{"id":60205,"date":"2025-05-08T16:59:46","date_gmt":"2025-05-08T14:59:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/?p=60205"},"modified":"2026-01-19T21:38:38","modified_gmt":"2026-01-19T20:38:38","slug":"abstrahierte-oekonomische-universale-revisited","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/05\/08\/abstrahierte-oekonomische-universale-revisited","title":{"rendered":"Abstrahierte \u00f6konomische Universale, revisited"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/05\/080525_4gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/05\/080525_4kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"revolution\"\/><\/a><br \/>\n<sup>The image depicts humanity&#8217;s historical progression: from communal hunter-gatherers in the Primitive Communism era, to chained laborers under monumental construction in Slavery, to peasants working under armed nobility in Feudalism, and finally to industrial workers and striking laborers in a cityscape dominated by factories and skyscrapers in Capitalism. &#8211;ar 3:2<\/sup><\/p>\n<p><i>Fortsetzung von <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/03\/09\/mongolen-ming-und-moguln-die-kinder-des-prometheus-teil-iii\">Mongolen, Ming und Moguln (Die Kinder des Prometheus Teil III).<\/a><\/i><\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen jetzt eine vorl\u00e4ufige Arbeitshypothese aufstellen: Die marxistisch gepr\u00e4gte Geschichtswissenschaft irrte, wenn sie die Abfolge der Gesellschaftsformationen, wie sie in Europa zu beobachten ist, auf den Rest der Welt \u00fcbertragen wollte. Es gab weder \u00fcberall eine Sklavenhaltergesellschaft, wie in der Antike, vor allem im r\u00f6mischen Reich, noch ist sie eine notwendige Entwicklungsstufe zum Feudalismus.<\/p>\n<p>Das Problem wurde schon fr\u00fch erkannt, aber weniger von Wissenschaftlern der sogenannten &#8222;sozialistischen&#8220; L\u00e4ndern, sondern eher von den &#8211; nicht sehr zahlreichen &#8211; Historikern im &#8222;Westen&#8220;, die ihren Marx gelesen hatten. Ich erw\u00e4hnte vor f\u00fcnf Jahren schon Wilhelm Backhaus: &#8222;<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/3590181036\/\/\/\/ref=nosim?tag=burkhardschroder&#038;th=1\">Marx, Engels und die Sklaverei. Zur \u00f6konomischen Problematik der Unfreiheit<\/a>&#8222;, der immer noch das Standardwerk ist, wenn es darum geht, die Diskussion seit den 70-er Jahren zusammenzufassen. <\/p>\n<p>Backhaus schreibt: &#8222;Kurioserweise wurden bis vor wenigen Jahren [das Buch erschien 1974] auch die altorientalischen Gesellschaften als Sklavenhalterordnungen bezeichnet, obwohl dort die &#8222;Zahl der Sklaven verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gering&#8220; war und &#8222;die Sklaverei noch nicht die gesamte Produktion erfa\u00dft&#8220; hatte. (1) Man habe stattdessen wieder &#8222;auf die Marxsche Kategorie der <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/04\/18\/blut-naegel-und-gekuesste-tafeln-schmuckschliessend-essener-domschatz-vi-2\">asiatischen Produktionsweise<\/a> [APW] zur\u00fcckgegriffen, die ja von Anfang an einen einfachen Weg geboten h\u00e4tte, alle sonst nicht eindeutig klassifizierbaren, despotisch gef\u00fchrten Gesellschaften systemimmanent zusammenzufassen. Aber gerade der Fall China scheint jetzt Anla\u00df zu geben, aus leicht erahnbaren Motiven (2) die kaum vollst\u00e4ndig wiedererweckte Theorie der asiatischen Produktionsweise zum zweiten Mal zu &#8222;liquidieren&#8220;.&#8220;<\/p>\n<p>\u00dcbersetzt hei\u00dft das: Wenn statt der Sklavenhaltergesellschaft die &#8222;asiatischen Produktionsweise&#8220; die Vorstufe zum Feudalismus gewesen w\u00e4re, vor allem in China, bedeutete das damals f\u00fcr die Diskussion unter marxistischen Historikern, dass es einen chinesischen Sonderweg zum Kapitalismus und zum &#8222;Sozialismus&#8220; gegeben h\u00e4tte. Das durfte aber nicht sein.