{"id":62926,"date":"2025-11-17T23:10:01","date_gmt":"2025-11-17T22:10:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?p=62926"},"modified":"2025-11-18T15:14:26","modified_gmt":"2025-11-18T14:14:26","slug":"uralte-boote-und-maedels-und-mehr-israel-museum-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/11\/17\/uralte-boote-und-maedels-und-mehr-israel-museum-ii","title":{"rendered":"Uralte Boote und M\u00e4dels und mehr &#8211; Israel Museum II"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_1gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_1kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Israel Museum\"\/><\/a><br \/>\n<sup>Modell eines Bootes, des wichtigsten Transportmittels im alten \u00c4gypten, mit Steuerpaddel, Mast, einer Mannschaft von Ruderern und einem Steuermann. Bemaltes Holz, 21.\u201320. Jahrhundert v. Chr. [!]. Schenkung von Milly und <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Arne_Glimcher\">Arne Glimcher<\/a>, New York, an die <a href=\"https:\/\/www.afimnyc.org\/\">American Friends of the Israel Museum<\/a>.<\/sup><\/p>\n<p>Hier mehr Fotos anl\u00e4sslich meines Besuchs im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Israel-Museum\">Israel Museum<\/a> in Jerusalem am 11.10.2025. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_2gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_2kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Israel Museum\"\/><\/a><br \/>\n<sup>Bestattung einer Frau und eines Hundes (Abguss), <a href=\"https:\/\/hadashot.iaa.org.il\/Report_Detail_Eng.aspx?id=24927&#038;utm_source=chatgpt.com\">Eynan<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chulaebene\">Hula-Tal<\/a> [aka Chula-Ebene]. Fr\u00fche <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Natufien\">Natufien-Kultur<\/a>, vor 14.500 (!) Jahren. Dauerleihgabe des <a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Centre_de_recherche_fran%C3%A7ais_%C3%A0_J%C3%A9rusalem\">Franz\u00f6sischen Forschungszentrums<\/a> in Jerusalem<\/sup><\/p>\n<p>Mir macht es Spa\u00df, im Nachhinein Quellen und Fakten zusammenzusuchen. Das ist m\u00fchsam, aber w\u00e4hrend des Museumsbesuches hat man keine Zeit dazu, und die Guides sind oft nur oberfl\u00e4chlich. Falls die der Arch\u00e4ologie kundigen Leserinnen und des Ausbuddelns uralter Artefakte ge\u00fcbten Leser das nicht interessiert, rege ich das Weiterzappen an.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_3gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_3kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Israel Museum\"\/><\/a><br \/>\n<sup><a href=\"https:\/\/museum.imj.org.il\/exhibitions\/2014\/face-to-face\/pdf\/9.pdf?utm_source=chatgpt.com\">Horvat Duma<\/a>, Jud\u00e4ische Berge; unbekannte Fundstelle. (Auch die <a href=\"https:\/\/biblehub.com\/q\/Archaeological_proof_for_Joshua_15_52_sites.htm\">Bibelforscher<\/a> kommen auf ihre Kosten: Die Orte Arab, <i>Duma<\/i>, Eschan werden in <a href=\"https:\/\/www.bibleserver.com\/EU\/Josua15%2C52\">Josua 15,52<\/a> erw\u00e4hnt.) <a href=\"https:\/\/de.wiki7.org\/wiki\/%D0%A2%D0%B0%D1%85%D1%83%D0%BD%D0%B8%D0%B9%D1%81%D0%BA%D0%B0%D1%8F_%D0%BA%D1%83%D0%BB%D1%8C%D1%82%D1%83%D1%80%D0%B0\">Tahunische Kultur<\/a>, vor 9.000 Jahren. Kalkstein; Kreide. Schenkung von Wilma und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laurence_Tisch\">Laurence Tisch<\/a>, New York, K\u00e4ufer der Dayan-Sammlung; Israelische Antikenbeh\u00f6rde<\/sup><\/p>\n<p><i><a href=\"https:\/\/museum.imj.org.il\/exhibitions\/2014\/face-to-face\/en\/mask1.html\">Die Maske<\/a> ist ein universeller Schatz. Ihr komplexer Ausdruck, eine f\u00fcr alle neolithischen Steinmasken charakteristische Mischung aus Ruhe und Furcht, bildet die Grundlage f\u00fcr die ihnen innewohnende magische Kraft: die F\u00e4higkeit zur Verwandlung. Dank dieser Eigenschaft dienen Masken als Vermittler zwischen der nat\u00fcrlichen und der \u00fcbernat\u00fcrlichen Welt und erm\u00f6glichen ihren Tr\u00e4gern den \u00dcbergang von einer Realit\u00e4t in eine andere.