{"id":64170,"date":"2026-01-28T18:43:43","date_gmt":"2026-01-28T17:43:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?p=64170"},"modified":"2026-01-28T18:58:41","modified_gmt":"2026-01-28T17:58:41","slug":"sein-todesurteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2026\/01\/28\/sein-todesurteil","title":{"rendered":"Sein Todesurteil"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/01\/280126_2gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/01\/280126_2kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"prisoner\"\/><\/a><br \/>\n<sup>A black and white cinematic photograph, man seen from behind, wearing torn and dirty prison clothes, standing alone in a filthy stone prison cell, rough damp walls, cracks and stains, early 20th century prison, small barred window high in the wall, cold pale light streaming in, the man staring outside in despair, condemned to death in his final hours, oppressive and terrifying atmosphere, psychological horror, existential dread, heavy shadows, strong contrast lighting, grainy texture, historical realism, no modern elements, no color &#8211;ar 3:4 &#8211;v 6.0 &#8211;chaos 10 &#8211;s 750 &#8211;raw &#8211;<\/sup><\/p>\n<p>\u00bbAus wahrem Leben\u00ab<\/p>\n<p>&#8222;Wir ver\u00f6ffentlichen nachstehend und verschiedenlich <a href=\"https:\/\/www.nak-zentralarchiv.de\/db\/7848838\/Katalog\/Zeitschrift-Unsere-Familie\">in den folgenden Heften<\/a> die Einsendungen, die bei unserem Wettbewerb \u201eAus wahrem Leben\u201c mit einem Preise ausgezeichnet werden konnten. Es sei betont, da\u00df das Preisrichterkollegium gem\u00e4\u00df unserer Bekanntmachung sich bei der Beurteilung der Einsendungen nicht nach der mehr oder minder guten Schilderungsweise und der angewandten Sprache richtete, sondern nur nach dem Inhalt. Dieser Umstand machte bei fast allen hier zur Ver\u00f6ffentlichung kommenden Erz\u00e4hlungen eine manchmal umfangreiche redaktionelle Umarbeitung notwendig.&#8220; <i>(Genaues Datum unbekannt, 40-er Jahre, 20. Jh.)<\/i><\/p>\n<p>1. Preis:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/01\/280126_1.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"prisoner\"\/><\/p>\n<h1>Mein Todesurteil<\/h1>\n<p>Noch heute, nach vielen Jahren, l\u00e4\u00dft mich die Erinnerung an das einmal Erlebte nicht los, verfolgt mich bis in meine Tr\u00e4ume und \u00fcberf\u00e4llt mich in Stunden, die der Ruhe und Entspannung dienen sollen.<\/p>\n<p>Beim Ausbruch des Weltkrieges wohnte ich mit meinen Eltern auf russischem Boden, nicht weit von der deutschen Grenze entfernt. Wir betrieben eine kleine Landwirtschaft, die &#8211; wie viele andere in der dortigen Gegend &#8211; von meinen Vorfahren, Siedlern aus dem sch\u00f6nen Sachsenlande, geschaffen wurde. Zun\u00e4chst blieb unser Gebiet von dem unseligen Krieg verschont. Als aber die deutschen Truppen nach der siegreichen Schlacht bei Tannenberg weiter vordrangen, zogen sich K\u00e4mpfe und Gefechte bis ganz in unsere N\u00e4he hinein. Die Russen bef\u00fcrchteten Verrat und schickten deshalb viele Deutschst\u00e4mmige, darunter auch mich &#8211; einen jungen Mann von siebzehn Jahren &#8211; an die Wolga. Einen Monat lang befanden wir uns unterwegs. Manche Entbehrungen hatten wir zu ertragen, bis endlich der Bestimmungsort, das Dorf Husenbach, erreicht war. Eineinhalb Jahre arbeitete ich auf verschiedenen G\u00fctern, schritt hinter Pflug und Egge her und half, die Ernte einzubringen.