{"id":64021,"date":"2026-01-18T22:13:25","date_gmt":"2026-01-18T21:13:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?p=64021"},"modified":"2026-01-19T21:30:48","modified_gmt":"2026-01-19T20:30:48","slug":"sklavenhaltergesellschaften-in-afrika-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2026\/01\/18\/sklavenhaltergesellschaften-in-afrika-ii","title":{"rendered":"Sklavenhaltergesellschaften in Afrika II"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abbasiden-Kalifat\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/01\/180126_1.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Abbasiden-Kalifat\"\/><\/a><br \/>\n<sup><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abbasiden-Kalifat\">Das Reich der Abbasiden<\/a> um ca. 850 n. Chr, also zeitgleich mit dem Frankenreich in Nordwesteuropa, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Abbasid_Caliphate_850AD.png\">Thomas Lessman<\/a> \/ Wikipedia 2008, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/deed.de\">CC BY 4.0<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen vorl\u00e4ufige Arbeitshypothesen aufstellen, die einige meiner Thesen modifizieren.<\/p>\n<p><b>1. Die Sklaverei existierte weltweit in allen Gesellschaften, in \u00f6konomisch relevantem Ma\u00dfstab aber erst in Klassengesellschaften.<\/b><br \/>\n<i>Anmerkung: Die Aborigines von Australien m\u00fcssen nicht ber\u00fccksichtigt werden, da sie seit mehr als 40.000 Jahren nur als J\u00e4ger und Sammler lebten und das Stadium der Bronzezeit bis zur Ankunft der europ\u00e4ischen Kolonisatoren nicht erreicht hatte &#8211; im Gegensatz etwa zu den s\u00fcdamerikanischen V\u00f6lkern. Das gilt auch f\u00fcr Teile der Ureinwohner von Papua-Neuguinea, die aber im Weltma\u00dfstab zahlenm\u00e4\u00dfig irrelevant sind.<\/i><\/p>\n<p><b>2. Die (zahlenm\u00e4\u00dfig) umfangreichste Sklavenhaltergesellschaft (oder &#8222;sklavistische Gesellschaft&#8220;) und am l\u00e4ngsten andauernde war die islamische, die mit der arabischen Eroberung Nordafrikas begann, aber zum Teil schon vorher in Ans\u00e4tzen bestand.<\/b><br \/>\n<i>Anmerkung: Religion &#8211; also auch der Islam &#8211; ist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Basis_und_%C3%9Cberbau\">\u00dcberbau<\/a>. Sie f\u00e4llt nicht vom Himmel oder ist einfach da, sondern wird von Menschen gemacht. &#8222;In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte notwendige von ihrem Willen unabh\u00e4ngige Verh\u00e4ltnisse ein, Produktionsverh\u00e4ltnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkr\u00e4fte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverh\u00e4ltnisse bildet die \u00f6konomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer \u00dcberbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewu\u00dftseinsformen entsprechen.&#8220; (Karl Marx: Zur Kritik der politischen \u00d6konomie (1859), Vorwort, <a href=\"https:\/\/marx-wirklich-studieren.net\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/mew_band13.pdf\">MEW Bd.13<\/a>, S. VII) Der Islam ist also nicht an der Sklaverei &#8222;schuld&#8220;.<\/i><\/p>\n<p>Aber &#8211; laut Flaig: &#8222;Da die menschliche Arbeitskraft die Hauptressource jeglicher \u00d6konomie ist, strukturierte die islamische Herrschaft die interkontinentalen Handelsl\u00e4ufe der gesamten bekannten Welt v\u00f6llig um: Der Islam verschaffte der Sklaverei einen au\u00dferordentlichen Auftrieb und beg\u00fcnstigte die Entwicklung des Sklavenhandels entlang transkontinentaler Routen.&#8220;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/01\/180126_4.jpg\" border=\"1\" width=\"480\" alt=\"handelsrouten\"\/><br \/>\n<sup>Karte aus <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/08\/20\/sklavenhaltergesellschaft-und-verschleierter-voelkermord-revisited\">Rudolf Fischers<\/a> \u201eGold, Salz und Sklaven: die Geschichte der grossen Sudanreiche Gana [Ghana], Mali, Songhai\u201c<\/sup><\/p>\n<p>Man muss sich noch einmal die Entwicklung im antiken Rom vergegenw\u00e4rtigen &#8211; nicht nur die der Sklavenwirtschaft, sondern auch die der Bauern, was sich gegenseitig bedingt: Nach den 40er Jahren &#8211; also nach der Eroberung Galliens &#8211; reichten die r\u00f6mischen Kriege nicht mehr aus, um die Sklavenm\u00e4rkte zu versorgen.