\"background-color:yellow;\">Keine dieser Theorien ist \u00fcberzeugend oder wird durch die empirischen Befunde best\u00e4tigt.<\/span><\/p>\n<p>Kein Wunder also, dass die herrschende Wirtschaftswissenschaft \u00fcber &#8222;keine allgemeine Theorie der Inflation&#8220; verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Teil werde ich mich mit heterodoxen und anderen marxistischen Theorien \u00fcber die Ursachen der Inflation befassen.<\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66232?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66232?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_66232 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_66232')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_66232').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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