<\/p>\n<p>Mein neunzehnter Geburtstag stellte mich vor eine wichtige Entscheidung. Obwohl deutschen Blutes besa\u00df ich die russische Staatsangeh\u00f6rigkeit. Und die sollte mir mit dem Eintritt in das neue Lebensjahr die zweifelhafte Pflicht auferlegen, ins Heer einzutreten und auf den Schlachtfeldern gegen meine Br\u00fcder zu k\u00e4mpfen. Das aber h\u00e4tte ich nie gekonnt. Gegen die Russen, unsere Bedr\u00e4nger &#8211; ja. Aber gegen die Meinen? Nie und nimmermehr. Aus meiner Not glaubte ich mir dadurch helfen zu k\u00f6nnen, da\u00df ich mir in einer benachbarten Stadt einen neuen Pa\u00df ausstellen lie\u00df. Mein Alter gab ich mit \u201esiebzehn\u201c Jahren an. Um die F\u00e4lschung geheim zu halten, sagte ich dem Dorf, in dem man mich kannte, Lebewohl.<\/p>\n<p>Mit meinem wenigen Hab und Gut machte ich mich auf die Reise nach Charkow, um in dieser dichtbev\u00f6lkerten Stadt Unterschlupf und Arbeit zu finden. Bald nach meiner Ankunft suchte ich die B\u00fcros einer gro\u00dfen Fabrik auf, um nach Besch\u00e4ftigung zu fragen. Aufs geratewohl ging ich in ein Zimmer, das zum Ausgangspunkt eines unendlichen Leidens f\u00fcr mich werden sollte.<\/p>\n<p>Ich geriet in das Quartier von Werkpolizeibeamten, die sich eingehend nach meinem Begehr erkundigten, Pa\u00df und Papiere pr\u00fcften. Klopfenden Herzens sah ich zu. W\u00fcrden sie die F\u00e4lschung entdecken? Nein, es ging gut, schien wenigstens gut gehen zu wollen. Schon glaubte ich mich in Sicherheit und in Arbeit, als ein Beamter das Bed\u00fcrfnis versp\u00fcrte, eine Kleiderrevision vorzunehmen. Da brach das Verh\u00e4ngnis \u00fcber mich herein, hatte ich Ungl\u00fcckseliger doch den richtigen Pa\u00df, den ich mir f\u00fcr sp\u00e4tere Zeiten aufbewahren wollte, in das \u00c4rmelfutter meines Rockes gen\u00e4ht. Ich glaubte ihn gut verborgen, geschickte Polizeih\u00e4nde f\u00f6rderten ihn aber bald zutage.<\/p>\n<p>Entsetzen bei mir, L\u00e4rm und Anklage bei den Beamten. Man best\u00fcrmte mich mit Fragen, die ich nicht verstand, \u00fcbersch\u00fcttete mich mit Drohungen und brach zuletzt in h\u00f6hnisches Gel\u00e4chter aus. Die \u00dcberzeugung herrschte in ihnen, einen deutschen Spion vor sich zu haben. Diese ihre Erkenntnis schien ihnen jede Vernunft geraubt zu haben. Was n\u00fctzte es, da\u00df ich bald meine Fassung wiederfand und Erkl\u00e4rungen abgab, da\u00df ich Bitten und Beteuerungen vorbrachte. Ich sprach gegen den Wind. Man glaubte mir nicht. Schlie\u00dflich erkl\u00e4rte man mich f\u00fcr verhaftet, ein riesiger Kerl trat auf mich zu und f\u00fchrte mich in das Polizeigef\u00e4ngnis. Drei Tage und drei N\u00e4chte lang, ohne eine Minute Schlaf und ohne einen Bissen Brot, lag ich in einem dunklen Keller. Sinnlos d\u00fcnkte mich das Geschehen, das an Furchtbarkeit von Stunde zu Stunde zunehmen wollte. Nur die Gedanken: Du hast doch nichts Schweres verbrochen &#8211; den Verdacht, Spion zu sein, wirst du entkr\u00e4ften \u2014 mu\u00dft du schon b\u00fc\u00dfen, dann nur daf\u00fcr, da\u00df du dir einen falschen Pa\u00df anfertigen lie\u00dfest &#8211; nur eine kleine Strafe kann dich treffen &#8211; gaben mir Mut zum Ausharren. Immer wieder sprach ich diese Auffassung vor mich hin, um die entsetzliche Stille des Kerkers zu durchbrechen und die Empfindung zu st\u00e4rken, da\u00df ich noch lebte.