<\/p>\n<p>&#8222;Diese Expansion strukturierte die italische Agrikultur um. Einerseits belastete der Kriegsdienst das Bauerntum erheblich; kleinere H\u00f6fe verkrafteten die langen Abwesenheiten wichtiger Arbeitskr\u00e4fte nicht, verschuldeten sich und wurden aufgekauft. Andererseits flossen riesige Reicht\u00fcmer nach Italien, welche teils eine rege Baut\u00e4tigkeit vorantrieben, teils einen auf Prestige angelegten Konsum bef\u00f6rderten, teils in Land investiert wurden. Der Zustrom von Sklaven lieferte daf\u00fcr die massenhaften Arbeitskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>So nahm der Gro\u00dfgrundbesitz nach 200 v. Chr. rasant zu; jedoch entstanden keine Latifundien. Das Latifundium ist eine spezielle Form des Gro\u00dfgrundbesitzes, in der ein Eigent\u00fcmer \u00fcber ein gro\u00dfes zusammenh\u00e4ngendes Areal verf\u00fcgt; dazu kam es erst am Ende der Republik und vermehrt in der Kaiserzeit.<\/p>\n<p>Hingegen besa\u00dfen die Gro\u00dfgrundbesitzer des 2. und 1. Jahrhunderts v. Chr. mehrere landwirtschaftliche Betriebe, meist von mittlerer Gr\u00f6\u00dfe (25 bis 50 ha), bewirtschaftet teils von eigenen Sklaven, teils von P\u00e4chtern. Die freien Bauern wurden keinesfalls ersetzt, ihr Kaiserzeit waren weit \u00fcber 75 % der landwirtschaftlichen Arbeitskr\u00e4fte Italiens freie Bauern. Doch immer mehr freie Bauern waren nun <i>coloni<\/i>, d. h. P\u00e4chter. Die Quote der Bauern, die auf eigenem Boden wirtschafteten, war immer noch ansehnlich, aber sie sank allm\u00e4hlich.&#8220;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2026\/01\/180126_3.jpg\" border=\"1\" width=\"480\" alt=\"sklaven\"\/><br \/>\n<sup>Aus <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/\/207271849X\/ref=nosim?tag=burkhardschroder&#038;th=1\">Tidiane N\u2019Diaye<\/a>: Le g\u00e9nocide voil\u00e9: Enqu\u00eate historique, 2017<\/sup><\/p>\n<p><b>Die Sklavenhaltergesellschaft ruiniert auf lange Sicht die Kleinbauern und macht sie vom Gro\u00dfgrundbesitz abh\u00e4ngig.<\/b> (Ich bin nicht sicher, ob man so eine Frage stellen kann: W\u00e4re das auch ohne Sklaven so passiert? Hypothetische Antwort: Ja, aber wesentlich langsamer, weil der Gro\u00dfgrundbesitz urbane Zentren als &#8222;Kunden&#8220; voraussetzt, f\u00fcr die Bauern aber nicht genug produzieren.)<\/p>\n<p>Man muss das mit den arabischen bzw. afrikanischen Gesellschaften vergleichen, hat aber das Problem, dass diese zeitlich nicht parallel sind. Die R\u00f6mer hatten mindestens ein halbes Jahrtausend &#8222;Vorsprung&#8220;. Als der Norden Afrikas von Sklavenhaltergesellschaften dominiert wurde &#8211; und Zentralafrika ebenso, aber als &#8222;Lieferant&#8220; der \u00f6konomischen Ressource Mensch &#8211; entwickelte sich in Nordwesteuropa schon der Feudalismus, der auf der Arbeit selbst\u00e4ndiger Bauern beruhte und der v\u00f6llig ohne Sklaven auskam. <\/p>\n<p>Ich schrieb am <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/08\/20\/zwischergebnis-und-alles-zeigt-in-den-fernen-osten\">20.08.2022<\/a>: &#8222;Die antike Sklavenhaltergesellschaft trieb als Basis die \u00d6konomie im Fr\u00fchfeudalismus an. &#8218;Man kann nicht behaupten, dass Latifundien und das Kolonat die conditio sine qua non waren, aber wenn sie als Grundlage existierten, beschleunigten sie offenbar die Agrarrevolution. Und das war nur im Frankenreich und in England so. In anderen Regionen des ehemalige r\u00f6mischen Reiches stimmte die \u00d6kologie nicht.'&#8220;<\/p>\n<p>Jetzt wird es kompliziert. War das Reich der Abbasiden (vgl. Karte oben) eine sklavistische Gesellschaft oder schon Feudalismus oder noch etwa anderes?<\/p>\n<p>Die KI ist nat\u00fcrlich kein Marxist und antwortet etwas unstruktuiert:<\/p>\n<div class=\"abbasid-economy-box\">\n<h2>Worauf gr\u00fcndete sich die \u00d6konomie des Abbasidenreiches?