<\/p>\n<table body=\"\" bgcolor=\"#F5F5F5\" text=\"#FFFFFF\" link=\"#FF9966\" vlink=\"#FF9966\" alink=\"#FFFFFF\" border=\"0\" width=\"480\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Dagegen nahmen Marx und Engels die Formen der Produktion als Kriterien zur Strukturierung des historischen Prozesses, der zur Bildung der kapitalistischen oder b\u00fcrgerlichen Produktionsform f\u00fchrte. Nirgends aber stellten sie ein festes Periodisierungsschema auf, gar mit dem Anspruch auf zeitlich universale und r\u00e4umlich l\u00fcckenlose Geltung. Vielmehr beschr\u00e4nkten sie sich bewu\u00dft auf den europ\u00e4isch-mediterranen Bereich, mit nur gelegentlichem Seitenblick auf Asien. (Imanuel Geiss: Zwischen Marx und Stalin Kritische Anmerkungen zur marxistischen Periodisierung der Weltgeschichte, in: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/archiv\/529644\/zwischen-marx-und-stalin-kritische-anmerkungen-zur-marxistischen-periodisierung-der-weltgeschichte\/\">APuZ (Aus Politik und Zeitgeschichte)<\/a>, 41\/1974)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<palign=left>\n<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/05\/080525_3gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/05\/080525_3kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"revolution\"\/><\/a><\/p>\n<p align=left>\nMan muss sich also verabschieden von der Idee, man k\u00f6nne weltweit die Geschichte nach einem <i>festen<\/i> Schema periodisieren. Gegen diese These gibt es aber ein gewichtiges Argument: Die \u00f6konomische Entwicklung verlief bisher nie &#8222;r\u00fcckw\u00e4rts&#8220;. Feudale Gesellschaften im weiteren Sinn m\u00fcnden <i>immer<\/i> und ausschlie\u00dflich im Kapitalismus, nie aber in Sklavenhaltergesellschaften oder in einer Art vorfeudaler Despotie. <\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte auch entgegen, der &#8222;Sozialismus&#8220; in Osteuropa habe sich bekanntlich wieder in Kapitalismus verwandelt, au\u00dfer in China &#8211; also gebe es doch ein &#8222;Zur\u00fcck&#8220; im Schema. Das halte ich aber nicht f\u00fcr \u00fcberzeugend, da man durchaus meinen kann, der sowjetische &#8222;Sozialismus&#8220; und der seiner Vasallenstaaten sein zwar ein &#8222;g\u00fcltiger&#8220; Versuch, wie die Herrschaft <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2012\/12\/24\/ciompi-und-andere\">Ciompi<\/a> in Italien ein &#8222;g\u00fcltiger&#8220; Versuche gewesen sei, den Kapitalismus einzuf\u00fchren oder die Pariser Kommune f\u00fcr den Sozialismus, nur eben v\u00f6llig verfr\u00fcht, weil die Produktivkr\u00e4fte noch nicht weit genug entwickelt gewesen seien. (Ich kann mich daran erinnern, ein Interview mit <a href=\"https:\/\/www.alejandradeargos.com\/index.php\/en\/all-articles\/21-guests-with-art\/41731-interview-with-jack-ma\">Jack Ma<\/a> gelesen zu haben, der sinngem\u00e4\u00df sagte, Sozialismus k\u00f6nne man erst dann planen (zu etablieren), wenn alle Daten \u00fcber die Produktion und den Konsum vorl\u00e4gen, was erst jetzt zu ersten Mal der Fall sei &#8211; und nur in China.)<\/p>\n<p>Wenn das aber stimmt, wie steht es dann mit dem ber\u00fchmten Satz aus dem &#8222;Kommunistischen Manifest&#8220;, der Anlass f\u00fcr unz\u00e4hligen Revolutionstheorien war?<\/p>\n<table body=\"\" bgcolor=\"#F5F5F5\" text=\"#FFFFFF\" link=\"#FF9966\" vlink=\"#FF9966\" alink=\"#FFFFFF\" border=\"0\" width=\"480\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>&#8222;Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenk\u00e4mpfen. Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigner, Zunftb\u00fcrger und Gesell, kurz, Unterdr\u00fccker und Unterdr\u00fcckte standen in stetem Gegensatz zu einander, f\u00fchrten einen ununterbrochenen, bald versteckten bald offenen Kampf, einen Kampf, der jedesmal mit einer revolution\u00e4ren Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete, oder mit dem gemeinsamen Untergang der k\u00e4mpfenden Klassen.&#8220; (Karl Marx\/Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei, 1848, in: <a href=\"https:\/\/marx-wirklich-studieren.net\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/mew_band04.pdf\">MEW 4<\/a>, S. 462)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=left>\n<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/05\/080525_1gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/05\/080525_1kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"revolution\"\/><\/a><br \/>\n<sup>CahtGPT: Eine metaphorische Bildbeschreibung, die die marxistische Periodisierung der Weltgeschichte (Urgesellschaft \u2192 Sklavenhaltergesellschaft \u2192 Feudalismus \u2192 Kapitalismus) veranschaulicht, k\u00f6nnte wie folgt aussehen&#8230;<\/sup><\/p>\n<p>Dahinter versteckt sich die noch wichtigere Frage: Wo wird das alles enden &#8211; oder auch nicht? Und kann man Prognosen treffen? Bevor wir das angehen und bevor wir das <a href=\"https:\/\/www.noahleidinger.com\/ideenraum\/revolution-die-nicht-passierte\">Needham-R\u00e4tsel<\/a> l\u00f6sen, sollten wir die &#8222;abstrahierte \u00f6konomische Universale&#8220; diskutieren. Was bedeutet das genau?<\/p>\n<p>Und wieder mal: It&#8217;s the Produktionsverh\u00e4ltnisse, stupid. <span style=\"background-color:yellow;\">Der idealtypische Arbeiter im Kapitalismus hat nichts weiter mehr als seine Arbeitskraft, die er verkauft, auch wenn er mehrere unser Oma ihr klein H\u00e4uschen besitzt.<\/span> Das Gegenteil w\u00e4re eine &#8211; auch idealtypische &#8211; &#8222;Urgesellschaft&#8220;, in der alle Produktionsmittel dem Kollektiv geh\u00f6ren. (Ein Warlord oder Stammesf\u00fchrer eignet sich nicht die Produktionsmittel an wie etwa  <a href=\"https:\/\/vikings.fandom.com\/de\/wiki\/Haraldson\">Jarl Haraldson<\/a> in &#8222;Vikings&#8220;, sondern sch\u00f6pft nur den \u00dcberfluss ab &#8211; wie der germanischen St\u00e4mme bei ihren Raubz\u00fcgen ins r\u00f6mische Reich. Reichtum allein schafft keine Klassengesellschaft.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/05\/080525_5gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/05\/080525_5kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"revolution\"\/><\/a><br \/>\n<sup>Ein idealtypischer Bauer betreibt Subsistenzwirtschaft, muss niemandem etwas abgeben und besitzt alle Produktionsmittel, die er braucht.<\/sup><\/p>\n<p>Man kann alle genannten <i>Formationen<\/i> (in Klassengesellschaften) hinreichend beschreiben, wenn man sich die Position des jeweiligen Arbeiters, also desjenigen, der Werte schafft, zu den Produktionsmitteln ansieht. Sklaven besitzen nichts, f\u00fcr ihren Unterhalt und ihre Nahrung muss aber der Besitzer aufkommen. Bauern im Feudalismus besitzen ihre Produktionsmittel, m\u00fcssen diese aber auch f\u00fcr den Feudalherrn einsetzen. Dieser besa\u00df aber nicht unbedingt ihr Land: bis zur fr\u00fchen Neuzeit gab es auch vielf\u00e4ltige Formen gemeinsamen b\u00e4uerlichen Grundbesitzes wie etwa die Allmende. F\u00fcr andere Arbeiten (M\u00fchlen, Wasserm\u00fchlen, Handwerk) hat sich die &#8222;Grundherrschaft&#8220; etabliert, die nicht nur Werte absch\u00f6pft, sondern auch das Gewaltmonopol durchsetzt und &#8222;gemeinschaftliche&#8220; Arbeit organisiert. Im Unterschied etwa zur so genannten &#8222;asiatischen Produktionsweise&#8220; herrscht der Feudalherr \u00fcber die Bauern, nicht etwa ein &#8222;gemeinsamer&#8220; Despot oder K\u00f6nig, zu gr\u00f6\u00dferen kollektiven Arbeiten (etwa Pyramidenbau) kommt es nicht.