<\/i><\/p>\n<p>Diese geschnitzten menschlichen Gesichter geh\u00f6ren zu einer kleinen, seltenen Gruppe von Steinmasken, die als die  <a href=\"https:\/\/www.nationalgeographic.com\/culture\/article\/140610-oldest-masks-israel-museum-exhibit-archaeology-science\">\u00e4ltesten Masken der Welt<\/a> gelten. Die \u00c4hnlichkeit zwischen den Masken und den verputzten Sch\u00e4deln weist auf die M\u00f6glichkeit hin, dass die Masken <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/eerie-neolithic-masks-to-make-israel-museum-debut\/#ixzz2v7aidIoH\">die Geister der Ahnen<\/a> darstellten. <\/p>\n<p>Pointe und Bonus: Die Examplare stammen aus der Sammlung <a href=\"https:\/\/juedischerundschau.de\/article.2022-05.moshe-dayan-der-einaeugige-wuestenadler.html\">Mosche Dajans<\/a>: &#8222;Er verfasste einige B\u00fccher und war als Amateur-Arch\u00e4ologe bekannt. Er geriet mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt, weil er mit Unterst\u00fctzung seiner Soldaten illegale Grabungen ausf\u00fchrte.&#8220;<\/p>\n<p><sup>[Einschub] Auch hier kommt man gleich von H\u00f6lzken auf St\u00f6cksken. Mosche Dajan war an der hier schon erw\u00e4hnten <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/10\/30\/lohamim-baruach-oder-die-legende-von-ruth\">Operation Altalena<\/a> beteiligt. &#8222;1977 geschah etwas Beispielloses in der politischen Geschichte Israels: Die Arbeiterpartei, die 29 Jahre an der Macht war, verlor die Wahlen. Ministerpr\u00e4sident wurde der rechte Politiker Menachem Begin &#8211; derselbe, dessen Soldaten 1948 zum Tel Aviver Damm \u00abAltalena\u00bb f\u00fchrten. Einer der Kommandeure, die dann auf Begins K\u00e4mpfer feuerten, war Dayan. Begin wusste das. Und doch bot er Dayan bei der Regierungsbildung einen der angesehensten Posten an &#8211; den des Au\u00dfenministers.&#8220;<\/sup><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_4gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_4kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Israel Museum\"\/><\/a><br \/>\n<sup>Kefar Samir. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wadi-Rabah-Kultur\">Wadi Rabah Kultur<\/a> Das Gef\u00e4\u00df ist rund 7.000 Jahre alt.<\/sup><\/p>\n<p>Auch hier: Wo man seinen Fu\u00df in Israel hinsetzt, steht man auf Geschichte, die in paar Jahrtausende zur\u00fcckreicht und deren Orte sehr oft durch die Bibel \u00fcberliefert wurden. Ich wei\u00df nicht, ob es noch eine andere Gegend in der Welt gibt, in der es so etwas existiert &#8211; arch\u00e4ologische Funde und gleichzeitig schriftliche \u00dcberlieferungen &#8211; vermutlich <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geschichte_Chinas\">nur in China<\/a>. (Dort geht es gleich <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tianyuan_1\">40.000 Jahre<\/a> zur\u00fcck &#8211; da k\u00f6nnen noch nicht einmal die \u00c4gypter mithalten.)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_5gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_5kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Israel Museum\"\/><\/a><br \/>\n<sup>Frauenfigur aus der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tell_Be%E2%80%99er_Scheva\">Be\u2019er-Scheva-Kultur<\/a>, vor 6.500\u20135.500 Jahren<\/sup><\/p>\n<p>Den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tell_Be%E2%80%99er_Scheva\">Tell Be\u2019er Scheva<\/a> w\u00fcrde ich gern auch besuchen; die <a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/6\/62\/Tel_Be%27er_Sheva_Overview_2007041.JPG\">arch\u00e4ologische Fundst\u00e4tte<\/a> sieht interessanter aus als die in Jericho.