<\/h2>\n<p>\n    Die <strong>\u00d6konomie des Abbasidenreiches<\/strong> (ca. 750\u20131258) beruhte auf mehreren eng<br \/>\n    miteinander verflochtenen S\u00e4ulen, die das Reich zu einem der wirtschaftlich dynamischsten R\u00e4ume der mittelalterlichen Welt machten.\n  <\/p>\n<h3>Grundlagen der Wirtschaft<\/h3>\n<h4>1. Landwirtschaft als Basis<\/h4>\n<ul>\n<li>Intensiver <strong>Bew\u00e4sserungsfeldbau<\/strong> (v. a. in Mesopotamien, \u00c4gypten, Persien)<\/li>\n<li>Anbau von <strong>Weizen, Gerste, Reis, Datteln, Baumwolle, Zuckerrohr<\/strong><\/li>\n<li>Neue Nutzpflanzen durch interregionalen Austausch (oft als \u201earabische Agrarrevolution\u201c beschrieben)<\/li>\n<li>Gro\u00dfgrundbesitz und staatlich kontrollierte L\u00e4ndereien als wichtige Faktoren<\/li>\n<\/ul>\n<h4>2. Steuern und Abgaben<\/h4>\n<p>Ein ausgefeiltes Steuersystem bildete das finanzielle R\u00fcckgrat von Verwaltung, Heer und Hof:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>\u1e2aar\u0101\u01e7<\/strong> \u2013 Grundsteuer auf landwirtschaftliche Fl\u00e4chen<\/li>\n<li><strong>\u01e6izya<\/strong> \u2013 Kopfsteuer f\u00fcr nichtmuslimische Untertanen<\/li>\n<li><strong>Zak\u0101t<\/strong> \u2013 religi\u00f6se Abgabe f\u00fcr Muslime<\/li>\n<\/ul>\n<h4>3. Fernhandel und M\u00e4rkte<\/h4>\n<ul>\n<li>Zentrale Lage zwischen Mittelmeer, Indien, Zentralasien und China<\/li>\n<li>Einbindung und teils Kontrolle wichtiger Handelsachsen (u. a. Seidenstra\u00dfen-Netzwerke)<\/li>\n<li>Export: <strong>Textilien, Metallwaren, Glas, Papier<\/strong><\/li>\n<li>Import: <strong>Gew\u00fcrze, Seide, Edelsteine<\/strong><\/li>\n<li>Bagdad als bedeutendes Handels- und Finanzzentrum<\/li>\n<\/ul>\n<h4>4. Handwerk und fr\u00fche Industrie<\/h4>\n<ul>\n<li>Hochentwickelte Produktion von <strong>Papier, Keramik, Seide, Waffen<\/strong><\/li>\n<li>St\u00e4dtische M\u00e4rkte (Suqs) sowie private und staatliche Werkst\u00e4tten<\/li>\n<li>St\u00e4dte als wirtschaftliche Motoren<\/li>\n<\/ul>\n<h4>5. Geldwirtschaft und Finanzwesen<\/h4>\n<ul>\n<li>Weit verbreitete W\u00e4hrungen: <strong>Dinar<\/strong> (Gold) und <strong>Dirham<\/strong> (Silber)<\/li>\n<li>Nutzung von <strong>Wechseln (\u1e63akk)<\/strong> als Vorl\u00e4ufer moderner Schecks<\/li>\n<li>Kreditwesen und Handelsgesellschaften erleichterten gr\u00f6\u00dfere Investitionen<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p class=\"abbasid-summary\">\n    <strong>Zusammenfassung:<\/strong><br \/>\n    Produktive Landwirtschaft + effiziente Besteuerung + internationaler Handel + st\u00e4dtisches Handwerk<br \/>\n    + fortschrittliches Finanzsystem.\n  <\/p>\n<\/div>\n<style>\n  \/* \n    Stil so gesetzt, dass er sich an WordPress\/Theme anpasst:\n    - Schriftgr\u00f6\u00dfe: nutzt Theme-Standard (inherit)\n    - max Breite: 480px\n    - hellgrauer Hintergrund\n  *\/\n  .abbasid-economy-box {\n    max-width: 480px;\n    margin: 0 auto;\n    padding: 1rem 1.1rem;\n    background: #f2f2f2;\n    border-radius: 10px;\n    font-size: inherit;\n    line-height: inherit;\n    color: inherit;\n  }<\/p>\n<p>  .abbasid-economy-box h2,\n  .abbasid-economy-box h3,\n  .abbasid-economy-box h4 {\n    font-size: inherit;          \/* passt sich an Theme an *\/\n    line-height: inherit;\n    margin: 0.8em 0 0.35em;\n  }<\/p>\n<p>  \/* leichte Hierarchie ohne feste Font-Sizes *\/\n  .abbasid-economy-box h2 { font-weight: 700; }\n  .abbasid-economy-box h3 { font-weight: 650; }\n  .abbasid-economy-box h4 { font-weight: 600; }<\/p>\n<p>  .abbasid-economy-box p,\n  .abbasid-economy-box li {\n    font-size: inherit;\n    line-height: inherit;\n  }<\/p>\n<p>  .abbasid-economy-box ul {\n    margin: 0.35em 0 0.9em 1.2em;\n  }<\/p>\n<p>  .abbasid-economy-box hr {\n    border: 0;\n    border-top: 1px solid rgba(0,0,0,0.12);\n    margin: 1rem 0;\n  }<\/p>\n<p>  .abbasid-summary {\n    margin: 0;\n    font-weight: 600;\n  }<\/p>\n<p>  \/* Optional: bessere Lesbarkeit auf sehr kleinen Screens *\/\n  @media (max-width: 520px) {\n    .abbasid-economy-box {\n      max-width: 