<\/p>\n<p>Eine sich aufl\u00f6sende &#8222;Urgesellschaft&#8220; entwickelt sich also im Weltma\u00dfstab zu feudalen Formen, idealtypisch in Japan. <span style=\"background-color:yellow;\">Die antike Sklavenhaltergesellschaft war ein &#8222;Sonderweg&#8220; und eine Ausnahme, die aber durch ihre Sp\u00e4tformen wie das <a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/08\/20\/zwischergebnis-und-alles-zeigt-in-den-fernen-osten\">Kolonat<\/a> den Weg zum Feudalismus in Nordwesteuropa beschleunigte.<\/span><\/p>\n<p>Der Feudalismus bringt immer und \u00fcberall den Kapitalismus hervor &#8211; aber nicht \u00fcberall gleich schnell. Wer das Rennen zum Kapitalismus gewinnt, kann die ganze Welt erobern und seine Wirtschaftsform allen anderen aufzwingen, wie teilweise im Britischen Weltreich geschehen. Es hei\u00dft aber nicht, dass diese \u00d6konomie dort auch automatisch etwas schafft, was \u00fcber die kapitalistischen Produktionsverh\u00e4ltnisse hinaus weist. Wir m\u00fcssen uns also China zuwenden&#8230;<\/p>\n<p>To be continued.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/05\/080525_6gr.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/pix\/2025\/05\/080525_6kl.jpg\" border=\"0\" width=\"480\" alt=\"revolution\"\/><\/a><br \/>\n<sup>Dieser B\u00e4uerin wurden alle Produktionsmittel weggenommen, und sie muss jetzt in die Stadt ziehen und dort ihre Arbeitskraft einem Kapitalisten verkaufen, falls sie anst\u00e4ndig bleiben will.<\/sup><br \/>\n_________________________________________________<br \/>\n<sup>(1) Backhaus verweist auf <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B0000BOQNU\/\/\/\/ref=nosim?tag=burkhardschroder&#038;th=1\">W.I. Awdijew<\/a>: Geschichte des alten Orients, dt. Berlin 1953, <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/B009OY5N50\/\/\/\/ref=nosim?tag=burkhardschroder&#038;th=1\">A.W. Mischulin<\/a>: Geschichte des Altertums, Dt. Berlin\/Leipzig 1948, Wolfgang Helck: Die soziale Schichtung des \u00e4gyptischen Volkes im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr.,  <a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/i286717\">JESHO<\/a> (Journal of the Economic and Social History of the Orient) 1 (1959), 1-36, <a href=\"https:\/\/openlibrary.org\/books\/OL15321884M\/Slavery_in_Pharaonic_Egypt\">Abd El-Mohsen Bakir<\/a>: Slavery in Pharaonic Egypt, Kairo 1952. Die erw\u00e4hnten sowjetischen Historiker, deren B\u00fcchern ins Deutsche \u00fcbersetzt wurden, waren an den <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/archiv\/529644\/zwischen-marx-und-stalin-kritische-anmerkungen-zur-marxistischen-periodisierung-der-weltgeschichte\/\">Stalinschen Unsinn<\/a> zum Thema gebunden und konnten nicht frei forschen.<\/sup><\/p>\n<p><sup>(2) <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_August_Wittfogel\">Karl August Wittfogel<\/a> hatte den Begriff der &#8222;orientalischen Despotie&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/0300010540\/\/\/\/ref=nosim?tag=burkhardschroder&#038;th=1\">Oriental Despotism<\/a>, 1957) gepr\u00e4gt, galt aber, obwohl er sich auf Marx berief, als &#8222;b\u00fcrgerlicher&#8220; Wissenschaftler und durfte deshalb im Ostblock nicht recht haben.