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_6gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_6kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Israel Museum\"\/><\/a><br \/>\n<sup>Ausgew\u00e4hlte Ossuare, Bestattungsbeh\u00e4lter und R\u00e4uchergef\u00e4\u00dfe aus einer Grabh\u00f6hle Peqi\u2019in, vor 6.500\u20135.500 Jahren, bemalte Keramik<\/sup><\/p>\n<p>Eine ungew\u00f6hnliche <a href=\"https:\/\/i-like-israel.de\/alte-saerge-in-israelischer-hoehle-offenbaren-migration-aus-der-tuerkei-und-iran\/\">chalkolithische Grabh\u00f6hle<\/a> wurde im Dorf Peqi\u2019in in Obergalil\u00e4a entdeckt. Diese schmale, mit Stalaktiten besetzte H\u00f6hle ist 17 m lang und 7 m breit und besitzt drei verschiedene Ebenen.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Peki%27in\">Peqi\u2019in-H\u00f6hle<\/a> liegt in <a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/Peki'in+HaHadasha,+Israel\/@32.9818753,35.3119723,3119m\/data=!3m1!1e3!4m6!3m5!1s0x151c2e1637b6a5bb:0xae4568b8f038a7fb!8m2!3d32.982195!4d35.323408!16s%2Fm%2F04ghb33?hl=de&#038;entry=ttu&#038;g_ep=EgoyMDI1MTExMi4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D\">Obergallil\u00e4a<\/a> in Nordisrael und geh\u00f6rt zu den wichtigsten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kupfersteinzeit\">chalkolithischen<\/a> Fundorten (Kupfersteinzeit, ca. 4500\u20133500 v. Chr.) der Levante. Obwohl sie in der Antike gepl\u00fcndert wurde, enthielt die H\u00f6hle au\u00dfergew\u00f6hnlich viele Objekte: \u00fcber 400 Skelette, zahlreiche Ossuare (Knochenk\u00e4sten), einzigartige Keramik-Beh\u00e4lter. Die Menge an Funden ist sehr ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p>Die H\u00f6hle war offenbar nicht die Grabst\u00e4tte eines einzigen Dorfes, sondern ein regional genutzter Bestattungsplatz f\u00fcr mehrere Siedlungen, eine Art <a href=\"https:\/\/english.tau.ac.il\/news\/pekiin_coffins\">&#8222;\u00fcbergeordneter Friedhof&#8220; der Region<\/a>. <\/p>\n<p>Die Chalkolithische Kultur ist bekannt f\u00fcr bemalte Keramik, anthropomorphe (menschliche) und zoomorphe (tierartige) Beh\u00e4lter und komplexe Bestattungstraditionen. Die Objekte aus Peqi\u2019in geh\u00f6ren zu den besten Beispielen dieser Kunst. Die Menschen dieser Epoche praktizierten Sekund\u00e4rbestattungen, das hei\u00dft: Knochen wurden nach dem Verwesungsprozess gesammelt und in Ossuaren platziert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_7gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_7kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Israel Museum\"\/><\/a><br \/>\n<sup>Exemplare aus dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nachal_Mischmar\">Nachal- Mischmar-Schatz<\/a>, 3.500 vor Chr.<\/sup><\/p>\n<p>&#8222;Dieser Hort, bestehend aus Dutzenden au\u00dfergew\u00f6hnlicher Kupfergegenst\u00e4nde, wurde in einer nat\u00fcrlichen Nische entdeckt, die sich hoch oben an einer Klippe im oberen Teil des <a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/Nachal+Mischmar\/@31.3968542,35.2291216,25392m\/data=!3m1!1e3!4m6!3m5!1s0x15031b23400f862b:0x647dc5c85da0c482!8m2!3d31.388031!4d35.337321!16s%2Fm%2F0ch25bw?hl=de&#038;entry=ttu&#038;g_ep=EgoyMDI1MTExMi4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D\">Nahal Mishmar<\/a> befindet \u2013 im Tal s\u00fcdlich von der Oase Ein Gedi. [Steht auch noch auf meiner To-Do-Liste. Da ist schwer hinzukommen, und die \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten sind teuer.]<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr das Verstecken des Schatzes sind nicht bekannt. M\u00f6glicherweise wurde er w\u00e4hrend einer Krise versteckt, oder er geh\u00f6rte einer religi\u00f6sen oder gesellschaftlichen Elite, die im Gebiet lebte oder dort Rituale vollzog. Dieser einzigartige Fund von Kupferobjekten ist einer der bedeutendsten pr\u00e4historischen Entdeckungen des Landes.