100%;\n      border-radius: 8px;\n    }\n  }\n<\/style>\n<p>Nicht vergessen: Der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aufstand_der_Zandsch\">Aufstand der Zandsch<\/a> war der gr\u00f6\u00dfte Sklavenaufstand der Weltgeschichte &#8211; zwischen 869 und 883 in Mesopotamien gegen die Abbasiden, angef\u00fchrt von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Zandsch\">Ali ibn Muhammad<\/a>. Der steht gleichberechtigt neben Spartacus! Und er war ideologisch viel weiter, &#8222;denn er forderte die Gleichheit aller Menschen ohne R\u00fccksicht auf ihre ethnische Zugeh\u00f6rigkeit&#8220;. Das beantwortet auch die Frage nach dem \u00f6konomischen Charakter des Abbasidenreiches.<\/p>\n<p>Es gibt offenbar drei \u00f6konomische Gr\u00fcnde, warum Gesellschaften, die teilweise sklavistisch sind, aber &#8222;auf dem Weg&#8220; zum Feudalismus, der Entwicklung in Nordwesteuropa &#8222;hinterherhinken&#8220;:<\/p>\n<p><b>1. Gesellschaften, die sich aus einer tribalistischen Gesellschaft zur so genannten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Asiatische_Produktionsweise\">asiatischen Produktionsweise<\/a> weiterentwickeln &#8211; wie der vordere Orient -, sind &#8222;langsamer&#8220;.<\/b> Die Bauern stehen der staatlichen Herrschaft direkt gegen\u00fcber, die sie zu kollektiven Arbeiten zwingt.<br \/>\n<i>Anmerkung: &#8222;Was die asiatische Produktionsweise jedoch von allen anderen Klassengesellschaften unterscheidet, ist, dass hier diese Funktionen direkt \u00fcber die einfache Arbeitsteilung zwischen Hand- und Kopfarbeit ausgef\u00fchrt werden, w\u00e4hrend sie in anderen Klassengesellschaften \u00fcber das Privateigentum vermittelt sind. Hier tritt die im Staat organisierte B\u00fcrokratie als Organisator der Produktion und Kooperation auf.&#8220;<\/i><\/p>\n<p><b>2. Die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Arab_Agricultural_Revolution\">Arabische Agrarrevolution<\/a> (zur Zeit des Abassidenreiches) stie\u00df auf eine <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/05\/15\/agrarisch-und-revolutionaer-ii\">\u00f6kologische und \u00f6konomische Grenze<\/a><\/b> (wie auch die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Economy_of_the_Song_dynasty\">Green Revolution<\/a> zur Zeit der Song-Dynastie in China, vgl. &#8222;Agrarisch und revolution\u00e4r (I), <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/02\/21\/agrarisch-und-revolutionaer-i\">21.02.2021<\/a>), lief also in eine &#8222;Sackgasse&#8220;. Die Bauern wurden nicht &#8211; wie im mitteleurop\u00e4ischen Fr\u00fchfeudalismus &#8211; in der Grundherrschaft \u201eorganisiert\u201c, sondern von ihrem Land vertrieben.<\/p>\n<p><b>3. Die Sklavenhaltergesellschaften des Vorderen Orients und Afrikas entwickelten sind \u00e4hnlich wie die \u00d6konomie in West- und Nordeuropa &#8211; in Richtung Feudalismus -, aber hatten die Stufe der industriellen Revolution, die der Kapitalismus voraussetzt, noch nicht erreicht, als sie der europ\u00e4ische Kolonialismus schon \u00fcberrollte.<\/b><\/p>\n<p>Beispiel aus Flaig: &#8222;Dabei war die soziale Entwicklung in den einzelnen Regionen vielgestaltig und folgte keiner einheitlichen Entwicklungslinie. Mancherorts in der islamischen Welt wurden Bauern seit dem 9. Jh. h\u00f6rig oder gar leibeigen; dagegen verwandelte beispielsweise das Emirat Bahrain unter dem Einfluss einer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qarmaten\">sozialrevolution\u00e4ren Sekte<\/a> im 11. Jh. 30 000 schwarze Staatssklaven, um seine Einwohner von niedrigen Arbeiten freizustellen. Massenhafte Sklaverei brauchte man auch in den Salz- und Kupferminen in der Sahara. In anderen Regionen entstanden regelrechte Latifundien mit gro\u00dfen Sklavenkontingenten, so z. B. in Tunesien und Algerien seit dem 9. Jh..