{"id":65328,"date":"2026-05-13T13:30:41","date_gmt":"2026-05-13T11:30:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?p=65328"},"modified":"2026-05-13T13:30:41","modified_gmt":"2026-05-13T11:30:41","slug":"die-bakterien-und-ocr-tools","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2026\/05\/13\/die-bakterien-und-ocr-tools","title":{"rendered":"Die Bakterien und OCR-Tools"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/pdf\/mopo18_1931.pdf\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/05\/130526_1.jpg\" alt=\"morgenpost\" border=\"0\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" width=\"480\"\/><\/a><\/p>\n<p align=\"left\">Deutsche Kulturbilder der Berliner Morgenpost &#8211; diese &#8222;Postkarte&#8220; ist eine &#8222;Quittung der Berliner Morgenpost \u00fcber 55 Pfennig f\u00fcr die 18. Woche vom 03.05. bis 09.05.1931&#8220;.<\/p>\n<p>Am <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2023\/05\/25\/eiternde-wanderzellen\">25.05.2023<\/a> hatte ich zum letzten Mal Bilder der &#8222;Berliner Morgenpost&#8220; gepostet. Drei Jahre &#8211; und jetzt sieht man, was sich ge\u00e4ndert hat: Ich brauchte den Text auf der R\u00fcckseite nur der KI zu zeigen, um ihn posten zu k\u00f6nnen. Damals h\u00e4tte ich ihn m\u00fchsam abtippen  oder ihn mit einem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/download\/specials\/Die-beste-Texterkennungssoftware-OCR-Tools-im-Vergleich-6206190\">OCR-Tool<\/a> transkribieren m\u00fcssen. Ich habe auf meinem Handy immer noch <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.renard.ocr&#038;hl=de&#038;pli=1\">Textfee<\/a>, mit dem ich sehr zufrieden bin &#8211; aber das wird bald \u00fcberfl\u00fcssig sein.<\/p>\n<p>Hier der Text &#8211; ChatGPT und Gemini sind gleich gut, aber Gemini bietet an, das Ergebnis gleich als HTML und in zwei Spalten zu kopieren.<\/p>\n<div style=\"font-family: 'Times New Roman', serif; line-height: 1.4; color: #2e2e2e; background-color: #fdfaf5; padding: 10px; margin-top: 0; margin-bottom: 0;\">\n<p>    <!-- Header Bereich mit reduziertem Abstand --><\/p>\n<div style=\"text-align: center; margin-bottom: 10px; border-bottom: 2px solid #4a3728; padding-bottom: 5px;\">\n<h5 style=\"font-size: 20pt; font-weight: bold; letter-spacing: 2px; margin: 5px 0; color: #000;\">Bakterien<\/h5>\n<\/p><\/div>\n<p>    <!-- Inhaltsbereich --><\/p>\n<div style=\"text-align: justify; font-size: 11pt;\">\n<p style=\"margin-top: 0;\">Bei dem Wort Bakterien (oder Bazillen) packt die meisten Menschen ein Schreck, in ihrer Phantasie steigen sogleich Bilder von Krankheiten auf. Jeder denkt an Tage, an denen er mit Fieber und Schmerzen im Bett lag und neben sich ein Glas mit schlecht schmeckendem Sp\u00fclwasser stehen hatte, um damit die Bakterien in seinem Hals abzut\u00f6ten. Diese Vorstellung ist ganz falsch. Bei dem Wort \u201eBakterium\u201c sich etwas B\u00f6ses vorzustellen, ist genau so falsch, als wollte man bei dem Begriff \u201eMensch\u201c an einen M\u00f6rder denken. So wie es unter unz\u00e4hligen Menschen vereinzelt M\u00f6rder gibt, so sind unter zahllosen Bakterien-Arten einige wenige gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>Bakterien bev\u00f6lkern die ganze Welt. Mit jedem Hauch Luft atmen wir mehrere tausend ein. Mit jedem Schritt \u00fcber den Erdboden scharren wir hunderte auf. In jedem Tropfen Wasser (nicht Leitungs-Wasser, das filtriert ist, sondern Flu\u00df-Wasser) leben zahllose Kleinst-Lebewesen. In einem Liter Milch sind mehr Bakterien enthalten, als es Menschen auf dem ganzen Erdball gibt.