<\/sup>\n<\/p>\n<p><sup>Bisher zum Thema Feudalismus erschienen:<br \/>\n&#8211; Reaktion\u00e4re Schichttorte (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2015\/01\/31\/reaktionaere-schichttorte \">31.01.2015<\/a>) &#8211; \u00fcber die scheinbare Natur und die Klasse<br \/>\n&#8211; Feudal oder nicht feudal? tl;dr, (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/05\/05\/feudal-oder-nicht-feudal-tldr\">05.05.2019<\/a>) &#8211; \u00fcber den Begriff Feudalismus (Fotos: Quedlinburg)<br \/>\n&#8211; Helidos, ubar hringa, do sie to dero hiltiu ritun (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/05\/08\/helidos-ubar-hringa-do-sie-to-dero-hiltiu-ritun\">08.05.2019<\/a>) &#8211; \u00fcber die Funktion der verdinglichten Herrschaft in oralen Gesellschaften  (Quedlinburger Domschatz I)<br \/>\n&#8211; Tria eburnea scrinia com reiquis sanctorum (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/05\/09\/tria-eburnea-scrinia-com-reiquis-sanctorum\">09.05.2019<\/a>) &#8211; \u00fcber Gewalt und Konsum der herrschenden Feudalklasse als erkenntnistheoretische Schranke (Quedlinburger Domschatz II)<br \/>\n&#8211; Die w\u00e2ren steine tiure l\u00e2gen dr\u00fbf tunkel unde lieht (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/05\/10\/die-waren-steine-tiure-lagen-druf-tunkel-unde-lieht\">10.05.2019<\/a>) &#8211; \u00fcber die Entwicklung des Feudalismus in Deutschland und Polen (Quedlinburger Domschatz III)<br \/>\n&#8211; Authentische Heinrichsfeiern (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/05\/13\/authentische-heinrichsfeiern\">13.05.2019)<\/a> &#8211; \u00fcber die nationalsozialistische M\u00e4rchenstunde zum Feudalismus (in Quedlinburg)<br \/>\n&#8211; Der Zwang zum Hauen und Stechen oder: Seigneural Privileges (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/06\/15\/der-zwang-zum-hauen-und-stechen-oder-seigneural-privileges\">15.06.2019<\/a>)<br \/>\n&#8211; Yasuke, Daimos und Samurai [I] (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2019\/07\/24\/yasuke-daimos-und-samurai-i\">24.07.2019<\/a>)<br \/>\n&#8211; Yasuke, Daimos und Samurai [II] (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2020\/05\/03\/yasuke-daimos-und-samurai-ii\">03.05.2020<\/a>)<br \/>\n&#8211; Agrarisch und revolution\u00e4r (I) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/02\/21\/agrarisch-und-revolutionaer-i\">21.02.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Trierer Apokalypse und der blassrose Satan (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/03\/17\/trierer-apokalypse-und-der-blassrosa-satan\">17.03.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Energie, Masse und Kraft (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/04\/04\/energie-masse-und-kraft\">04.04.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Agrarisch und revolution\u00e4r II (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/05\/15\/agrarisch-und-revolutionaer-ii\">15.05.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Gladius cum quo fuerunt decollati patroni nostri (Essener Domschatz I) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/10\/28\/gladius-cum-quo-fuerunt-decollati-patroni-nostri-essener-domschatz-i\">28.10.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Magische koloniebildende Nesseltiere mit kappadokischem Arm und Hand (Essener Domschatz II) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/11\/14\/magische-koloniebildende-nesseltiere-mit-kappadokischem-arm-und-hand-essener-domschatz-ii\">14.11.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Ida, Otto, Mathilde und Theophanu, kreuzweise (Essener Domschatz III) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/11\/27\/ida-otto-mathilde-und-theophanu-kreuzweise\">27.11.