&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Hinzu kamen die Minen. Ihre Ausbeutung erreichte einen hohen Pegel. Das betraf nicht nur den Abbau von Gold im Senegal, welcher arbeitsintensiv war aber nicht m\u00f6rderisch; es betraf vor allem den Ausbau der westsaharischen Salzminen bei Sijilmassa [<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sidschilmasa\">Sidschilmasa<\/a>], <a href=\"https:\/\/www.worldhistory.org\/trans\/de\/2-1342\/salzhandel-im-historischen-westafrika\/\">Idjil<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taghaza\">Teghaza<\/a>; die gr\u00f6\u00dfte, Idjil, war 30 km lang und 12 km breit, abgebaut wurde Salz und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alaune\">Alaun<\/a>. Das Salz ging auf Karawanen in den Sahel und den Sudan; diese Transporte \u00fcbertrafen alles, was zu Lande vor der Erfindung der Eisenbahnen m\u00f6glich war; manche Karawanen umfassten 6000 Kamele. Die Reisenden <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ibn_Batt%C5%ABta\">Ibn Battuta<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leo_Africanus\">Leo Africanus<\/a> berichteten vom massenhaften Einsatz von Sklaven unter entsetzlichen Bedingungen; die Lebensdauer dieser Menschen war kurz, darum verschlangen diese Minen unabl\u00e4ssig hohe Mengen an menschlicher Zufuhr, ebenso wie die Kupferminen bei Takkeda im mittleren Sudan&#8220; [heute Niger].<\/p>\n<div class=\"ibn-battuta-quote\" style=\"max-width:480px;margin:1.2em auto;font-size:inherit;line-height:1.5;\">\n<figure style=\"margin:0;\">\n<blockquote style=\"margin:0;padding:0.9em 1em;border:1px solid rgba(0,0,0,.55);border-radius:8px;background:rgba(0,0,0,.03);\">\n<div lang=\"ar\" dir=\"rtl\" style=\"text-align:right;\">\n        \u0648\u062a\u064e\u0643\u064e\u062f\u064e\u0651\u0629\u064f \u0645\u062f\u064a\u0646\u0629\u064c \u0643\u0628\u064a\u0631\u0629\u064c\u060c \u0644\u064a\u0633 \u0628\u0647\u0627 \u0634\u062c\u0631\u064c\u060c \u0648\u0628\u0647\u0627 \u0645\u0639\u0627\u062f\u0646\u064f \u0627\u0644\u0646\u062d\u0627\u0633\u060c \u0648\u0623\u0647\u0644\u064f\u0647\u0627 \u064a\u0642\u062a\u0627\u062a\u0648\u0646 \u0645\u0646\u0647\u060c<br \/>\n        \u0648\u0627\u0644\u062d\u0631\u064f\u0651 \u0628\u0647\u0627 \u0634\u062f\u064a\u062f\u064c\u060c \u0648\u0643\u062b\u064a\u0631\u064c \u0645\u0646 \u0627\u0644\u0646\u0627\u0633 \u064a\u0645\u0648\u062a\u0648\u0646 \u0641\u064a \u0627\u0644\u0639\u0645\u0644 \u0628\u0647\u0627.\n      <\/div>\n<hr style=\"border:0;border-top:1px solid rgba(0,0,0,.35);margin:0.8em 0;\"\/>\n<div lang=\"de\" style=\"text-align:left;\">\n        Takedda ist eine gro\u00dfe Stadt, in der es keine B\u00e4ume gibt, und in der es Kupferminen gibt; und ihre Bewohner leben davon.<br \/>\n        Die Hitze dort ist sehr stark, und viele Menschen sterben bei der Arbeit dort.\n      <\/div>\n<\/blockquote><figcaption style=\"margin-top:0.5em;font-size:0.95em;text-align:left;\">\n      Ibn Ba\u1e6d\u1e6d\u016b\u1e6da, <em>Ri\u1e25la<\/em> (14. Jh.), Passage zu <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Takedda\">Takedda<\/a><br \/>\n    <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied, wie jeweils die herrschenden Klassen organisiert sind. In Griechenland entwickelte sich zuerst eine Demokratie, auch bekannt als &#8222;Volksherrschaft&#8220;, wobei mit &#8222;Volk&#8220;  nur die Freien gemeint sind. Auch Rom war urspr\u00fcnglich eine Republik von Wehrbauern &#8211; erst in der Kaiserzeit lie\u00df man die &#8222;demokratische&#8220; Maske fallen. <\/p>\n<p>In den muslimisch gepr\u00e4gten Sklavenhaltergesellschaften im vorderen Orient und in Afrika war das ganz anders: Demokratische Formen der Herrschaft hat es nie gegeben. Das hat einen Nachteil und einen Vorteil. Der Nachteil: Ist die herrschende Klasse tribalistisch organisiert (&#8222;St\u00e4mme&#8220; &#8211; wirksam bis heute), macht das das System instabil und anf\u00e4llig f\u00fcr innere Revolten, weil jeder, der mit dem jeweiligen Herrscher verwandt ist, Anspr\u00fcche stellen kann. Die Situation ist vergleichbar mit dem Fr\u00fchfeudalismus im Europa, dessen Struktur dazu f\u00fchrte, dass sich die herrschende Feudalklasse gegenseitig durch permanente Kriege aller gegen alle fast ausl\u00f6schte. <\/p>\n<p>Der Vorteil: Islamische Staaten unterschieden sich von allen anderen Hochkulturen, weil die Kinder der Herrscher Nachkommen von Sklavinnen (die eigentliche Funktion des &#8222;Harems&#8220;), also immun gegen tribalistische Loyalit\u00e4ten waren. (&#8222;Das abbasidische Kalifat gewann auf diese Weie eine relative Stabilit\u00e4t, allerdings um den Preis, da\u00df nach 800 kein Kalif mehr eine freie Mutter hatte&#8220; (Flaig)).