<\/p>\n<p>Dann nahte der Tag, an dem das Kriegsgericht gegen mich zusammentrat. Sehns\u00fcchtig hatte ich auf ihn gewartet, als auf den Tag, der allem Ungewissen und Trostlosen ein Ende setzen w\u00fcrde. Jedoch \u2014 er brachte mich der Verzweiflung nahe. Schon die Miene des Vorsitzenden und die Art der Verhandlung fl\u00f6\u00dften mir Entsetzen ein. Meinen Verteidigungsworten schenkte man kein Geh\u00f6r. In einigen Minuten war man mit meiner Angelegenheit fertig. Die Anklage lautete auf Spionage. Das Urteil auf: Tod durch Erschie\u00dfen! Am anderen Morgen um neun Uhr sollte der Befehl vollstreckt werden.<\/p>\n<p>Wer vermag die Gedanken und Gef\u00fchle, die einen jungen Menschen im Angesicht eines gewaltsamen und unschuldigen Todes befallen, wiederzugeben? Stunden mu\u00dften verflossen sein, Stunden, in denen ein Chaos in meinem Innersten w\u00fctete und in denen ich die Vorg\u00e4nge um mich weder verfolgen noch erkennen konnte, als ich die F\u00e4higkeit, kalt und n\u00fcchtern zu denken und zu beobachten, wieder erlangte.<\/p>\n<p>Ich befand mich nicht mehr in dem Kerker, der mich vorher beherbergt hatte, sondern ich lehnte mich in einem dunklen Gang gegen kalte und feuchte Steine. Ein Soldat mit schu\u00dfbereitem Karabiner und bis an die Z\u00e4hne bewaffnet bewachte mich, ging vor mir auf und ab. Die verrinnende Zeit d\u00fcnkte mich wie der Lauf einer Ewigkeit, die angef\u00fcllt war mit Schmerz, mit Weinen und Furcht, mit Gebet und Flehen zu Gott, da\u00df er mich doch noch aus dieser H\u00f6lle erretten und hinaus in die Freiheit \u2014 zu Vater und Mutter \u2014 in die Heimat f\u00fchren m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Es d\u00e4mmerte schon. M\u00fcde und trostlos blickte ich den Gang entlang: er war nur kurz und lief auf einen kleinen Hof hinaus, wahrscheinlich auf den Hof, den morgen fr\u00fch eine Salve durchzittern sollte, eine Salve f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Da sah ich, wie ein russischer Offizier \u00fcber diesen Hof schritt, sich zu der m\u00e4chtigen Umfassungsmauer wandte und sich an einer verborgenen T\u00fcr zu schaffen machte. Er \u00f6ffnete sie, ging hindurch, das Tor flog zur\u00fcck, fiel aber nicht ins Schlo\u00df.<\/p>\n<p>Ich sah es und begriff: Es war ein Mensch nach drau\u00dfen gegangen, in die f\u00fcr mich sagenhaft gewordene Freiheit, ins Leben, in die Welt. Und \u2014-lie\u00df das Tor offen.<\/p>\n<p>Eine ma\u00dflose, fiebernde und brausende Erregung befiel mich. Tausend Pl\u00e4ne durchkreuzten mein Gehirn. Der Gedanke an die M\u00f6glichkeit einer Flucht, an ein gl\u00fcckliches Entkommen bet\u00e4ubte mich zun\u00e4chst durch seine Keckheit, dann aber peitschte er mich empor, schenkte Mut und Verzweiflung, ich wu\u00dfte pl\u00f6tzlich nur mehr das Eine: Da dr\u00fcben befindet sich ein Tor. Ein Durchla\u00df durch die hohe Mauer, hinter der die Freiheit liegt.<\/p>\n<p>Das Tor. Es ist nicht weit zu ihm. Nur wenige Meter von dem Fenster, das sich in dem Gang befindet. Die Flucht wagen, das Fenster aufrei\u00dfen, hinausspringen, \u00fcber den Hof und durch das Tor dringen? Nein \u2014 es geht ja nicht. Der Soldat ist da, er bewacht mich unausgesetzt.<\/p>\n<p>Und doch, es mu\u00df versucht werden. Ob dich heute oder morgen eine Kugel trifft, das bleibt sich doch gleich. Der Gedanke an die Flucht konzentriert sich, nimmt Formen an, ist unbeweglich und schenkt schlie\u00dflich die \u00dcberlegung: Wenn der Soldat in seinen kurzen Auf- und abmarschieren f\u00fcnf Schritte von mir entfernt ist, geht es los.