<\/p>\n<p>Die Zahl der Bakterien auf der Erde anzugeben, ist absolut unm\u00f6glich. Man m\u00fc\u00dfte eine Zahl schreiben, die so viel Nullen enth\u00e4lt, da\u00df die Zahl von einem Zimmer ins andere reichte. Die meisten Bakterien sind nicht Feinde des Lebens, sondern f\u00fcr seine Entwicklung und seinen Bestand auf Erden unentbehrlich. Ohne sie w\u00fcrde sich unser Planet in wenigen Monaten in einen gro\u00dfen Friedhof verwandeln. Die Bakterien sind es, die, in jeder Krume Ackerboden lebend, hier die toten Mineralien aufl\u00f6sen und sie in halbfl\u00fcssige und fl\u00fcssige Formen \u00fcberf\u00fchren. Ebenso wirken sie im Flu\u00dfwasser und im Meer. Sie stehen an der unteren Stufe zwischen der toten und lebendigen Natur, sie allein sind imstande, tote mineralische Stoffe zu verdauen, sie dienen den kleinsten unsichtbaren Meeres-Tierchen als Nahrung, diese wieder den gr\u00f6\u00dferen, diese abermals gr\u00f6\u00dferen. So baut sich auf der Urnahrung der Bazillen das lebendige Geb\u00e4ude der irdischen Natur auf. Ohne die Mithilfe der Bakterien kann das Obst nicht reifen, bildet sich kein Essig, kann man aus der Milch keinen K\u00e4se gewinnen, g\u00e4be es kein Bier, keinen Wein und auch kein Brot. Denn beim Backen bedient sich der Mensch der Mithilfe der Bakterien, indem er in die Teigmasse einen den Bakterien nahestehenden niederen Pilz, den Hefe-Pilz, als Hefe einbringt. Dieser n\u00e4hrt sich von der Teigmasse, erzeugt hierbei Kohlens\u00e4ure-Gas, und dieses treibt den Teig auf, der hierdurch lufthaltig, kr\u00fcmelig und genie\u00dfbar wird.<\/p>\n<p>Im K\u00f6rper des Menschen leben etliche Trillionen Bazillen. Das Verh\u00e4ltnis zwischen Mensch und Bazillus ist nicht das einer Feindschaft, wie zwischen J\u00e4ger und Fuchs, sondern das einer friedlichen Zusammenarbeit, wie zwischen Mensch und Haustier. Der Mensch gibt dem Haustier \u201eBazillus\u201c von seinen Nahrungs-Abf\u00e4llen zu fressen, er gibt ihm die warme Stallung im Innern seines Leibes, daf\u00fcr leistet ihm das Haustier Bazillus wertvolle Dienste. Beispielsweise weichen sie bei der Verdauung alle Zellen, Fasern, Kerne, Hornteilchen u. dgl. auf, die von den Verdauungs-S\u00e4ften selbst nicht angegriffen werden. Ohne die Mithilfe der Bakterien kann kein Tierleben, und wenn man junge H\u00fchnchen in einem ganz bakterienfreien Kasten aufziehen will, so gehen sie bald an Entkr\u00e4ftung zugrunde \u2014 es fehlen ihnen die Helfer des Lebens, die Bakterien.<\/p>\n<p>Nur wenige Dutzend unter ihren vielen tausend verschiedenen Arten sind dem Menschen gef\u00e4hrlich und verursachen in seinem Innern die Infektions-Krankheiten (Scharlach, Masern, Diphtherie, Keuchhusten, Pocken, Pest, Tuberkulose, Blutvergiftung, Halsentz\u00fcndung usw.).<\/p>\n<\/p><\/div>\n<p>    <!-- Quittungsbereich am Ende --><\/p>\n<div style=\"margin-top: 15px; padding-top: 5px; border-top: 1px dashed #888; text-align: center; font-style: italic; font-size: 10pt; margin-bottom: 0;\">\n<p style=\"margin-bottom: 0;\">Quittung der Berliner Morgenpost \u00fcber 55 Pfg. f\u00fcr die 18. Woche vom 3. 5. bis 9. 5. 1931<br \/>\n        Quittungen, auf denen Preis oder Bezugszeit ge\u00e4ndert ist, sind ung\u00fcltig<\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65328?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65328?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_65328 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_65328')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_65328').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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