<\/p>\n<p>Das hat aber auch Folgen f\u00fcr die Form der Klassenherrschaft und der Staatsbildung: Da die &#8222;B\u00fcrokratie&#8220; und das Milit\u00e4r &#8211; allesamt Sklaven &#8211; nur dem Herrscher gegen\u00fcber verpflichtet waren, konnte sich keine Form irgendeiner Teilhabe der B\u00fcrger entwickeln wie in Europa. Gleichzeitig wurde der Herrscher von seinen &#8222;Untergebenen&#8220; absolut abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>&#8222;Die islamische politische Kultur erzeugte somit einen Staatstyp, in dem alle Bestimmungen von Staatlichkeit &#8211; n\u00e4mlich da\u00df Menschen sich politisch organisieren . auf radikalste Weise pervertiert waren. Nach <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B098TX9NQQ\/ref=nosim?tag=burkhardschroder&#038;th=1\">Meillassoux<\/a> erreichte dieser Staatstyp das \u00e4u\u00dferste Stadium der Sklaverei und trieb ihre Logik auf die Spitze: Sklaven fungierten als R\u00e4dchen im Getriebe eine milit\u00e4rischen Maschine, welche jegliche Change auf politische Selbstbestimmung &#8211; von St\u00e4dten oder Gemeinden  zunichte macht; diese Maschinerie war aller politischen Freiheit t\u00f6dlich, da sie &#8211; sogar bei Freilassung der Milit\u00e4rsklaven &#8211; einen Zustand perpetuierte, der immer weiter Rekrutierung von Sklaven erheischt.&#8220;<\/p>\n<div class=\"slav-compare-wrap\" style=\"max-width:480px;margin:1.2em auto;\">\n<style>\n    .slav-compare-table{\n      width:100% !important;\n      max-width:480px !important;\n      border-collapse:collapse !important;\n      border-spacing:0 !important;\n      font-size:inherit !important;\n      line-height:1.4 !important;\n      border:1px solid rgba(0,0,0,0.55) !important; \/* Au\u00dfenrahmen *\/\n      background:transparent !important;\n    }<\/p>\n<p>    .slav-compare-table th,\n    .slav-compare-table td{\n      border:1px solid rgba(0,0,0,0.55) !important; \/* Zellenrahmen *\/\n      padding:0.7em !important;\n      text-align:left !important;   \/* alles linksb\u00fcndig *\/\n      vertical-align:top !important;\n      background:transparent !important;\n    }<\/p>\n<p>    .slav-compare-table thead th{\n      font-weight:700 !important;\n      background:rgba(0,0,0,0.04) !important;\n    }<\/p>\n<p>    .slav-compare-table th[scope=\"row\"]{\n      font-weight:600 !important;\n      background:rgba(0,0,0,0.025) !important;\n    }<\/p>\n<p>    .slav-compare-scroll{\n      overflow-x:auto;\n      -webkit-overflow-scrolling:touch;\n    }\n  <\/style>\n<div class=\"slav-compare-scroll\">\n<table class=\"slav-compare-table\">\n<thead>\n<tr>\n<th>Merkmal<\/th>\n<th>Indien<\/th>\n<th>R\u00f6misches Reich<\/th>\n<th>Islamische Welt<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Zeitlicher Schwerpunkt<\/th>\n<td>ca. 1500 v. Chr. \u2013 1500<\/td>\n<td>ca. 500 v. Chr. \u2013 500 n. Chr.<\/td>\n<td>ca. 700 \u2013 1600<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Rechtlicher Status<\/th>\n<td>Sozial und religi\u00f6s reguliert<\/td>\n<td>Sache (res), rechtlos<\/td>\n<td>Mensch mit eingeschr\u00e4nkten Rechten<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Wirtschaftliche Rolle<\/th>\n<td>Haushalt, Tempel, Dorfsysteme<\/td>\n<td>Latifundien, Bergbau, St\u00e4dte<\/td>\n<td>Haushalt, Milit\u00e4r, Verwaltung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Massensklaverei<\/th>\n<td>nicht systempr\u00e4gend<\/td>\n<td>zentral f\u00fcr Wirtschaft<\/td>\n<td>regional unterschiedlich<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Freilassung<\/th>\n<td>m\u00f6glich, sozial eingebettet<\/td>\n<td>h\u00e4ufig, aber