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Hypapante, Pelikane und Siebenschl\u00e4fer (Essener Domschatz IV) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/12\/17\/hypapante-pelikane-und-siebenschlaefer-essener-domschatz-iv\">17.12.2021<\/a>)<br \/>\n&#8211; Pantokrator in der Mandorla, Frauen, die ihm huldigen und die Villikation (Essener Domschatz V) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2021\/12\/23\/pantokrator-in-der-mandorla-frauen-die-ihm-huldigen-und-die-villikation-essener-domschatz-v\">23.12.21<\/a>)<br \/>\n&#8211; Jenseits des Oxus (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/01\/09\/jenseits-des-oxus\">09.01.2022)<\/a><br \/>\n&#8211; Blut, N\u00e4gel und gek\u00fcsste Tafeln, schmuckschlie\u00dfend (Essener Domschatz VI) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/04\/18\/blut-naegel-und-gekuesste-tafeln-schmuckschliessend-essener-domschatz-vi-2\">18.04.2022<\/a>)<br \/>\n&#8211; Missing Link oder: Franziska und kleine K\u00f6nige (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/05\/28\/missing-link-oder-franziska-und-kleine-koenige\">28.05.2022<\/a>)<br \/>\n&#8211; Die Riesen von Gobero (Die Kinder des Prometheus Teil I) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/07\/18\/die-riesen-von-gobero-die-kinder-des-prometheus-teil-i\">18.07.2022)<\/a><br \/>\n&#8211; Die Liebhaber von Sumpa, Ackerg\u00e4ule und Verh\u00fcttung (Die Kinder des Prometheus Teil II) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2022\/07\/25\/die-liebhaber-von-sumpa-ackergaeule-und-verhuettung-die-kinder-des-prometheus-teil-ii\">25.07.2022<\/a>)<br \/>\n&#8211; Mongolen, Ming und Moguln (Die Kinder des Prometheus Teil III) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/03\/09\/mongolen-ming-und-moguln-die-kinder-des-prometheus-teil-iii\">09.03.2025<\/a>)<br \/>\n&#8211; Abstrahierte \u00f6konomische Universale, revisited (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/05\/08\/abstrahierte-oekonomische-universale-revisited\">08.05.2025<\/a>)<br \/>\n&#8211; Unter Drahtziehern (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2025\/06\/29\/unter-drahtziehern\">29.06.2025<\/a>)<br \/>\n&#8211; Sklavenhaltergesellschaften in Afrika I (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2026\/01\/02\/sklavenhaltergesellschaften-in-afrika-i\">02.01.2026<\/a>)<br \/>\n&#8211; Sklavenhaltergesellschaften in Afrika I, Addendum (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2026\/01\/16\/sklavenhaltergesellschaften-in-afrika-1-addendum\">16.01.2026<\/a>)<br \/>\n&#8211; Sklavenhaltergesellschaften in Afrika II (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2026\/01\/18\/sklavenhaltergesellschaften-in-afrika-ii\">18.01.2026<\/a>)<br \/>\n<\/sup><\/p>\n<p><sup>Zum Thema Sklavenhaltergesellschaft:<br \/>\nDoppeldenk oder: Die politische Macht kommt aus den Legionen [Teil I]) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2020\/11\/05\/doppeldenk-oder-die-politische-macht-kommt-aus-den-legionen-teil-1\">05.11.2020<\/a>)<\/sup><br \/>\n<sup>Doppeldenk oder: Die politische Macht kommt aus den Legionen [Teil II]) (<a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/2020\/12\/27\/doppeldenk-oder-die-politische-macht-kommt-aus-den-legionen-teil-2\">27.12.2020<\/a>)<\/sup><\/p>\n<div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60205?print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60205?print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.burks.de\/burksblog\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_60205 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_60205')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_60205').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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