<\/p>\n<p>Und einmal nehme ich alle meine Sinne und Kr\u00e4fte zusammen. Hart dr\u00f6hnen die Schritte meines W\u00e4chters auf den Fliesen, ich z\u00e4hle: Eins, zwei, drei, vier, f\u00fcnf. F\u00fcnf &#8211; das ist das Zeichen, das ich mir selbst gegeben habe. Wie ein Raubtier st\u00fcrze ich auf das Fenster, zerre es auf, Scherben klirren, hinaus \u2014 mit einem Satz \u2014 \u00fcber den Hof \u2014 das Tor aufgerissen &#8211; und &#8211; ich bin drau\u00dfen. In der Welt. In der Freiheit. Nein, noch nicht. Noch lange nicht. Noch bin ich nicht gerettet. Auf der Stra\u00dfe gehen nur wenige Menschen, einige Karren rappeln einher. Wenige Schritte zwinge ich mich zum Gehen, stelle mich, als ob nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches geschehen w\u00e4re. Dann fange ich an zu laufen, h\u00f6re hinter mir Rufe, Schreie, Poltern, einen Knall. Ich wende mich nicht um. Ich renne, st\u00fcrze und hetze durch stille Stra\u00dfen, kreuz und quer, hin und her, unentwegt.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich kann ich verharren, ich merke, da\u00df sich keine Verfolger hinter mir befinden, begreife, da\u00df ich atmen kann. Meine Glieder schlottern, vor Erregung vermag ich mich kaum mehr aufrecht zu halten, aber \u2014 ich bin ja frei. Frei. Frei. Als ich vollst\u00e4ndig Herr dieses Gef\u00fchls geworden bin, sank ich am Ende einer dunklen und stillen Gasse auf die Knie, weine und danke inbr\u00fcnstig Gott f\u00fcr seine Hilfe und bitte ihn flehentlich darum, mir auch weiter beizustehen.<\/p>\n<p>In Charkow kannte ich einen Mann, der in einem der \u00e4rmsten Au\u00dfenviertel wohnte. Ich suchte ihn auf und erz\u00e4hlte ihm die Schrecknisse, die ich \u00fcberstanden hatte. Er erbarmte sich meiner, einige Tage lang durfte ich in einem stickigen Keller hausen, immer noch in Furcht, ob mich doch letzten Endes nicht die H\u00e4scher finden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Da brach die russische Revolution aus. Das Zarenreich ging unter, Revolten und Unruhen, die \u00fcberall ausbrachen, erlaubten es mir, das Verlie\u00df zu verlassen. Im Mai 1918 fuhr ich nach Deutschland, der Heimat meiner Vorfahren.<\/p>\n<p>Peter Baumgart, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Altenb%C3%B6gge\">Altenb\u00f6gge<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/01\/280126_3gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/01\/280126_3kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"peter baumgart\"\/><\/a><\/p>\n<p><i><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?s=Peter+Baumgart\">Peter Baumgart<\/a> war mein Gro\u00dfvater. Das Foto wurde im Januar 1980 gemacht. (Vgl. <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2020\/08\/03\/ober-ost-oder-pioniere-der-kultur\">03.08.2020<\/a>)<\/i><\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64170?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64170?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_64170 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_64170')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_64170').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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