statusbegrenzt<\/td>\n<td>religi\u00f6s gef\u00f6rdert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th scope=\"row\">Soziale Mobilit\u00e4t<\/th>\n<td>stark durch Kaste begrenzt<\/td>\n<td>begrenzt, aber vorhanden<\/td>\n<td>vergleichsweise hoch<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table><\/div>\n<\/div>\n<p>Wir k\u00f6nnen jetzt Indien einschlie\u00dfen &#8211; der Norden wurde ohnehin islamisch, unterscheidet sich strukturell und \u00f6konomisch nicht von Nordafrika. China ist ein Spezialfall, dazu kommen wir sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>____________________________________<\/p>\n<p><sup>Bisher zum Thema Feudalismus erschienen:<br \/>\n&#8211; Reaktion\u00e4re Schichttorte (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2015\/01\/31\/reaktionaere-schichttorte \">31.01.2015<\/a>) &#8211; \u00fcber die scheinbare Natur und die Klasse<br \/>\n&#8211; Feudal oder nicht feudal? tl;dr, (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/05\/05\/feudal-oder-nicht-feudal-tldr\">05.05.2019<\/a>) &#8211; \u00fcber den Begriff Feudalismus (Fotos: Quedlinburg)<br \/>\n&#8211; Helidos, ubar hringa, do sie to dero hiltiu ritun (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/05\/08\/helidos-ubar-hringa-do-sie-to-dero-hiltiu-ritun\">08.05.2019<\/a>) &#8211; \u00fcber die Funktion der verdinglichten Herrschaft in oralen Gesellschaften  (Quedlinburger Domschatz I)<br \/>\n&#8211; Tria eburnea scrinia com reiquis sanctorum (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/05\/09\/tria-eburnea-scrinia-com-reiquis-sanctorum\">09.05.2019<\/a>) &#8211; \u00fcber Gewalt und Konsum der herrschenden Feudalklasse als erkenntnistheoretische Schranke (Quedlinburger Domschatz II)<br \/>\n&#8211; Die w\u00e2ren steine tiure l\u00e2gen dr\u00fbf tunkel unde lieht (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/05\/10\/die-waren-steine-tiure-lagen-druf-tunkel-unde-lieht\">10.05.2019<\/a>) &#8211; \u00fcber die Entwicklung des Feudalismus in Deutschland und Polen (Quedlinburger Domschatz III)<br \/>\n&#8211; Authentische Heinrichsfeiern (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/05\/13\/authentische-heinrichsfeiern\">13.05.2019)<\/a> &#8211; \u00fcber die nationalsozialistische M\u00e4rchenstunde zum Feudalismus (in Quedlinburg)<br \/>\n&#8211; Der Zwang zum Hauen und Stechen oder: Seigneural Privileges (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/06\/15\/der-zwang-zum-hauen-und-stechen-oder-seigneural-privileges\">15.06.2019<\/a>)<br \/>\n&#8211; Yasuke, Daimos und Samurai [I] (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/07\/24\/yasuke-daimos-und-samurai-i\">24.07.2019<\/a>)<br \/>\n&#8211; Yasuke, Daimos und Samurai [II] (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2020\/05\/03\/yasuke-daimos-und-samurai-ii\">03.05.2020<\/a>)<br \/>\n&#8211; Agrarisch und revolution\u00e4r (I) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/02\/21\/agrarisch-und-revolutionaer-i\">21.02.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Trierer Apokalypse und der blassrose Satan (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/03\/17\/trierer-apokalypse-und-der-blassrosa-satan\">17.03.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Energie, Masse und Kraft (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/04\/04\/energie-masse-und-kraft\">04.04.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Agrarisch und revolution\u00e4r II (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/05\/15\/agrarisch-und-revolutionaer-ii\">15.05.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Gladius cum quo fuerunt decollati patroni nostri (Essener Domschatz I) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/10\/28\/gladius-cum-quo-fuerunt-decollati-patroni-nostri-essener-domschatz-i\">28.10.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Magische koloniebildende Nesseltiere mit kappadokischem Arm und Hand (Essener Domschatz II) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/11\/14\/magische-koloniebildende-nesseltiere-mit-kappadokischem-arm-und-hand-essener-domschatz-ii\">14.11.