&#8220; <\/p>\n<p>Viele der Kupferobjekte sind in komplexen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wachsausschmelzverfahren\">Gussformen aus verlorenem Wachs<\/a> hergestellt worden, was auf ein noch nicht erkanntes Vorstadium technischer Fertigkeiten schlie\u00dfen l\u00e4sst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_8gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_8kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Israel Museum\"\/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;In dieser Region wurden vor 6.000 Jahren zwei Methoden des Metallgusses angewandt, und beide sind in den Objekten aus dem Hort von Nahal Mishmar gut zu erkennen.<\/p>\n<p>Bei der einfacheren Methode wurde reines, lokal gewonnenes Kupfer in eine offene Form gegossen, um Beile, \u00c4xte und Mei\u00dfel herzustellen.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfteil der Objekte im Hort jedoch wurde aus Legierungen gegossen, die durch das \u201eWachsausschmelzverfahren\u201c (<a href=\"https:\/\/formlabs.com\/eu\/blog\/lost-wax-casting\/\">lost-wax technique<\/a>) hergestellt wurden. Dieses Verfahren erforderte nicht nur reiche Erfahrung und ein hohes handwerkliches K\u00f6nnen, sondern auch die Verwendung hochentwickelter Legierungen, die vermutlich aus entfernten Regionen importiert wurden.<\/p>\n<p>Der Hort bezeugt das Vorhandensein gut entwickelter Metallbearbeitung, weitreichender Handelskontakte und eines erstaunlich hohen Niveaus k\u00fcnstlerischer F\u00e4higkeiten bei den Handwerkern dieser Region bereits zu diesem fr\u00fchen Zeitpunkt.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_9gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_9kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Israel Museum\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_10gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/11\/170125_10kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"Israel Museum\"\/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Ein kleines Heiligtum wurde in der <a href=\"https:\/\/www.israelmagazin.de\/historisches\/tel-arad-2\">Festung von Arad<\/a> [<a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/Tel+Arad\/@31.2800771,35.1174543,3779m\/data=!3m1!1e3!4m6!3m5!1s0x1502560756b93061:0xdd88eaf050ea8095!8m2!3d31.2782985!4d35.1266529!16zL20vMDU3a2Zi?hl=de&#038;entry=ttu&#038;g_ep=EgoyMDI1MTExMi4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D\">dito, wie Ein Gedi<\/a>] an der s\u00fcdlichen Grenze Judas entdeckt \u2013 das einzige je gefundene jud\u00e4ische Heiligtum au\u00dferhalb von Jerusalem. Wie die meisten altorientalischen Kultst\u00e4tten, einschlie\u00dflich des Tempels in Jerusalem, bestand es aus mehreren Bereichen, die eine Rangordnung der Heiligkeit widerspiegelten.<\/p>\n<p>Ganz im Inneren befand sich das Allerheiligste, mit einem glatten Steinmonolithen (biblisch <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Matzevah\">Massebah<\/a>), der m\u00f6glicherweise die Gegenwart Gottes symbolisierte, und zwei Alt\u00e4ren, die noch die Reste des letzten dort dargebrachten R\u00e4ucherwerks trugen.<\/p>\n<p>Das Heiligtum wurde absichtlich zerst\u00f6rt in der Zeit des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hiskija\">K\u00f6nigs Hiskia<\/a>, der alle \u00f6ffentliche Verehrung au\u00dferhalb des Tempels in Jerusalem abschaffen wollte.&#8220;<\/p>\n<p>Irgendwie kenne ich das Verehren von Steinen oder Monolithen auch aus einer anderen Religion&#8230; <\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62926?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62926?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_62926 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_62926')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_62926').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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