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Ida, Otto, Mathilde und Theophanu, kreuzweise (Essener Domschatz III) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/11\/27\/ida-otto-mathilde-und-theophanu-kreuzweise\">27.11.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Hypapante, Pelikane und Siebenschl\u00e4fer (Essener Domschatz IV) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/12\/17\/hypapante-pelikane-und-siebenschlaefer-essener-domschatz-iv\">17.12.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Pantokrator in der Mandorla, Frauen, die ihm huldigen und die Villikation (Essener Domschatz V) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/12\/23\/pantokrator-in-der-mandorla-frauen-die-ihm-huldigen-und-die-villikation-essener-domschatz-v\">23.12.21<\/a>)<br \/>\n&#8211; Jenseits des Oxus (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/01\/09\/jenseits-des-oxus\">09.01.2022)<\/a><br \/>\n&#8211; Blut, N\u00e4gel und gek\u00fcsste Tafeln, schmuckschlie\u00dfend (Essener Domschatz VI) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/04\/18\/blut-naegel-und-gekuesste-tafeln-schmuckschliessend-essener-domschatz-vi-2\">18.04.2022<\/a>)<br \/>\n&#8211; Missing Link oder: Franziska und kleine K\u00f6nige (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/05\/28\/missing-link-oder-franziska-und-kleine-koenige\">28.05.2022<\/a>)<br \/>\n&#8211; Die Riesen von Gobero (Die Kinder des Prometheus Teil I) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/07\/18\/die-riesen-von-gobero-die-kinder-des-prometheus-teil-i\">18.07.2022)<\/a><br \/>\n&#8211; Die Liebhaber von Sumpa, Ackerg\u00e4ule und Verh\u00fcttung (Die Kinder des Prometheus Teil II) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/07\/25\/die-liebhaber-von-sumpa-ackergaeule-und-verhuettung-die-kinder-des-prometheus-teil-ii\">25.07.2022<\/a>)<br \/>\n&#8211; Mongolen, Ming und Moguln (Die Kinder des Prometheus Teil III) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/03\/09\/mongolen-ming-und-moguln-die-kinder-des-prometheus-teil-iii\">09.03.2025<\/a>)<br \/>\n&#8211; Abstrahierte \u00f6konomische Universale, revisited (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/05\/08\/abstrahierte-oekonomische-universale-revisited\">08.05.2025<\/a>)<br \/>\n&#8211; Unter Drahtziehern (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/06\/29\/unter-drahtziehern\">29.06.2025<\/a>)<br \/>\n&#8211; Sklavenhaltergesellschaften in Afrika I (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2026\/01\/02\/sklavenhaltergesellschaften-in-afrika-i\">02.01.2026<\/a>)<br \/>\n&#8211; Sklavenhaltergesellschaften in Afrika I, Addendum (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2026\/01\/16\/sklavenhaltergesellschaften-in-afrika-1-addendum\">16.01.2026<\/a>)<br \/>\n&#8211; Sklavenhaltergesellschaften in Afrika II (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2026\/01\/18\/sklavenhaltergesellschaften-in-afrika-ii\">18.01.2026<\/a>)<br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p><sup>Zum Thema Sklavenhaltergesellschaft:<br \/>\nDoppeldenk oder: Die politische Macht kommt aus den Legionen [Teil I]) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2020\/11\/05\/doppeldenk-oder-die-politische-macht-kommt-aus-den-legionen-teil-1\">05.11.2020<\/a>)<\/sup><br \/>\n<sup>Doppeldenk oder: Die politische Macht kommt aus den Legionen [Teil II]) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2020\/12\/27\/doppeldenk-oder-die-politische-macht-kommt-aus-den-legionen-teil-2\">27.12.2020<\/a>)<\/sup><\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64021?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64021?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_64021 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_64021')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_64021').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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